Lichtdurchflutetes Familienhaus von Fingerhaus

  • freie Planung Sander Fingerhaus Erkerseite

    Große Glasflächen und ungewöhnliche Fensterformen prägen das Gesicht des Hauses. (Foto: Fingerhaus)

  • freie Planung Sander Fingerhaus Erker Nacht

    Der verglaste Erker mit Flachdachgiebel ist schon von außen ein Blickfang. (Foto: Fingerhaus)

  • freie Planung Sander Fingerhaus Nacht Carport

    Innen bietet der vergöaste Erker Raum für einen Essplatz mit viel Licht und Luft. (Foto: Fingerhaus)

  • freie Planung Sander Fingerhaus Terrasse

    Ob schmal und bodentief, übereckverglast oder rund: Bei der Fenstergestaltung waren die Planer besonders kreativ. (Foto: Fingerhaus)

  • freie Planung Sander Fingerhaus wohnen

    Rückzugsort im offenen Erdgeschoss: Wohnlandschaft unterm „Bullauge“. (Foto: Fingerhaus)

  • freie Planung Sander Fingerhaus kochen essen

    Freie Sicht von der offenen Küche bis zu Jans Spielecke. Über dem Essplatz öffnet sich der Blick bis unters Giebeldach. (Foto: Fingerhaus)

  • freie Planung Sander Fingerhaus Glaserker

    Ein XL-Fenster an der Rückseite des Hauses bietet den passenden Rahmen für das Kunstwerk von Treppe. (Foto: Fingerhaus)

  • freie Planung Sander Fingerhaus Bad

    Ungewöhnliches Detail im Familienbad ist die mit Stahl verkleidete Rückwand der Dusche. (Foto: Fingerhaus)

  • freie Planung Sander Fingerhaus Ankleide

    Eines der drei Zimmer im Dachgeschoss nutzen die Sanders als offenen Kleiderschrank. (Foto: Fingerhaus)

Viel Licht und offener Raum

Ein verglaster Quergiebel, Übereckfenster und Bullauge machen das Haus zum Hingucker. Viel Licht, offener Raum und die liebevolle Innengestaltung in Eigenarbeit erweitern es zum perfekten Familiendomizil – dieses lichtdurchflutete Familienhaus von Fingerhaus.

Mit Kraft und Kreativität

Für Galina und Viktor Sander gehörten Familiengründung und Hausbau einfach zusammen. Ihr Nachwuchs, so hatten es die Verhaltenstherapeutin und der Schreiner beschlossen, sollte von Anfang an im eigenen Heim aufwachsen. Mit viel Elan und Energie machte sich das Paar daran, ihr Haus zu planen und zu gestalten.

Der wahr gewordene Haustraum der Sanders steht im nordhessischen Burgwald-Bottendorf und zieht von allen, die daran vorbeigehen, sofort die Blicke auf sich. Da ist vor allem der zweigeschossige Quergiebel mit Flachdach, der aus dem Satteldachhaus hervorragt. Er ist über die gesamte Höhe verglast, wobei ein vertikales Band mit Holzverschalung einen markanten Akzent setzt. Auch das große Eckfenster und ein „Bullauge“ an der Hausseite gehören freilich zu den ungewöhnlichen Details des individuell geplanten Hauses.

Liebe zum Detail im Familienhaus von Fingerhaus

Dank der großzügigen Glasflächen lebt Familie Sanders auf 150 Quadratmetern in lichtdurchfluteten Räumen. Im Zentrum des weitgehend offenen Erdgeschosses steht der große Esstisch im Erker mit Wintergarten-Ambiente. Zur einen Seite blickt man auf die strahlend weiße Einbauküche, auf der anderen auf die Spielfläche von Sohn Jan vor dem Eckfenster. Besonders beeindruckend ist der Blick nach oben über dem Essbereich, der bis unters Dach offen ist. Eine Galerie im Dachgeschoss hinter einem transparenten Geländer aus Glasplatten bleibt von unten fast unsichtbar. Mit dem offenen Raum über zwei Stockwerke hat sich das Paar einen Herzenswunsch erfüllt. „Wir hätten im Dachgeschoss ja noch ein weiteres Zimmer einplanen können“, erklärt Galina Sander, „aber wir wollten unbedingt diesen Luftraum. Der ist einfach klasse.“

Etwas abgeschirmt liegt der Wohnbereich mit der Sofalandschaft unter dem Bullaugen-Fenster. Der Kamin hinter der Sichtbetonwand in der Raummitte schafft eine behagliche Atmosphäre, Massivholzdielen bringen eine leicht rustikale Note ins Spiel. Wie im ganzen Haus ist hier in der Innenausstattung der eigene Stil und viel Liebe zum Detail zu erkennen.

Innenausbau inklusive

Der Weg ins Dachgeschoss führt über eine freistehende Wendeltreppe vor einer weiteren XL-Fensterfläche an der Hausrückseite. Die Treppe aus schwarzem Stahl und Eichenholzstufen ist ein echtes Stück Handwerkskunst und Teil der beeindruckenden Eigenleistung des Bauherrn beim Hausbau. Auch den gesamten Sanitärbereich plus Küche, Bodenbeläge, Wandgestaltung und die gesamte Elektrik, inklusive schicker Lichtspots, hat das handwerkliche Multitalent Viktor Sander mit Unterstützung einiger Freunde in Eigenregie bewältigt.

Im Dachgeschoss gehen von der Galerie vier Türen ab. Alle Räume sind etwa gleich groß. Auf der einen Seite liegen Kinderzimmer und Schlafzimmer, auf der anderen ein Ankleideraum und das Bad mit freistehender Wanne, Doppelwaschtisch und einer großzügig bemessenen Walk-In-Dusche vor einer mit Edelstahl verkleideten Wand. Auch in den beiden Schlafräumen gibt es viel Luft nach oben, denn hier ist „Dach gleich Decke“. Ankleide und Bad dagegen haben normale Deckenhöhen, sodass über diesen Räumen ein Dachboden als Stauraum entstehen konnte.

Ganz nach Wunsch

Bei der Haustechnik entschieden Galina und Viktor ebenfalls ganz nach ihren eigenen Wünschen: So wählten sie zum Heizen eine effiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe, ergänzt durch Solarkollektoren für die Warmwasserversorgung. Auf Photovoltaik zur Stromerzeugung oder eine Lüftungsanlage dagegen verzichteten sie. „Wir machen einfach die Fenster auf“, erklärt Galina Sander dazu. Auch in anderen Bereichen setzte das Paar eher auf Low- als auf Hightech. So gibt es zum Beispiel weder Überwachungskameras noch Gegensprechanlage an der Haustür. Der Baupartner Fingerhaus ging den individuellen Weg der Familie gerne mit. „Das Unternehmen war sehr flexibel und ging wirklich auf alle unsere Wünsche ein“, erzählen die zufriedenen Bauherren.

Trotz des hohen eigenen Arbeitseinsatzes verlief die Bauphase für das Paar ausgesprochen gut. Viktor Sander nahm nicht einmal Urlaub, sondern war vor und nach seiner Arbeit auf der eigenen Baustelle im Einsatz – ein „echter Powerbolzen“, wie seine Frau ihn augenzwinkernd nennt.

Zur Entspannung trug bei, dass die Sanders während der Bauzeit bei den Eltern wohnen konnten und daher kein Zeitdruck entstand. Galina Sander, die damals schwanger war, übernahm die Planung, die ihr Ehemann als Praktiker dann umsetzte. So arbeiteten die beiden Hand in Hand. Als das Haus fertig war, kam Jan zur Welt und die junge Familie konnte ihr Leben zu dritt im Familienhaus von Fingerhaus starten. Freude und Stolz, die sie damals am Tag des Einzugs empfanden, sind auch heute noch spürbar, wenn die Bauherren sagen: „Das ist wirklich unser Haus!“

Noch mehr Häuser präsentieren wir in unserem Hausfinder.

Grundrisse

Grundriss Erdgeschoss individuelle Planung Sander von Fingerhaus

Erdgeschoss

Grundriss Obergeschoss individuelle Planung Sander von Fingerhaus

Obergeschoss