Rückzugsort voller Ideen: das Kinderzimmer

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    Im Kinderzimmer muss genügend Platz zum Spielen, Entspannen, Lernen und auch zum Schlafen sein. (Foto: Tretford)

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    Eine neutrale Farbgebung funktioniert für jedes Alter. Der Holzfußboden verleiht dem Zimmer Wärme und Wertigkeit. (Foto: Fertighaus Weiss)

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    Auch in Kinderzimmern ist sowohl offener als auch geschlossener Stauraum wichtig. (Foto: Fertighaus Weiss)

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    Dieses Sitzfenster ist Spielfläche, Stauraum und Lieblingsplatz zugleich. (Foto: Baufritz)

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    Die Stoffe dieser gemütlichen "Schlafhöhle" können nach Belieben ausgewechselt oder auch weggelassen werden. (Foto: Sonnleitner)

Multifunktional

Ganz schön multifunktional: Ein Kinderzimmer muss babygerecht sein, dann ein Spieleparadies für Kleinkinder und später ein Rückzugsort für Teenager.

Rosa oder hellblau, ein Bett, ein Schrank, ein Tischchen und zwei Stühle. Ziemlich ideenlos irgendwie. Und dann ist das Kinderzimmer oft noch eines der kleinsten Räume – manchmal mit nur 12 Quadratmetern bemessen. Ja, Fläche im neuen Eigenheim ist natürlich auch immer begrenzt und eine Kostenfrage. Aber vielleicht sollte man doch ganz genau überlegen, ob zugunsten des Nachwuchses nicht auf ein paar Quadratmeter im Eingangsbereich oder der Galerie verzichtet werden kann? Denn schließlich wünschen sich Eltern doch, dass sich die Kinder möglichst lange zuhause wohlfühlen.

Kinderzimmer als Multifunktionsraum

Die Kleinen schlittern so schnell von einer Phase in die nächste. Da ist es gar nicht einfach, stets eine Umgebung zu schaffen, die dem aktuellen Entwicklungsstand gerecht wird. Zudem unterscheidet sich ein Kinderzimmer grundsätzlich von allen anderen Räumen im Haus. Es hat nämlich gleich mehrere Funktionen inne. Es ist Schlaf-, Spiel- und Wohnzimmer in einem.

Kinderzimmer als Rückzugsort

Höhlen und Zelte aus Bettlaken, riesige Kissenburgen: Seit Generationen lieben die kleinen Bewohner, einen Ort ganz für sich alleine zu haben – zum Spielen, Lesen oder Träumen. Gerade bei giebelhohen Ausbauten bietet sich eine zweite Ebene im Zimmer
an. Rückzugsort mit Ausblick und unten viel freie Fläche zum Spielen. Für Kleinkinder sind auch als Haus oder Höhle gestaltete Betten willkommen. Sie fühlen sich darin wie in einem Kokon.

Hinzu kommt die Stauraumproblematik. Es ist schon fast erschreckend, wie schnell sich mit jedem Jahr beispielsweise Spielsachen, Kleidung und Bücher ansammeln. Im Laufe eines Kinderlebens kommen dann noch ein Schreibtisch, Arbeitsutensilien, Sportgeräte oder Musikinstrumente hinzu. Stauraum ist daher essentiell!

Ohne Stauraum keine Ordnung im Kinderzimmer

Es gibt niemals zu viel, nur zu wenig davon. Praktisch ist eine Kombination aus geschlossenen und offenen Bereichen. Stauraum in Augenhöhe ist dabei genauso
wichtig, wie solcher, der für Kleinkinder nicht erreichbar ist.

Gemessen an diesen Voraussetzungen kann ein Kinderzimmer nicht groß genug sein. Aber auf 15 Quadratmetern lässt sich schon alles sehr gut unterbringen. Kleine Kinder benötigen zwar noch nicht so viel Privatsphäre, allerdings ist die Größe des Zimmers ja nicht nach Belieben änderbar. Daher sollte eine Planung auf lange Sicht erfolgen.

Viele Ideen für Kinderzimmer finden Sie in der aktuellen Ausgabe von mein schönes zuhause°°°.