Luxhaus – Vom Sinn der Form

Der Unterschied zwischen den Besseren und den Anderen erweist sich in der Fähigkeit, besondere Ansprüche in moderne Raumkonzepte und kreative Formen umzusetzen. Die Kunst des großen Wurfs verbunden mit Akribie beim Detail. Jedes Mal aufs Neue. LUXHAUS versteht Architektur als Haus-Design.

Wo findet sich denn das oft beschworene raffinierte, andersartig moderne Haus? Wer sind die dazugehörigen adäquaten Bauherren? Das von LUXHAUS, konzipierte Musterhaus am Firmensitz in Georgensgmünd ist ein willkommener Glücksfall, an dem exerziert werden kann, dass heute tatsächlich andere, eigenwilligere Entwürfe und architektonisch hochklassige Nischen machbar sind.

*Probewohnen im Kopf*

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Wunschzettel, mit denen Bauherren vorstellig werden, erst einmal nur aus einem Konglomerat von anderswo Gesehenem bestehen. Guter Anfang. Dirk Adam, LUXHAUS-Geschäftsführer: „Wir stülpen niemandem ein fertiges Konzept über. Wir vertrauen auf Teamarbeit, indem wir mit dem Kunden sowohl die großen Gestaltungslinien als auch die Details der Räume in dem für ihn stimmigen Entwurf gemeinsam entwickeln.”

Diese Sondierungs-Beratungs-Ideenfindungs-Runden sind jedes Mal aufregend schön und anstrengend intensiv zugleich. Es ist ein vorweggenommenes Probewohnen im Kopf: Alle denkbaren persönlichen Vorlieben und Erwartungen münden in eine Planung, die den Tagesablauf jedes Hausbewohners einbezieht: Wann steht wer morgens auf, wer geht zuerst ins Bad und wie lange …?

Ein Musterhaus kann dabei nützliche Hilfestellung sein, ein mögliches Schnittmuster. Insbesondere Bauinteressenten mit einem diffizileren Anspruch in Sachen Qualität und Ästhetik, die auch nach dem gewissen Etwas suchen, will LUXHAUS mit dem Musterhaus in Georgensgmünd eine Neuorientierung bieten. Keine Kompromisse, sondern Lösungen für Das-bin-ich-mir-wert-Gefühl. Dirk Adam sieht es als Verpflichtung, in diesem Segment der gehobenen Wohnkonzepte Idealvorstellungen zu verwirklichen, also beweglich, undoktrinär, visionär zu agieren.

Die Klientel, die sich für die schlichte Eleganz des neuen Bauens mit Pult- oder Flachdach auf fast 300 Quadratmetern Wohnfläche mit zwei Dachterrassen und Wintergarten interessiert, ist auch bereit, sich eigenwillige Architektur etwas kosten zu lassen: beginnend ab gut 300.000 Euro, bei Ausschöpfung aller Hightech-Haus-Raffinessen auch das Doppelte.

*Die Kunst der Brüche*

Gute Gestaltung ist eine Symbiose aus formalen, technischen und ästhetischen Lehrsätzen der Moderne, demonstriert beherzt das Musterhaus. Optimale Ausgewogenheit von Form, Farbe, Material, Qualität und Funktion bündelt sich schon auf den ersten Blick in überzeugender Eleganz. Bei genauerem Hinterfragen, sozusagen auf den zweiten, dritten, vierten Blick, entdeckt man immer öfter, dass es gerade die gekonnt-präzisen Verstöße gegen Regeln, die formalen Brüche des Prinzips „Harmonie gleich Proportion gleich Symmetrie” sind, in deren Gefolge die Aura des Besonderen entsteht.

So können Räume definierende lange Sichtachsen an Wirkung gewinnen, indem sie beschnitten werden: Der wichtige freie Ausblick nach draußen findet seine jähe Unterbrechung durch die Schrägsetzung eines Gebäudeblocks. Der Blick wird wieder in den Innenraum geleitet und erfährt so neue Aufmerksamkeit. Ein beabsichtigter Regelverstoß ist auch die zwischen die geschlossenen weißen Gebäudefronten eingeschobene knallrote Wandfläche, die keinen eigentlichen Bezug zu den Blöcken entwickelt, außer dass sie diese abrupt trennt und dadurch Spannung erzeugt.

Es ist ein dynamisch-statisches Wechselspiel aus zugleich Beständigem und anregend Ungleichförmigem. Das Beständige ist am Material, an seiner Verarbeitung auszumachen, am harmonischen Nebeneinander von Putz, Lärchenholz und Glas zu erleben. Die zweite Komponente dieses Wechselspiels ist die Suche nach Vollkommenheit der Formen.

Im Laufe eines Hausherren-Lebens wandeln sich Familienkonstellationen und Befindlichkeiten, folglich muss Architektur auch die Option der ständigen Anpassung bieten. Der Vorteil des Georgensgmünder Entwurfs als Ensemble aus zwei Baukörpern, die durch einen schräg angegliederten Übergang miteinander verbunden werden, liegt auf der Hand. Bei diesem „Zwei-in-einem“-Konzept kann die integrierte Einliegerwohnung ihre Funktion ebenso als Büro, Gästewohnung oder Atelier erfüllen.

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