Alt und neu perfekt vereint – von Baufritz

  • house-3152-fotos-baufritz-8

    Fotos: Baufritz

  • house-3152-588

  • house-3152-861

  • house-3152-680

  • house-3152-683

  • house-3152-679

  • house-3152-erdgeschoss-183

    Erdgeschoss

  • house-3152-dachgeschoss-105

    Dachgeschoss

  • house-3152-kellergeschoss-3

    Kellergeschoss

Baufritz gelang eine spannende Vergrößerung eines Hauses aus den 1950er Jahren.

Ein Ehepaar aus Bayern, das mit seinen drei Kindern im Alter zwischen einem und sechs Jahren in einer Münchner Mietwohnung lebte, wollte raus aus der Stadt. Sie suchten auf dem Land einen günstigeren Altbau mit Garten und der Zufall half den Suchenden, das ersehnte Eigenheim zu finden: Während eines Spaziergangs in ihrer alten Heimat im Unterallgäu führte sie der Weg hangaufwärts an einem alten Haus mit Scheunen und Obstbäumen vorbei, das die Ehefrau von Kindesbeinen her kannte. Jahrelang vermietet, stand das Siedlungshaus aus den 1950er-Jahren unerwartet zum Verkauf.
Jetzt hieß es Raum für die fünfköpfige Familie zu schaffen. Mit rund 130 Quadratmetern war die Wohnfläche viel zu knapp bemessen. Die Wahl fiel nicht wie sonst üblich auf einen Architekten, das Paar entschied sich stattdessen für den Ökohaus-Pionier Baufritz. Als Hobbyschreiner hatte der Bauherr zudem einen besonderen Bezug zum Werkstoff Holz und begeisterte sich sofort für die von Baufritz vorgeschlagene Konstruktion aus kammergetrocknetem Holz und den Wärmeschutz aus Fichten-Holzspänen. Neben dem ideenreichen Bemusterungszentrum in Erkheim gab der persönliche Kontakt zum Werksleiter Christian Stein schließlich den Ausschlag. Riesiges Plus: von den ersten Vorgesprächen bis zum Einzug vergingen nur wenige Monate.
Der äußere Entwurf lehnt sich an die Form des ehemaligen Holzstalls an, der hier früher einmal stand, um den örtlichen Bauvorschriften zu entsprechen. Das Dach schließt wie beim renovierten Altbau bündig mit der Fassade ab und bildet zusammen mit dem spitzen Satteldach optisch eine gelungene Einheit. Auch bei der Eindeckung näherte man sich an das Bestandsgebäude an und wählte ebenfalls eine Biberschwanzeindeckung in Dunkelgrau. Trotz dieser verbinden-den Elemente präsentiert sich der Anbau als eigenständiger Baukörper.


Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 94 in der Ausgabe Juli/August 2015 mein schönes zuhause°°°