Sonnenschutz und Kühlung

  • Raffstores von WAREMA

    Raffstores von WAREMA (Foto: Warema)

  • Innenjalousien von WAREMA (

    Innenjalousien von WAREMA (Foto: Warema)

  • Fenstermarkisen von WAREMA

    Fenstermarkisen von WAREMA (Foto: Warema)

  • Verdunkelungsrollo von VELUX

    Verdunkelungsrollo von VELUX (Foto: VELUX)

  • Außenjalousien von Schanz

    Außenjalousien von Schanz (Foto: Schanz)

  • Sonnenschutz Flachglas

    Sonnenschutz Flachglas (Foto: Hersteller)

  • Rolläden ALULUX von Solarlux

    Rolläden ALULUX von Solarlux (Foto: Solralux)

Im modernen energieeffizienten Neubau spielt die Sonne eine zentrale Rolle. Mit großzügigen, zur Südseite ausgerichteten Fensterfronten gelangt viel Tageslicht ins Haus, und die Sonne wird zur zusätzlichen Wärmequelle für die Wohnräume im Winter. Das senkt den Energieaufwand für Beleuchtung und Heizen.

Allerdings lässt sich diese „Gratis-Sonnenheizung“ nicht einfach abstellen, sobald die Außentemperaturen wieder steigen. Wenn die Sonne auch in den Sommermonaten ungebremst auf die Glasflächen einstrahlt, fühlt es sich dahinter schnell wie im Treibhaus an. Zur großzügigen Verglasung gehört deshalb immer auch ein effektiver Sonnenschutz. Er ist sogar von der Energieeinsparverordnung (EnEV) gesetzlich vorgeschrieben. Aus gutem Grund: Bei unerträglichen Raumtempera­turen im Hochsommer kommen oft elektri­sche Kühlgeräte mit enormem Stromverbrauch zum Einsatz – kontraproduktiv für die angestrebten Energiesparziele.

Die beste Wirkung haben Beschattungssysteme, wenn sie außen vor den Fenstern angebracht sind. Etwa 50 Prozent der Sonneneinstrahlung bestehen nämlich aus nicht sichtbaren, kurzwelligen Infrarot-Strahlen, die normales Fensterglas leicht passieren können. Im Raum werden sie dann von den Oberflächen absorbiert und in Form von langwelligen Wärmestrahlen wieder abgegeben, für die Glas jedoch undurchlässig ist. Sie bleiben deshalb im Raum und heizen kräftig ein. Bei außenliegenden Sonnenschutz dagegen wird ein großer Teil der Sonnenstrahlen bereits von den Oberflächen der Beschattung absorbiert und als Wärmestrahlung nach außen wieder abgegeben. Ein weiterer Teil der Sonnenenergie wird durch Reflexion der Oberflächen zurückgeworfen, sodass etwa bis zu 80 Prozent der gesamten Sonneneinstrahlung bereits vor den Fenstern „abgefangen“ werden kann. Eine Alternative oder Ergänzung zu Rollläden, Jalou­sien & Co. sind Fenster mit Sonnenschutzverglasung. Durch hauchdünne Beschichtungen mit reflektierenden Metallen wirken diese Gläser wie ein Spiegel und verhindern das Eindringen der wärmeerzeugenden Infrarotstrahlung. In heißen Sommern reichen Beschattung oder Sonnenschutzverglasung ohne zusätzliche Kühlung allerdings oft nicht mehr aus, um die Innentemperaturen im Wohlfühlbereich unter 25 Grad zu halten. Eine energiesparende Alternative zur herkömmlichen Klimaanlage bietet die als Heizsystem vor allem im Neubau sehr beliebte Wärmepumpe. Sie kann in Umkehrung ihrer Heizfunktion und mit einem kleinen Zusatzgerät im Sommer auch zum Kühlen genutzt werden.

 

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe Mai/Juni von "mein schönes zuhause°°°"

 

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