Die aktuellen Trends am Boden

  • Bodenbelag_Bolon

    Diese Teppichfliesen in Plankenform und kräftigen Farben wurden wie ein klassisches Holzparkett verlegt. (Foto: Bolon)

  • Bodenbelag_Parador

    Das klassische Fischgrätmuster wie bei diesem Eichenholz-Belag ist wieder stark angesagt. (Foto: Parador)

  • Bodenbelag_Tile_of_Spain

    Fragmente, ein Fliesentrend, der durch Mixen und Kombinieren verschiedener geometrischer Formen entsteht. (Foto: Tile of Spain)

  • Bodenbelag_Ceramichepiemme

    Granit und Marmor sind die Vorbilder dieser keramischen Fliesen in Naturstein-Optik. (Foto: Ceramichepiemme)

  • Bodenbelag_Steinzeug_Agrob_Buchtal

    Sieht aus wie ein filigraner Parkettboden, besteht jedoch aus Steinzeugfliesen. (Foto: Agrob-Buchtal)

Vielfältig und wandlungsfähig

Holz oder Fliese oder Fliese im Holzdesign? Vinylboden im Natursteinlook oder Teppichboden in geometrischen Mustern? Bei den aktuellen Bodentrends ist alles vertreten und alles möglich.

Holz – aber natürlich!

Holzfußboden ist als Klassiker eigentlich immer aktuell. Er ist langlebig, strahlt Wertigkeit aus und hat deshalb trotz des relativ hohen Preises viele Liebhaber. Die aktuellen Holzböden betonen vor allem die Natürlichkeit und Individualität des Materials. Dielenbretter dürfen gerne Unregelmäßigkeiten zeigen. Oberflächen müssen nicht mehr makellos glatt sein. Neben den eher rustikalen Dielenböden sind jedoch auch Parkettböden in klein- und großformatigen Mustern sehr angesagt.

Lust auf Fliesen

Auch keramische Fliesen zählen zu den Bodenbelägen mit langer Tradition. Längst beschränken sie sich nicht mehr nur auf ihr Stammrevier, das Badezimmer. Doch wohl nie war die Lust auf Fliesen im Wohnbereich so groß wie aktuell. Das reichhaltige Angebot der aktuellen Fliesenkollektionen zeigt sich wohnlich in den verschiedensten Stilrichtungen.

Designböden holen ökologisch auf

In der Disziplin Wandlungsfähigkeit stehen Fliesen im harten Wettbewerb mit den sogenannten Designböden. Auch diese bieten kaum vom Original zu unterscheidende Nachbildungen von Holz, Stein, Keramik oder anderen Materialien, haptische Oberflächen inklusive. Unter Designboden versteht man allerdings sehr unterschiedliche Produkte. Der Begriff ist nicht einheitlich definiert und nicht geschützt. Der kleinste gemeinsame Nenner besteht darin, dass Designböden aus mehreren Schichten aufgebaut sind und ihre Oberfläche aus Kunststoff besteht.

Teppichböden in starken Muster und Farben

Zu den Bodenbelägen, die nie aus der Mode kommen, zählt auch der Teppichboden. Zu seinen Vorzügen gehören die schalldämpfende Wirkung, Fußwärme und ein angenehmes Laufgefühl. Mit seiner weichen, flauschigen Struktur ist der textile Bodenbelag geradezu zum Synonym für Gemütlichkeit geworden. Damit passt er vorzüglich in den „Hygge-Trend“ der letzten Jahre, der auch noch weiter anhält. Teppichböden in sanften Pastellfarben sind nach wie vor gefragt.

Welcher Boden für welchen Zweck?

Wer sich etwa einen Fußboden wünscht, der wie Holz aussieht, aber nicht aus echtem Holz ist, hat die Wahl zwischen Fliesen, Vinyl- oder anderen Designböden sowie Laminat. Letzteres scheidet aus, falls der Holzboden im Bad verlegt werden soll, denn anders als Designboden ist das mit imprägnierten Dekor-Papier beschichtete Laminat feuchtempfindlich. Designboden ist in der Regel günstiger – weil einfacher zu verlegen – als Fliesen, doch es gibt auch innerhalb der Materialgruppen große Preisunterschiede. Fliesen sind je nach Qualität mehr oder weniger schlagempfindlich, was bei starker Beanspruchung für Vinylboden in Fliesenoptik sprechen könnte. Fliesen wiederum sind aufgrund ihrer Wärmeleitfähigkeit der optimale Belag über der im Neubau beliebten Fußbodenheizung. Bei anderen Materialien ist im Einzelfall zu klären, ob sich das Produkt zur Kombination mit Bodenheizung eignet.

Mehr zum Thema Küche in der Ausgabe Mai/Juni von "mein schönes zuhause°°°"
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