Küchen im Wohnbereich

  • Wohnen_Kochen_Baufritz

    Eine verschiebbare Seitenwand kann den Wohnraum bei Bedarf vergrößern. (Baufritz)

  • Treppen_Küche_Fingerhaus

    Geräusche und Gerüche bleiben in der Küche, wenn die Schiebewand geschlossen wird. (Fingerhaus)

  • Wohnen_Kochen_Viebrock Haus

    Der Küchentresen schirmt ab und gliedert den Raum, ohne ihn einzuengen. (Viebrockhaus)

  • Küchentresen_Viebrock Haus

    In einer kleinen Küche ist Stauraum knapp. Praktisch, wenn sich ein Vorratsraum planen lässt. (Viebrockhaus)

  • Vorratskammer_Viebrock Haus

    Dieser Vorratsraum verbirgt sich hinter einer gläsernen Schiebetür. (Viebrockhaus)

  • Wohnen_Kochen Schüller Küchen

    Wohnlich kochen hinter Büchern. Der kleine Essplatz orientiert sich zum Fenster hin. (Schüller Küchen)

Wie offen soll’s denn sein?

Offene Küchen sind kommunikativ, Treffpunkt der Familie und der Höhepunkt jeder Hausbesichtigung. Und wie sieht‘s mit Kochen und dem dabei schwer vermeidlichen Kuddelmuddel aus? Wir zeigen vier schlaue Lösungen.

Das Herz des Hauses

Hier ist die Küche der Mittelpunkt des Hauses und des Lebens, das dort stattfindet. Der Wohnbereich wird zum kleineren Rückzugsraum. Dass es sich so äußerst kommunikativ und angenehm mit mehreren Personen kochen lässt und dass auch Koch oder Köchin in prima Plauderkontakt mit den Gästen bleiben, ist unbestritten. Aber die Logistik nach dem Essen bleibt weitgehend ungeklärt. Wohin mit Tellern und Gläsern, wenn der Geschirrspüler bereits mit der ersten Ladung beschäftigt ist? Auch große Töpfe oder Pfannen wollen nach Benutzung versorgt sein oder aus dem Blickfeld verschwinden, um spätestens beim Dessert nicht die gemütliche Atmosphäre zu stören. Es geht also darum, die Nachteile der Offenheit mit kluger Planung in Schranken zu weisen.

Offen und geschlossen

Standardlösung: die Küche „um die Ecke“. Dann ist der Wohn-Ess-Kochbereich L-förmig angelegt und entweder die Küche oder der eigentliche Wohnraum verschwindet im kürzeren Schenkel des „L“. Entscheidend ist, wie intensiv die Küche zum Kochen genutzt wird, welchen Stellenwert die Bewirtung von Gästen hat und wie repräsentativ diese Bewirtung sich gestalten soll. Findet das Leben mit Vorliebe in der Küche statt, wird sie mehr Raum einnehmen – andernfalls zieht sie in den kürzeren Schenkel des „L“. Kommunikation und gemeinsames Kochen sind in beiden Fällen sichergestellt.

Eine Abschirmung, die auch Lärm und Gerüche wirkungsvoll in der Küche hält, ist die Flügeltürlösung: Tür zu oder auf – je nach Lage und Bedarf. Auch diese Lösung lässt sich zweiseitig denken. So kann eine Küche mit Essplatz den zentralen Bereich des Erdgeschosses bilden. Der kleinere Wohnraum ist mit einer breiten Schiebetür abteilbar. Im umgekehrten Fall wird im Wohnbereich eher repräsentativ gespeist, und demzufolge kann die Küche bei Bedarf hinter der Glasflügel-Schiebetür verschwinden.

Ab hintern den Tresen

Diese Küche ist raffiniert im Winkel zwischen Essplatz im Erker und Wohnbereich platziert. Zur gemütlich Sofaecke mit Kaminofen hin schirmt sie ein Tresen in Barhöhe ab. Der eignet sich natürlich nicht nur dafür, sondern auch als Frühstücksplatz und als Treffpunkt für den Aperitif vor dem Essen. Da diese Küche nur wenig Stauraum zur Verfügung stellt, ließe sich zum Beispiel ein mit Glasschiebetür abgetrennter Vorratsraum eingeplant.

Miniküche wohnlich versteckt

Auch wer keine große Küche braucht, kann diese elegant und wohnlich abschirmen, wie unser letztes Beispiel zeigt. Es ist auch für eine Einliegerwohnung denkbar. Hier steht ein Turm vor dem Küchengeschehen, der zum Wohnen hin Bücherregale präsentiert und ansonsten Stauraum und den Kühlschrank birgt.

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