Plusenergiehaus – Definition & Erklärung

Ein Plusenergiehaus ist ein Gebäude, das mehr Energie erzeugt, als für Heizung, Warmwasser und den gesamten Haushaltstrom erforderlich ist, und damit zum Kleinkraftwerk wird.

Die Energieerzeugung geschieht regenerativ, meist solar. Das „mehr“ an Energie kann zur Erhöhung des Eigenverbrauchsanteils zwischengespeichert werden. Auch die Speisung von Elektrofahrzeugen oder Nachbargebäuden und die Einspeisung ins Stromnetz gegen die im EEG festgelegte Einspeisevergütung sind Optionen.

Die wichtigsten Komponenten eines Plusenergiehauses sind eine hochgedämmte, luftdichte Gebäudehülle mit kontrollierter Wohnraumlüftung, eine für den benötigten Energieüberschuss ausgelegte Photovoltaik-Anlage, ein wärmepumpenbasiertes Heizsystem sowie hochenergieeffiziente Hausgeräte und Beleuchtung.

Plusenergiehäuser werden überwiegend von der Fertighausindustrie angeboten, die sie derzeit konzentriert in der FertighausWelt Köln-Frechen zeigt. Aber auch Massivhausanbieter statten ihre Effizienz- oder Passivhäuser nach dem Plusenergiestandard aus.

Gefördert wird das Plusenergiehaus von der KfW-Bank und vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

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