Moderner Sonnenschutz

  • Sonnenschutz_Warema

    Zur Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden gehört Sonnenschutz einfach dazu. (Warema)

  • Sonnenschutz_Schanz

    Fein perforierte Profile lassen auch bei geschlossenem Rollladen Licht in den Raum. (Schanz)

  • integrierter Sonnenschutz_Screenline

    Diese Jalousien oder Rollos zwischen den Scheiben lassen sich bedarfsgerecht steuern. (Screenline)

  • Sonnenschutz_Arnold Glas

    Mit beschichtetem Sonnenschutzglas sind großzügige Glasflächen auch ganz ohne Verschattung möglich. (Arnold Glas)

  • Warema_WMS_Klimazentrale

    Dank Smart-Home erfolgt die Verschattung eigenständig. Die Hausbewohner können selbstverständlich jederzeit eingreifen. (Warema)

Licht und Schatten nach Maß

Die blendende Sonne draußen halten, aber Licht hineinlassen, Einblick verhindern aber Ausblick gewähren, gegen Hitze und Kälte gleichermaßen schützen – moderner Sonnenschutz muss viele Ansprüche erfüllen.

Was Sonnenschutz leisten soll

Natürlich ist auch heute noch der Schutz vor zu viel Sonne die Kernaufgabe von Beschattungssystemen. Dennoch soll aber weiterhin Tageslicht ins Hausinnere gelangen. Dann kommt es auch noch auf die richtige Dosierung des Lichts an. Sonnenschutz soll beispielsweise bei starkem Lichteinfall vor Blendung schützen und Kontraste mindern. Und Rollläden und Jalousien sollen natürlich auch vor Einblicken schützen. Ausblick nach draußen hätten wir aber dennoch gerne.

Rollläden, Jalousien oder Markisen?

Der optimale Sonnenschutz ist also ein Multitool. Allerdings beherrschen Rollläden, Jalousien und Co. nicht alle gewünschten Funktionen gleichermaßen gut. Bauherren müssen sich entscheiden, welche Effekte ihnen am wichtigsten sind. Das sollten sie möglichst frühzeitig tun, damit der Sonnenschutz von vornherein in die architektonische Planung einbezogen werden kann. Konstruktive Elemente für außenliegenden Sonnenschutz wie Überdachungen oder Rollladenschächte können nachträglich nur mit erheblichem Aufwand angebracht werden. Innenjalousien oder -markisen sind zwar planungsunabhängiger, dafür aber auch weniger effektiv.

Beweglicher Sonnenschutz außen

Rollläden: Sie bieten sehr effektiven Sonnenschutz, können komplett verdunkeln, sind in geschlossenem Zustand absolut blickdicht, schützen auch vor winterlicher Kälte. Zudem sind sie sehr robust und wiederständig gegenüber Witterungseinflüssen sowie Einbruchsversuchen.

Jalousien und Raffstoren: Durch ihre verstellbaren Lamellen lassen sich das Licht sehr gut nach Bedarf lenken, Blendung vermeiden, Einblick und Ausblick austarieren. Dafür sind sie nicht so stabil wie Rollläden und recht empfindlich gegenüber Wind.

Fenstermarkisen oder Außenrollos: Textile Screens aus witterungsbeständigem Material bieten effizienten Sonnen- und Blickschutz, lassen aber Licht in den Raum und sind von innen durchsichtig. Durch die große Auswahl an Material- und Farbvarianten eignen sie sich gut als Elemente der Fassadengestaltung.

Smarte Steuerung optimiert den Sonnenschutz

Wie effizient ein Beschattungssystem ist, hängt jedoch nicht nur vom Produkt als solchem ab, sondern auch davon, wie es gesteuert wird.  Inzwischen gehört die Verschattung zu den beliebtesten Einsatzfeldern von intelligenter Haustechnik. Informationen für die Steuerung liefern Sensoren für Helligkeit, Temperatur oder Windgeschwindigkeit an den Fenstern oder eine Wetterstation auf dem Dach.

Sonnenschutzverglasung statt Verschattung

Eine Alternative oder Ergänzung zu außenliegenden Verschattungssystemen sind Sonnenschutzverglasungen. Man unterscheidet drei Arten von Sonnenschutzgläsern:

Sonnenschutz im Scheibenzwischenraum: Hier sind Jalousien, Gitter, Gewebe oder ähnliches in die Zwischenräume von 2- oder 3-fach-Isoliergläsern eingebaut. Ähnlich dem außenliegenden Sonnenschutz ist die Beschattung im Glas per Fernbedienung oder Smartphone steuerbar.

Beschichtete Gläser: Durch eine hauchdünne Beschichtung mit reflektierenden Metallen „selektieren“ diese Gläser die Sonnenstrahlung: Sie reflektieren bis zu 80 Prozent der wärmeerzeugenden Infrarotstrahlung, lassen aber genügend Tageslicht passieren. Die äußerliche Wirkung ähnelt dem eines Spiegels, wobei die modernen Ausführungen farbneutral sind und nicht mehr spiegeln als herkömmliches Glas.

Dimmbare Verglasungen: Diese Sonnenschutzgläser wirken nach dem Prinzip der selbsttönenden Sonnenbrille. Sie reagieren entweder automatisch auf die Sonneneinstrahlung (photochrome Gläser) oder von den Bewohnern gesteuert über elektrische Spannungsimpulse (elektrochrome Gläser), indem sie ihre Farbe von glasklar bis zu tiefem Blau verändern.

Außer der Sonnenschutzfunktion erfüllen beschichtete oder schaltbaren Gläser auch alle sonstigen Ansprüche an zeitgemäße Verglasung, vor allem hinsichtlich Wärme- und Schallschutz.

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