Stauraum-Ideen: Dem Platz auf der Spur

Schränke schaffen Platz – und das sowohl innen als auch außen. Man muss sie nur geschickt einsetzen.

Ordnung muss sein, will man im Haus schnell alles zur Hand haben. Aber wo bringt man die vielen Utensilien unter? Innenarchitektin Maria Kötter hat Ideen zusammengetragen.

Es soll ja sogar schon Ehen zu Fall gebracht haben, wenn in Haus und Wohnung ständige Unordnung herrscht. Der eine sieht großzügig drüber hinweg, der andere hat seine liebe Last damit, die Hinterlassenschaften des anderen zu beseitigen. Keine Frage, für manchen geht es hier ums Prinzip. Aber ist es auch nötig, den Streit so eskalieren zu lassen?


In der Tat kann man dem Problem recht leicht zu Leibe rücken, wenn man ausreichend Stauraum schafft. Denn das erleichtert dem Ordnungsliebenden den Einsatz und schont dessen Nerven – das ist Balsam für seine Seele ...


Nun ist das leichter gesagt als getan. Denn Platz muss man natürlich haben. Und weil die laufenden Wandmeter, an denen sich Schränke sinnvoll aufstellen lassen, begrenzt sind, kommt es darauf an, gute Ideen für Stauraum zu entwickeln. Nicht jede Idee lässt sich allerdings nachträglich einrichten. Man muss sie schon bei der Planung berücksichtigen.


Sei es, dass man an entsprechender Stelle die notwendigen Steckdosen einplant, dass man Nischen vorsieht, die später hilfreiche Einbauschränke aufnehmen können, oder dass man dafür sorgt, dass Türen und Einbauten später nicht miteinander in Bedrängnis kommen können. Ein Gesichtspunkt, der leider allzuoft gern übersehen wird.


Der Begriff Stauraum ist im Übrigen irreführend. Denn wer sich die Platzreserven im Haus sinnvoll erschließt, der wird sie nicht allein dazu einsetzen, irgendwelche Utensilien zu verstauen. Man kann nämlich auch Funktionen verstauen. Dazu gehören der kleine Hausschreibtisch und die Ecke für eine Spielekonsole ebenso wie ein Arbeitsplatz, an dem man die Nähmaschine bedient. Gegebenenfalls schafft man auch Platz für eine zusätzliche Gefriertruhe, die der Vorratshaltung dient.


Unter den zu entdeckenden Stauraumreserven gibt es beliebte Klassiker. Der Platz unter der Treppe gehört dazu. Will man ihn nutzen, sollte man sich für eine gute Treppenkonstruktion entscheiden, die ohne Stützen auskommt, damit einem wirklicher Freiraum zur Verfügung steht, mit dem sich kreativ umgehen lässt.


Ein anderer Klassiker ist der Hausflur, der allerdings schon im Grundriss sinnvoll geplant sein muss. Hier gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, zum Beispiel die Garderobe so unterzubringen, dass einem dort nicht ständig ein Wust von Jacken, Mänteln und Kopfbedeckungen begegnet. Verlegt man die Garderobe in einen attraktiven Schrank, sieht alles schon viel besser aus – allerdings muss dafür auch der ausreichende Platz vorgesehen sein. Noch geschickter ist die eingeplante Nische, die einen Einbauschrank aufnimmt und so die Garderobe vollends verbirgt.


Apropros Nischen: Sie sind zur Erschließung zusätzlicher Stauräume stets gut geeignet. Das gilt zum Beispiel für das Treppenauge. Aber auch hinter Türen ist oft Platz für ein kleines Regal, mit dem sich Ordnung schaffen lässt. Kurzum: Es gibt viele Möglichkeiten. Man muss sie nur nutzen.


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