Dachformen: Welches Dach passt zu welchem Haus?

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    Mansarddach: Das mit dem Knick (Foto: Baufritz)

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    Satteldach: Das Allround-Modell (Foto: Fingerhaus)

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    Zeltdach: Ein Hut fürs Haus (Foto: Baufritz)

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    Pultdach: Im Trend (Foto: Braas)

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    Flachdach: Erfolgreiches Comeback (Foto: Fingerhaus)

Auch ein Dach prägt den Charakter des Hauses

Ein Dach über dem Kopf – dieser Ausdruck ist für uns auch ein Synonym für ein Heim, eine Wohnstätte, ein Zuhause. Und damit drückt sich auch schon die elementare Bedeutung des Daches aus.

Das Dach schützt nicht nur im realen Sinne, es vermittelt auch ein Gefühl von Geborgenheit. Nicht alle, aber viele Menschen empfinden das Wohnen unter Dachschrägen als gemütlich, vorausgesetzt die Räumlichkeiten sind nicht zu eng und gut belichtet. Den Wohnraum unter dem Dach besser nutzbar zu machen, wirkte ebenfalls als Motiv für die Herausbildung verschiedener Dachformen. Beispiele dafür sind unter anderem Mansarddach und Krüppelwalmach, die vergleichsweise großzügige Räumlichkeiten unter geneigten Dächern ermöglichen. Dazu kam die Entwicklung zahlreicher Formen von Gauben, die Licht und Luft unters Dach ließen und damit die Wohnqualität verbesserten. Zugleich wurden sie zum architektonischen Stilmittel.

Heute können Bauherren aus vielen verschiedenen Dachformen wählen, von Klassikern wie Sattel- und Walmdach bis zum trendigen Pultdach oder dem im Zuge des Bauhaus-Revivals wieder sehr beliebten Flachdach. Dazu kommen seltenere Sonderformen wie etwa Tonnendächer oder Kombinationen von Dächern verschiedener Form auf einem einzigen Haus oder Gebäudekomplex. Baulich ist heute sehr vieles möglich, wobei ausgefallene Dachformen in der Regel ihren höheren Preis haben. Was den Wünschen der Bauherren Grenzen setzt, ist daher in der Regel nicht die Bautechnik sondern die lokale Bauordnung und gelegentlich das Budget. Hier sind kreative Lösungen der Architekten gefragt.

Ähnliches gilt für die Dacheindeckung. Auch hier ist die Auswahl so groß wie nie zuvor. Sie reicht vom traditionellen Tonziegel über High-Tech-Dachsteine bis zu verschiedenen Metallen und Schiefer, der sich längst aus der regionaltypischen Nische herausbewegt hat. Aber auch hier gilt: Nicht alles was gefällt, ist laut Bebauungsplan auch erlaubt. Materialien und Farben sind fürs entsprechende Baugebiet oft vorgeschrieben. Informieren sie sich rechtzeitig über die Vorgaben und machen Sie sich dann gegebenenfalls auf die Suche nach Alternativen zum eigentlichen Wunschdach.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe Januar/Februar von mein schönes zuhause°°°.
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