Qualität im Blick: Darauf sollten Sie beim Küchenkauf achten

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    Küchendesign sollte Moden überdauern und mit durchdachten Konzepten überzeugen. (Foto: Siematic)

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    In diesem Beispiel vereinen sich satiniertes Glas, reines Holz, Rauchglas und Granit zu kühler Eleganz. (Foto: Team 7)

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    Eine gute Küche sitzt wie ein Maßanzug. Möbel sollten sich anpassen und ergänzen lassen. (Foto: Schmidt)

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    Gute Beleuchtung ist in der Küche besonders wichtig, Stimmungsbeleuchtung erleichtert die Orientierung. (Foto: Nolte)

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    Dieses Modell wurde mit dem Goldenen M für besondere Qualität und Sicherheit ausgezeichnet. (Foto: Beckermann)

Auch Design braucht Qualität

Fast alles wird heutzutage getestet, vom Auto bis zur Handcreme. Nur die Küche entzieht sich diesem Ansinnen hartnäckig. Dabei ist sie eine echte Investition im neuen Haus.

Was soll Ihre Küche können?

Um Ihnen diese Planung zu erleichtern, haben wir einen Fragebogen zusammengestellt. Der soll Ihnen einerseits helfen, Ihre Bedürfnisse zu ermitteln und Ihnen andererseits
die Optionen aufzeigen, die eine moderne Küche Ihnen bietet.

Wenn Sie ihn ausgefüllt haben, besitzen sie eine wichtige Planungsgrundlage für die bevorstehenden Herausforderungen im Küchenstudio. Denn dort werden Sie landen, wenn Sie zu der wahrscheinlichen Schlussfolgerung gelangen, dass nicht die billigste Küche die richtige für Sie ist. Selbstverständlich muss die Anschaffung Ihrer neuen Küche in Ihr Budget passen. Einen fünfstelligen Eurobetrag sollten Sie dafür jedoch auch bei bescheidenen Bedürfnissen durchaus einplanen.

Qualitätsmerkmale

Wichtig ist zu wissen, worauf es bei guten Küchenmöbeln ankommt. Ihr Design sollte angesichts ihrer langen Daseinsdauer nachhaltig sowie unprätentiös sein und nicht saisonalen Moden unterliegen. Auch deren Gesundheits- und die Umweltverträglichkeit der gesamten Produktion spielt heute eine Rolle.

Der Korpus

In puncto  Korpusstärke sind zwei miteinander verbundene 16 Millimeter starke Seitenwände zwar ausreichend. Besser jedoch ist die Verwendung stärkerer Korpusplatten. Am wichtigsten ist die Materialstärke jedoch bei den Waagerechten: Je stärker ein Einlegeboden, desto weniger neigt er zum Durchbiegen. Und jeder Boden muss mit einer Kippsicherung versehen sein, die ein Verrutschen auf seinen Trägern verhindert.

Wichtig ist auch die Korpushöhe: Eine 72-Zentimeter-Standardkorpushöhe kommt mit dem üblichen 15-Zentimeter-Sockel nur auf eine Arbeitshöhe von 91 Zentimetern, während ein 75 oder 78 Zentimeter hoher Korpus ohne Mehrpreis die heute häufig üblichen Arbeitshöhen von 94 beziehungsweise 97 Zentimeter schafft. Komfortabel sind höhenverstellbare Sockel.

Auch die Rückwände haben Aufmerksamkeit verdient: Qualitätshersteller verbauen 8-Millimeter-Platten, die nicht genagelt, sondern mit dem Korpus verschraubt werden.
Je stärker das Material, desto stabiler und verwindungssteifer die Konstruktion des Korpus. Auch dessen Standardausführung in Weiß muss nicht sein. Immer mehr Hersteller bieten auch farblich an die Fronten angepasste oder gar Schränke im Dekor der Fronten an.

Bei der Aufhängung sollte man statt einer Punktaufhängung eine mit Metallschiene wählen. Im Korpusinneren ist die Aufhängung im eleganten Falle unsichtbar.

Die Oberflächen

Die Wirkung einer Küche wird bestimmt durch ihre Fronten. Gerade bei Beschichtungen und Lackierungen gibt es Qualitätsunterschiede. Neben der Optik spielt dort auch die technische Ausrüstung wie zum Beispiel eine Anti-Fingerabdruck-Ausstattung des Oberflächenmaterials eine Rolle. Achten Sie auch auf die nahtlose Kantenverarbeitung bei beschichteten Fronten.

Das Innenleben

Kugelgelagerte, höhenverstellbare Vollauszüge schließen Schubladen heutzutage selbsttätig. Wobei die letzten Zentimeter hydraulisch sanft abgebremst werden. Oberschranktüren können sich ebenso hydraulisch wie kopfschonend nach oben öffnen, manche sogar motorgetrieben.

Komfortable Hydraulik

Auch die manuelle Nutzung der Türen ist komfortabler geworden: Auch wenn Sie sie zuschlagen, bremsen gedämpfte Scharniere den Schwung sanft ab und schließen die
Tür geräuschlos. Dieses Feature gehört zwar bei vielen Herstellern allerdings zur Standardausstattung.

Raffinierte Erschließung

Besonders raffinierte Beschläge machen sich in Funktionsschränken nützlich, zum Beispiel als Apothekerauszug, der mit einem Griff den ganzen Schrankinhalt bequem
zugänglich macht. Oder wenn es um die Erschließung entlegener, nur schwer zugänglicher Schrankbereiche wie zum Beispiel in Eckschränken geht.
Ältere oder bewegungseingeschränkte Personen profitieren von Oberschrank-Liftsystemen, die entweder mit einem Handgriff oder gar elektrisch angetrieben den
Schrankinhalt auf Griffhöhe herunterfahren.

Nicht nur mechanisch, auch optisch haben Schubladen zugelegt: Es gibt sie heute mit Innenbeleuchtung, gläsernen oder Massivholzzargen und Ordnungssystemen für die unterschiedlichsten Zwecke in luxuriösem Materialmix.

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