Aus Plusenergie wird Autarkie

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    KAMPA Plusenergie Musterhaus Wuppertal

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    KAMPA Technikraum mit allen Komponenten

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Am Anfang machte die lukrativ vergütete Einspeisung der Plus-Energie ins Netz den neuen Gebäudestandard attraktiv. Aber Technik und Politik haben sich weiterentwickelt. Heute ist größtmögliche Unabhängigkeit von Energiezulieferung das Ziel. Das rechnet sich langfristig.

Der erste Fertighaushersteller hat das Plusenergiehaus zu seinem Standardangebot erklärt. Bei Kampa gibt’s den Haustyp, der übers Jahr gerechnet mehr Energie selbst erzeugt als verbraucht, jetzt also serienmäßig. Und die neue Definition des Plusenergiestandards lautet heute, möglichst viel der selbst erzeugten Energie selbst zu verbrauchen, um sich unabhängiger zu machen von den unaufhaltsam steigenden Kosten für Strom, Gas und Öl. Also den Grad der eigenen Autarkie zu erhöhen. Dazu wird nur noch ein leichtes Plus in der Energie-Jahresbilanz angestrebt, was nicht zuletzt auch das Stromnetz entlastet. Und der selbst erzeugte Sonnenstrom kostet erheblich weniger als der Strom der Energieversorger aus dem Netz.
Des Pudels Kern beim Plusenergiehaus bleibt dabei die perfekt gedämmte, luftdichte Haushülle. Denn natürlich ist die Wärme am billigsten, die gar nicht erst verloren geht. Zusammen mit der Heiz- und Lüftungstechnik sollte sie die KfW-Effizienzhausstandards 55 oder 40 erreichen, um die Kosten für die Photovoltaik in Grenzen zu halten. Das heißt, dass das Haus die Anforderungen der Energieeinsparverordnung um 45 oder gar 60 Prozent übertrifft.
Wichtiges Element der Haushülle sind dabei großzügige nach Süden oder Südwesten ausgerichtete Wohnräume und Fensterflächen. Sie lassen im Winter die Sonnenstrahlen bis tief ins Haus hinein. Dank moderner Dreifachverglasung und weiterer raffinierter Technikfeatures wie Edelgasfüllung oder hauchdünne unsichtbare Edelmetallbeschichtung halten sie die kostbare Wärme im Haus und gleichen so zusammen mit ihren passiven Solarenergiegewinnen fast drei Viertel der Transmissions- und Lüftungswärmeverluste aus. Im Sommer werden die Fenster von sorgfältig bemessenen Dachüberständen oder zentral gesteuerten Beschattungsanlagen vor zuviel Sonne geschützt.
Auch Wärmebrücken darf die Plusenergiehaus-Hülle nicht aufweisen. Besondere Sorgfalt ist geboten bei den Konstruktionen von Balkons, Rollladenkästen, Wandanschlüssen, Fensterrahmen und -stürzen, Deckenanschlüssen und Hausecken. Hier spielt natürlich besonders der Holzfertigbau mit seinem hohem Grad an präziser industrieller Vorfertigung seine Vorteile aus.


Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 078 in der Ausgabe Mai/Juni 2015 mein schönes zuhause°°°

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