Entwurf "Flachdach 138" von LUXHAUS

LUX-Kundenhaus der Familie Siefert im Bauhaus-Stil

Unsere Vorstellungen von einer individuellen Wohnwelt sind in der Regel ein mehr oder weniger systematisches Sammelsurium von anderswo Gesehenem oder Erlebtem. Gute Architektur besteht im Kern in der klugen Aufnahme persönlicher Details und deren kreativer Verknüpfung zu einem Entwurf, der sich in jeder Beziehung lange sehen lassen kann.

Innen wie außen. Was eines voraussetzt: Klarheit darüber, in welcher Stilwelt man wirklich zu Hause ist. Zwei Kundenhausbeispiele des Hausherstellers LUXHAUS


Beispiel 1: Das „Bauhaus“ der Familie Siefert


Der Reiz der neuen Moderne in der Einfamilienhausarchitektur liegt für viele im auf den ersten Blick erkennbar Besonderen. Schon das Fehlen des traditionellen Satteldachs, die Betonung des Hauskubus selbst, hebt einen solchen Bau von herkömmlichen Entwürfen ab. Es ist eine selbstbewusste Architektur – an der Stelle treffen sich die Intentionen von LUXHAUS und Familie Siefert. Nicht die hedonistische Inszenierung der Andersartigkeit war das Ziel, sondern die intelligente Spiegelung einer Lebensart, die sich lustvoll konzentrieren möchte auf das Wesentliche, das Eigentliche.


Was sich im Inneren unbeirrt fortsetzt. Lieber wenige, aber starke Farben. Oft und gern Weiß. Aus gutem Grund: Weiß ist die Inkarnation alles Hellen, des Lichts und glücklicher Gegenpol zum finsteren Schwarz. Es signalisiert nicht nur Sauberkeit, es ist sozusagen die Reinheit in Person. Weiß gilt als Sinnbild natürlicher Unschuld: „Blütenweiß“. Egal, ob glänzend oder seidenmatt.


Weiß passt wie keine andere Farbe zu allem und jedem, es ist für nahezu alle Kombinationen die Idealbesetzung – es ist ihr völlig schnuppe, welchem Mate rial oder Dekor sie eine ideale Bühne bieten soll. Ob Naturholz, Aluminium oder Glas, ob ergänzt durch eine starke Kontrastfläche in Rot oder Gelb – mit Weiß funktioniert alles. Vielleicht ist das ihr wahres Geheimnis: Man kann mit dieser Nicht-Farbe kaum etwas falsch machen.


Trotzdem Vorsicht: Weiß macht auch in der Designerversion nur in einer ausbalancierten Dosierung Sinn, danach wird es ungemütlich, klinisch, steril … Dieser Gefahr ist Familie Siefert mit Lässigkeit und Augenmaß ausgewichen: Der angeblich kühlen Vorlage der Architektur nimmt edles Naturholz die Strenge. Als Parkett, in ausgesuchten Möbeln, oft auch im Bunde mit schönem Leder oder Naturstein, gibt es der Modernität ein angenehm warmes, natürliches Gesicht.



Das Haus der Sieferts steht für eine städtisch geprägte Architektur. Deren oft beschworene Berufung auf das große Vorbild „Bauhaus“ hat seine Berechtigung, stimmt aber zum Glück nicht in jedem Punkt. So angenehm sich klare Formen und Linien als Signal der Moderne deuten lassen und neue industrielle Möglichkeiten – und in deren Gefolge er - schwinglichere Preise – für eine Demokratisierung von früher Exklusivem sorgen können, so klar heben sich heutige Bauhaus-Adaptionen zum Beispiel von der Kleinteiligkeit und Rationalitäts fixiertheit vieler damaliger Raumvorstellungen ab. Die „Frankfurter Küche“ mit ihrer auf kürzeste Wege und schnellste Handgriffe für die nahrungzubereitende Hausfrau angelegten Kombüsenstruktur beispielsweise ist zum Glück Geschichte.


Ihre moderne Genießer küche ist auch bei den Sieferts selbstverständlicher Mit tel punkt des zentralen Koch- und Ess- und Wohnraums. Offen, kommunikativ, flexibel engen solche neuen Lebens-Großräume ihre Bewohner durch keinerlei Zwänge ein. Diese Raumwunder unterstützen vielmehr alle Freiheitsliebe. Statt Wänden übernimmt die Möblierung die Gliederung des Raum in einzelne Funktionsbereiche.


Sich ständig wandelnde Ansprüche verkraftet so ein Raum spielend: An einem verschneiten Winterabend gemütlich vor dem Kamin sitzen zu können, aber auch an einem Frühlingsmorgen mit den Kindern zu frühstücken. In geselliger Runde mit Freunden an der großen Tafel zu speisen, aber auch ganz familiär zu musizieren. Oder allein fernzusehen – was auch immer.


Ein weiterer Trumpf dieser Entwürfe von LUXHAUS ist, dass sie durch ihre Zweigeschossigkeit die Annehmlichkeiten großer, hoher, heller Räume auch im Obergeschoss erlebbar machen.



Beispiel 2: Das Landhaus der Familie Platsch


Das Prädikat des Modernen allein wegen des immer noch ungewöhnlichen Erscheinungsbilds auf Bauhaus-Adaptionen zu begrenzen, wäre genauso falsch wie die Annahme, Landhaus-Architektur sei schon deshalb modern, weil sie der nach wie vor am häufigsten gebaute Einfamilienhausstil ist. Letzteres wird oft durch Vorschriften erzwungen. Wenn in den Satzungen eines Baugebiets Schönheit allein durch uniforme Gleichheit hergestellt werden darf, reiben sich individuelle Gestaltungspläne schnell an den Stacheldrahtverhauen restriktiver Vorgaben wund: Traufhöhe, Firsthöhe, Ausrichtung zur Straße, Größe der Fenster, Art und Form der Bedachung – im Rheinland soll manchmal sogar die Farbe der Klinker vorgeschrieben sein.


Dennoch: Landhäuser sind wegen ihrer besonderen Lebensart und Stilwelt erste Wahl. Weil sie schon mit ihrem Namen ein programmatisches Versprechen geben: Raus aus der Stadt! Hin zu all dem, was wirklich zählt und allzu oft fehlt: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die Welt mit allen fünf Sinnen erfahren. Und was, bitte, ist heutzutage luxuriöser als Stille, als der Ausblick auf ein Stück Erde? Wo sonst sieht man nachts, wie unglaublich viele Ster ne am Himmel stehen? Natürlich sind die Wege zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Musikschule der Kinder oft weiter als in der Stadt. Dafür ist das Bauland billiger …


Das Haus der Familie Platsch verdankt seinen gewinnenden Charme der klassischen Ausgeglichen heit und klaren Hierarchie der Details: viel sichtbares Holz, solide gearbeitete Dachpfetten und Außenwandverschalungen, ein Verwurzelung signalisierender zweigeschossiger Erker, Farben, die davon erzählen, dass Lebensfreude und Naturverbundenheit zu den Mitbewohnern gehören.


Bio hin, öko her – außerhalb der großen Städte wussten die Leute schon immer den Natur baustoff Holz zu schätzen. Bereits lange vor der Erfindung technischer Wärmetauscher funktionierte er mit seiner inneren Kapillarstruktur wie eine natürliche Klima anlage. Übrigens: Die Sonnenkollektoren auf den meist ziegelroten Satteldächern künden von einer haustechnischen Moderne, die so manches Stadthaus energetisch uralt aussehen lässt.



Holz ist das wohl sinnlichste aller Materialien. Es streichelt Augen und Seele, fühlt sich unvergleichlich warm an, riecht sogar gut. Klarer Favorit auch bei Familie Platsch, wie den Fußböden und Möbeln anzusehen ist. „Gemütlichkeit“ spielt in Landhäusern gern die Hauptrolle. Also deshalb eher das tiefsitzige Stoffsofa als das Designerstück mit schwarzem Leder. In der Küche statt Hochglanz und Edelstahl eher dezente, zu den Holz- und Naturtönen passende Fronten.


Auch moderne Landhausarchitektur hat sich längst von kleinteiliger Beengtheit befreit. Große, helle Livingrooms, die sich gern über fast das gesamte Erdgeschoss ausdehnen, sind auch hier an der Tagesordnung. Die Alternative wären Entwürfe für Großfamilien, wo die vielköpfige Sippe sowieso endlos um den XXL-Tisch in der 24-Quadratmeter-Küche hockt, deren schallreduzierende Tür vom Rest des Hauses als notwendig und angenehm empfunden wird.


Dank Kniestock und intelligenter Zwerchgiebellösungen muss sich in einem modernen Landhaus übrigens keiner mehr in der Badewanne unter einem Satteldach wegducken. Auch hier lassen sich groß for matige Wellness-Bäder mit Ankleide und Schlafzimmer zu einem komfortablen Wohlfühlbereich gestalten.


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Zahlen und Fakten

AnbieterLUXHAUS GmbH & Co. KG
EntwurfFlachdach 138 BV Siefert
Fläche138.38m²
DachFlachdach
WandDiffusionsoffene Holzzafelbauweise
Maße8,95 m x 10,15 m
AngebotPreis auf Anfrage

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