Behagliche Wärme durch Kamine und Öfen

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    Modernes Lagerfeuer: Der Design-Kamin als Zentrum des Wohnbereichs. (Foto: Mandl & Bauer)

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    Gaskamine punkten mit sauberer Verbrennung und lassen sich per App oder Fernbedienung zünden. (Foto: Brunner)

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    Ob Tunnelkamin oder Eckkamin - die Raumwirkung ist spektakulär. (Foto: Brunner)

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    Dieser Kombi-Ofen lässt sich sowohl mit Pellets als auch mit Scheitholz beheizen. (Foto: Austroflamm)

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    Schlichte Fliesen ohne Relief und Ornament – ein Kachelofen, der in die heutige Zeit passt. (Foto: AdK/LEDA)

Feuerstellen

Kamine, Kachel- und Kaminöfen sind so beliebt wie eh und je. Und doch sind die Kamin- und Ofen-Fans keineswegs reine Nostalgiker. Sowohl die Senkung der Heizkosten als auch die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und Energieversorgern zählen zu wichtigen Beweggründen für die Anschaffung eines Kamins oder Ofens.

Kachelöfen: Die Gemütlichen

Kachelöfen verdanken ihren Namen den Ofenkacheln. Sie geben gespeicherte Wärme gleichmäßig über einen längeren Zeitpunkt ab. Man unterscheidet zwei Systeme von Kachelöfen.

Der Grundofen wird vom Ofenbauer „von Grund auf“ aus keramischen Speichermaterialien gemauert. Durch einen zweischaligen Feuerraum und ein komplexes System an steigenden, fallenden und liegenden Heizgaszügen verfügt der Ofen über eine große Speichermasse und eignet sich daher gut zum Dauerheizen.

Der Warmluft-Kachelofen hingegen hat einen industriell gefertigten Heizeinsatz mit Heizgaszügen aus Metall oder Keramik, die sich sehr schnell erhitzen. Durch Öffnungen im unteren Ofenbereich wird Raumluft angesaugt, an den Heizkomponenten erwärmt und im oberen Bereich über Luftgitter oder Lüftungskacheln als Warmluft wieder in den Raum geleitet. Der Warmluft-Kachelofen heizt deshalb besonders schnell auf.

Ein Kombi-Kachelofen vereinigt die Vorteile der beiden Grundtypen.

Heizkamine: Freie Sicht aufs Feuer

Dem Spiel der Flammen zuzusehen, das machte schon immer die Faszination des Kamins aus. In den offenen Wohnbereichen moderner  Häuser eignet er sich zudem gut als dekorativer Raumteiler. Moderne, geschlossene Heizkamine arbeiten effizient und sauber. Dank Panorama-Glasscheibe bleibt der Blick aufs Feuer frei.

Als Alternative zum holzbefeuerten Kamin haben sich in den letzten Jahren Gaskamine etabliert. Statt Brennholzlager ist nur ein Gasanschluss erforderlich. Der geschlossene Gaskamin punktet mit hohem Wirkungsgrad und emissionsarmer Verbrennung.

Kaminöfen: Platzsparend und flexibel

Mit ihrer kompakten Größe passen Kaminöfen auch dorthin, wo kein Platz für Kamin oder Kachelofen ist. Sie können umgestellt werden oder mitumziehen – vorausgesetzt, ein geeigneter Anschluss ist vorhanden. Verglaste Tore bieten Sicht aufs Feuer. Das Innenleben besteht wie beim Kamineinsatz aus Guss oder Stahlblech. Kaminöfen eignen sich vor allem als gelegentliche Zusatzheizung, etwa in der Übergangszeit.

Mit einem Wärmespeicheraufsatz oder einer wärmespeichernden Verkleidung – beispielsweise Keramikkacheln, Granit, Sand- oder Speckstein – wird der Kaminofen zum Speicherofen. Dieser erwärmt sich langsamer als herkömmliche Modelle, gibt aber über einen längeren Zeitraum Wärme ab. Ideal als gelegentliche Zusatzheizung, etwa in der Übergangszeit

Pelletöfen: Die Effizienten

Äußerlich ähneln Pelletöfen den mit Scheitholz befeuerten Kaminöfen. Heiztechnisch sind sie wahre Kraftpakete, die Wirkungsgrade von mehr als 90 Prozent erreichen können. Das Brennmaterial Pellets beansprucht nur wenig Lagerplatz und hinterlässt wegen seiner hohen Energiedichte nur sehr wenig Asche nach der Verbrennung. Pelletöfen mit wasserführender Technik können das Kernstück eines modularen Heizsystems für das ganze Haus bilden.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe September/Oktober von "mein schönes zuhause°°°"
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