Fliesen-Trends – von mini bis riesig

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    Foto: Fliesenverband/Villeroy&Boch

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    Foto: Fliesenverband/Jasba

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    Foto: Fliesenverband/Steuler

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    Foto: Fliesenverband/Klingenberg

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    Foto: Fliesenverband/Jasba

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    Foto: Fliesenverband/Villeroy&Boch

Klein, quadratisch, praktisch: Das war gestern. Heute erinnern Fliesen in Optik und Struktur an natürlichen Sandstein, hochwertigen Marmor oder warmes Holz. Aber welches Material eignet sich wo am besten? Was müssen Bauherren beachten?.

Folgen Sie uns in sechs Schritten zur richtigen Fliese:

1. Die gewünschte Ästhetik klären
Wie sollen die Fliesen aussehen? Für welchen Bereich? Wand oder Boden?

2. Fliesengröße festlegen
Die Größe kann die Raumwirkung beeinflussen. So lassen große Fliesen einen Raum ruhiger und weiter erscheinen und kleine Zimmer größer wirken.

3. Materialauswahl treffen
Zur Kategorie der keramischen Fliesen zählen unter anderem: Steingut, Steinzeug und Feinsteinzeug. Sie können durch modernste Fertigungsgstechniken alle denkbaren Dekore und Strukturen haben – vom täuschend echten Natursteinlook über eine Betonoptik bis hin zur Holzparkett-Imitation.
Steingutfliesen sind dank ihres geringen Gewichts klassische Wandfliesen. Wegen seiner höheren Porosität ist Steingut nicht für hohe Punktbelastungen ausgelegt und deshalb als Bodenbelag nicht geeignet.
Feinsteinzeugfliesen hingegen sind der perfekte Bodenbelag – auch in stark beanspruchten Bereichen. Sie sind aber auch an Wänden einsetzbar. Durch die Art der Herstellung verfügen sie über eine sehr geringe Wasseraufnahmefähigkeit. Die Oberflächen können unglasiert, glasiert oder geschliffen sein. Die Fliesen sind meist durchgefärbt –Vorteil: selbst an abgesplitterter Stelle weisen sie das gleiche Farbbild auf, was das Austauschen ersparen kann.

4. Abriebgruppe auswählen
Glasierte keramische Bodenbeläge werden in Abriebgruppen unterteilt, was Aufschluss über die Belastbarkeit der Fliesen gibt.

5. Rutschsicherheit bedenken
Vor allem im Bad oder im Außenbereich sollte auf die Rutschhemmung geachtet werden. Der Grad der Sicherheit ist in Gruppen unterteilt. Zu bedenken ist, dass bei Fliesen mit sehr hoher Rutschhemmung der Reinigungsaufwand durch die besondere Oberflächenstruktur erhöht sein kann.

6. Frostsicherheit beachten
Entscheidend für die Frostbeständigkeit des fertigen Belages sind die Untergrundkonstruktion sowie die fachgerechte Verlegung“. Frostsichere Fliesen sind im Übrigen vom Hersteller als solche gekennzeichnet.

Einen einzigen Fliesentrend gibt es nicht.
Das Design keramischer Fliesen orientiert sich an sehr vielen Stilen und setzt auf Individualität. Sehr beliebt sind einerseits möglichst große, möglichst schlanke Fliesen. Andererseits ist auch das kleine Riegelformat in „Stäbchenoptik“ sehr gefragt. Ein weiteres Trendthema sind Streifen- und Wellendekore sowie geometrische Muster. Schwarz und Weiß, der klassische Farbkontrast, bleibt zeitlos aktuell. Im Zuge der Besinnung auf natürliche Wohnmaterialien dominieren Natur- und Erdtöne derzeit die Fliesenkollektionen.Stark im Kommen ist die Leder- und Textilanmutung, die den endgültigen Abschied der Fliese vom Klischee des kühlen, emotionslosen Zweckbelags bedeutet.


Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab der Seite 124 im Magazin "Mein schönes zuhause November/Dezember 2014"

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