Smart Grid – Definition & Erklärung

Im Smart Grid fließen nicht nur Energie (orange Linie), sondern auch Kommunikation (blaue Linie), und zwar bidirektional, also in beide Richtungen. Grafik: Siemens

Der Begriff 'Smart Grid' bezeichnet ein intelligentes Stromnetz. Darin sind die zentralen und dezentrale Stromerzeuger von den Großkraftwerken bis hin zur Photovoltaikanlage eines Plusenergiehauses, die Strom- oder Energiespeicher und die Stromverbraucher kommunikativ miteinander vernetzt.

Ziel dieser Art, das Stromnetz zu steuern, ist die Optimierung seiner Auslastung: In Zeiten starker Stromproduktion sorgt sie für steigenden Stromverbrauch und das Laden in Speichern, in Zeiten geringer Produktion werden der Verbrauch zurückgefahren und die Speicher entladen. Schnittstelle zum Plusenergiehaus ist das Smart Meter, der intelligente Stromzähler, der den alten ersetzt. Damit ist das Smart Grid eine der Lösungen zur Integration des verstärkt und dezentral ins Netz eingespeisten Solarstroms.


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