Moderne Architektur: Warum Bungalows wieder im Trend liegen

Bungalows sind wieder im Kommen: Mit moderner Haus- und Energiespartechnik, die ihre in der Bauform begründeten Nachteile ausgleichen, können sie ihre klassischen Stärken besser denn je ausspielen.

Zu diesen gehört die unmittelbare Einbeziehung der Landschaft in die Räume oder auch deren introvertierte Belichtung über Atrien oder Höfe, ihre Weitläufigkeit in offenen Grundrissen und die Bequemlichkeit, ohne hinderliche Treppen den Alltag zu bestreiten.

Im besten Fall ist ein Bungalow gebauter Luxus pur. Der aber nicht einmal zwingend nach einem Riesengrundstück verlangt, wie diese Lösung zeigt. Dass selbst bei freizügigerem Umgang mit Fläche ein Bungalow ressourcenschonend sein kann, wenn einfache, nachwachsende, natürliche, recyclingfähige Rohstoffe verwendet werden und sich die Ausstattung des Hauses auf solide Materialien und Wirtschaftlichkeit gründet, zeigt dieses Beispiel. Und sogar einer Bauordnung, die ein Satteldach verlangt, kann man bungalowtechnisch ein Schnippchen schlagen – siehe Bild 1 oben!

Dank großer Fassadenflächen mit Dreifachverglasung lassen sich heute mit diesem Hauskonzept Passivenergiekonzepte realisieren. Solar- oder Erdwärme-Flächenkollektoren können für Heiß- und Heizwasser und Photovoltaikmodule für Strom im Überfluss sorgen, unterstützt von Wärmepumpen und kontrollierter Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung. Sie sind heute empfehlenswerter Standard, mit dem sich auch in Zukunft gut leben lässt. Sowohl massive Ziegel- oder Betonwände und -dächer als auch moderne Holzfertigbau-Konstruktionen erreichen hervorragende Dämmwerte.

Keine Kommentare vorhanden

Kommentare sind geschlossen.