Perfektes Küchenlicht

Fotos: licht.de

Die Küche stellt komplexe Anforderungen an ihre Beleuchtung. Sie muss nicht nur für bestes Arbeitslicht, sondern auch für Gemütlichkeit bei Tisch sorgen.

Soll die Küche als Arbeits- und Genussraum gleicher-maßen gut funktionieren, müssen alle Beleuchtungsanforderungen sorgfältig bedacht und geplant werden. Immerhin wird dort mit scharfen Messern und heißen Pfannen hantiert. Und gern mit Gästen angestoßen. Gute Planung erspart zudem unnötige Kosten für eine Nachinstallation. Obendrein jonglieren wir mit verschiedenen Lampenarten: Energiesparlampen (ESL, auch Leuchtstofflampen genannt), Leuchtdioden (LED) und Niedervolt-(Eco-)Halogenlampen. Natürlich bietet jeder Küchenplaner auch Beleuchtung an, aber eher in Verbindung mit Schränken und Technik. Bis zum Essplatz oder Wohnbereich reicht sein Angebot in der Regel nicht.

Gefragt ist also immer eine ganzheitliche Lösung, die schon – wie so oft beim Thema Küche – bei der Grundrissplanung anfängt. Denn natürlich sollte auch das Tageslicht in die Planung einbezogen werden, vielmehr sein Zusammenspiel mit der Beleuchtung an trüben Wintertagen oder in der Dämmerung. Ausreichend Tageslicht, möglichst seitlich und ohne starke Schlagschattenbildung auf die Arbeitsfläche einfallend, gilt als ideal. Oft tut es ein Fenster direkt über der Arbeitsfläche. Als flaches Fensterband angelegt, ist sogar die Montage von Oberschränken darüber möglich. Stehen Grundriss und Möbelplanung, wird die Elektroinstallation – Kabelverläufe, Schalter, Steckdosen, Leuchtenanschlüsse und das Schaltschema – festgelegt. Letzteres bestimmt, welche Schalter oder Dimmer welche Leuchten oder Beleuchtungsgruppen schalten.

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Beleuchtung ist eine Frage der Prioritäten. Wer seine Küche eher behaglich-warm und natürlich mag, wird ein eher sanftes Beleuchtungskonzept bevorzugen mit indirektem, weichem Licht. Dazu passen übrigens hervorragend matte Möbeloberflächen und der neue Farbtrend mit gedeckten Erd-, Schlamm- und Sandtönen. Wer es klar und funktional liebt, zu dem passen starke Kontraste, kräftige Farben, glänzende Fronten und strahlende Lichtquellen.


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Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 90 in der Ausgabe September/Oktober 2015 mein schönes zuhause°°°


Peter Michels

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