Kinderzimmer-Einrichtung, Ansatz I: Kindgerecht und zeitlos

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    Kinderzimmer-Einrichtung, Ansatz I: Kindgerecht und zeitlos

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    Eine neutrale Grundausstrahlung fördert zudem eher die Fantasie als fertige Motivmöbel.

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    Ein luftiger Raum, in dem nichts Unnötiges ablenkt.

Zimmer, die kindgerecht, aber nicht zu „kindlich“ sind, können auch nach Jahren noch gefallen. Davon ist Kathleen Gänse überzeugt.

Deshalb bevorzugt sie eine reduzierte Formensprache mit Konzentration auf das Wesentliche: klare Linien und maßvoller Farbeinsatz. Jedes Spielzeug ist schon bunt, weshalb zusätzliche Farben schnell den Eindruck von Überladenheit erzeugen könnten. Eine neutrale Grundausstrahlung fördert zudem eher die Fantasie als fertige Motivmöbel.

Auch Charaktereigenschaften bestimmen ihre Planung: Ein verspieltes Kind sammelt auch vieles – benötigt also viel Stauraum. Abschließbare Geheimfächer oder Schatzkisten fördern nicht nur den Bezug zum eigenen Zimmer, sie legen auch den Grundstein für Ordnungssinn, Individualität und Eigenverantwortung. Bindung zum eigenen Raum wird auch durch die Umsetzung persönlicher Vorlieben im Detail erreicht: zum Beispiel das Pferdemotiv als Lichtelement, individuell gestaltbare Schranktüren mit Fotorahmen, eine Magnetwand et cetera.

„Vorherrschende Vorlieben sollten nicht zu dominant und fest fixiert werden. Besser ist es, Kindern frei gestaltbare, veränderbare ‚Präsentationsflächen‘ zu bieten.“

Vielschichtige Kreativität ist für die diplomierte Architektin Kathleen Gänse der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb führt sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner seit 2010 ein eigenes Architekturbüro mit den Tätigkeitsschwerpunkten Umbauten, Innenausbau, Messen und Möbeldesign.

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