Kundenhaus Heusel von Schwörer

Wenn Uwe Heusel seinen Alfa Romeo Giulietta Sprint – ein Liebhaberfahr­zeug, Baujahr 1959, ­– in die Garage chauffiert hat, sind es nur wenige Schritte hinein ins Haus. Sein Weg führt ihn schnurstracks durchs Garderobenzimmer in eine üppig be­messene Diele im Untergeschoss. Womit schon mal eine Eigenheit des Heuselschen Domizils beschrieben wäre: Ihr neues Einfamilienhaus erschließt sich von unten her.

Ein Blick auf den Bauplatz bringt die Erklärung: Das Haus steht am Hang. Hanglagen sind reizvoll für Architekten, die sich gern in kompliziertere Aufgaben hineinknien, sie sind störend für 08/15-Lösungen. Aber mit Letzteren hätten sich Heusels eh nicht begnügt. An der Superlage des Grund­stücks, das ihnen Walter Ott, Bauberater von SchwörerHaus, vermittelt hatte, fand das Ehepaar auf Anhieb größ­­­ten Gefallen.

Der vielversprechende Auf­takt der Partnerschaft zwischen den Bauaspiranten und dem schwä­bischen Fer­tighausunternehmen setzte sich nahtlos er­freulich fort: Der Architekt reagierte ums­ich­tig und mit feinem Gespür auf die Be­dürf­nisse des Ortes und die Wohn­wün­sche der künftigen Hausherren. Das Untergeschoss als erste, vollwertige Wohnebene zu nutzen war denn eine weitsichtig-kluge Entscheidung angesichts des familiären Alltags, zu dem häufig Gäste ge­hören. Freunde der Familie oder Geschäfts­partner des Unternehmers können sich tagelang ganz wie zu Hause fühlen.

Die Ebene darüber gehört im Wesentlichen dem 70 Quadratmeter großen Koch-Ess-Wohn-Bereich. Hier kreuzen sich alle Wege. „Wir kochen gern in geselliger Runde oder grillen zusammen auf der Terrasse“, erzählt der Hausherr. „Terrasse“ meint in diesem Fall eine raffinierte umlaufende Terrassen- und Balkonanlage, bei der sich Wege und Platt­formen rhythmisch abwechseln, mit atemberaubendem Fern­blick. Als Sahne­häub­chen obendrauf gibt es zu dieser Natur­kulisse die Burg Hohen­zol­lern, die keine zwei Kilometer entfernt auf dem Berg gegenüber thront.

Wie komplikationsfrei sich das Haus in den Dienst der Familie stellt, beweist sich an vielen anderen Details. So hat Anuschka Heusel ihre zwei- und vierjährigen Söhne bei der Küchen- und Hausarbeit stets im Blick und gelangt in Windeseile zum Sandkasten, Klet­tergerüst oder wo auch immer hin, weil es sieben (!) Aus­gänge in den Garten gibt. Ihr Arbeits­alltag daheim wird erleichtert durch eine Speisekammer im Anschluss an die Kü­che sowie einen bestens ausgestatteten Haus­wirtschafts­raum. Daneben bleibt ihr noch ein Bürozimmer, in das sie sich mal einfach so zurückziehen kann. Alles ist hell, offen, optimal, sieht die Haus­herrin ihre Idealvorstellungen verwirklicht. Selbst bei einem gemütlichen Abend vorm Kamin kann sie den Blick in die Ferne schwei­fen lassen.

Auch ihr Mann zeigt sich als Hausherr völlig entspannt und zufrieden. Und wenn die beiden auf den Bau des Hauses zu sprechen kom­men, geraten sie regelrecht ins Schwär­men. „Das war ein gigantisches Erlebnis“, be­schreibt Uwe Heusel den Aufbau, den das Paar gemeinsam mit den Opas und Omas der Familie sowie mit einer größeren Schar von Schaulustigen beobachtet hat. „Fast täglich vor Ort“, ließ er sich auch den Innen­ausbau nicht entgehen. Als Bauherr war er angetan davon, wie gewissenhaft und kooperativ die Mon­teure arbeiteten, als Unternehmer freute ihn, dass am Ende die Kosten genau eingehalten wurden.

Dank Festpreisgarantie für Haus und Keller habe er „einfach sicher kalkulieren können“ und keine finanziellen Über­ra­schun­gen schlucken müssen. Damit waren auch die Extras gesichert, die sich das Ehepaar im und am Haus gönnte. Manches davon orderten die beiden gleich bei der Bemusterung, „wobei uns der erfahrene Berater bestimmt 50 Fehler erspart hat, die wir als Baulaien wohl gemacht hätten.“ Andere Dinge, so die Ein­bauküche, die ausgefallene Innentreppe oder die Stahl- und Holzarbeiten der Ter­ras­sen­anlage, ließen sie von Bekannten und Firmen vor Ort ausführen. Die Sauna im Wellness­bereich baute Uwe Heusel selbst ein.

Wer Architektur heute konsequent zu Ende denkt, für den sind Energieeinsparung und Ökologie kein notwendiges Übel, sondern Teil der Entwurfsstrategie. Den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sieht man bei SchwörerHaus lange schon als kreative Chance. Heusels entschieden sich für ein Energiesparhaus, dessen geringer Heizener­giebedarf zu einem Gutteil durch die Wär­me­rückgewinnung der Anlage zur automatischen Wohnraumlüftung gedeckt wird. „Frischluft-WärmeGewinnTechnik“ nennt Schwörer die ausgefeilte Haustechnik. Sie sorgt zusammen mit der ausgezeichneten Wärmedämmung der Gebäudehülle, unter anderem mit dreifach verglasten Fenstern, für „ein sehr angenehmes Raumklima sommers wie winters“, berichtet Uwe Heusel. Das gelte ohne Einschränkung auch für die Zimmer im Dachgeschoss.
Ihr Haus ist für die Heusels der perfekte Le­bensraum.

Es ist intelligent, fürsorglich, welt­offen, introvertiert, praktisch, be­schüt­zend, warmherzig, verlässlich, sparsam, char­­mant – ein rundum stimmiges Ge­samt­bauwerk. Man könnte auch sagen: Es ist die Lizenz zum Glück.

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