Frischluftheizung – Definition & Erklärung

Eine Frischluftheizung ist eine Weiterentwicklung der kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.

Die vorgewärmte Luft kann darin mit einer Wärmepumpe (1) weiter auf bis zu 35 bis 40 Grad erwärmt werden. Die Frischluft wird durch den Stutzen (2) angesaugt, gefiltert und durch den Wärmetauscher (3) nach unten geführt. Er überträgt dabei 80 Prozent der Abluft-Wärmeenergie auf die frische Außenluft.

Diese strömt – nun vorgewärmt – durch den Kondensator (4) der Wärmepumpe. Darin befindet sich das vom Kompressor (5) stark erhitze, gasförmige Kältemittel, das seine Wärme an die verbeiströmende Zuluft abgibt und dabei wieder abkühlt. Der Zuluftventilator (6) bläst die geheizte Frischluft in die Wohn- und Schlafbereiche.

Die verbrauchte, warme Luft wird in Küche, Bad und Toilette durch den Stutzen (7) abgesaugt und wieder durch den Wärmetauscher geführt, wo sie ihre Wärme abgibt. Sie strömt durch den Verdampfer (8) der Wärmepumpe, wo sie das Kältemittel mit ihrer Restwärme wieder erhitzt und dadurch verdampft, bevor es im Kompressor verdichtet und durch die Verdichtung noch weiter erhitzt wird. Der Abluftventilator (9) bläst die nun kalte Fortluft ins Freie.

Keine Kommentare vorhanden

Kommentare sind geschlossen.