Maison Rouge – SchwörerHaus in Rot

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    Maison Rouge – Schwörer-Haus in Rot

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    Vollgestopfte Garderobenhaken sind im Haus Triebe- Curat kein Thema.

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    Maison Rouge – Schwörer-Haus in Rot

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    Von der Küche aus – mit Kochinsel, Frühstückstheke und langer Esstafel – verschaffen mehrere Terrassentüren Zugang ins Freie.

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    Der große Esstisch vor dem Küchenblock war für Cyrile Curat genauso ein Muss wie die Ausblicke in den Garten.

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    Mehrere Terrassentüren verschaffen schnellen Zugang vom Wohnbereich in den Garten.

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    Grundriss Erdgeschoss; Maison Rouge – Schwörer-Haus in Rot

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    Grundriss Dachgeschoss; Maison Rouge – Schwörer-Haus in Rot

Ihr Schwörer-Haus ganz in Rot ist für die deutsch- französische Familie Triebe-Curat die Lieblingsadresse in der neuen elsässischen Heimat.

„Wir wollten keinen Baustress, mit den Kindern und den Jobs hatten wir schon genug zu tun.“ Drei Jahre lang hatte das französisch-deutsche Paar Cyrile Curat und Matthias Triebe in einer angemieteten Doppelhaushälfte getestet, ob sich ihr Leben richtig anfühlt: Frankfurt hatten sie beruflich gegen das Dreiländereck getauscht – auch für die Südfranzösin ein neuer Kulturraum –, die beiden neuen Vollzeitjobs, die neue elsässische Heimat für die Kinder …

Es passte, die Familie wollte bleiben. Aber bitte in einem eigenen Haus. Die Suche nach einer Bestandsimmobilie, mit der man auf Dauer glücklich sein würde, endete enttäuschend. Blieb nur die Alternative: selber bauen. Für Matthias Triebe kam ausschließlich ein deutsches Fertighaus infrage, bei dem sich der Anbieter von der Planung über die Koordination und Ausführung verlässlich um alles kümmern würde. Bei SchwörerHaus fand das Paar die Zuwendung und die Bauqualität, die alle früheren Vorbehalte zunichte machten.

Ihre Wohnwünsche hatten Cyrile Curat und Matthias Triebe zur Freude des Architekten präzise in Wort und Bild aufgelistet: Welches Zimmer wollen wir wozu nutzen? Welche Möbel müssen Platz finden? Welches Waschbecken wäre uns zu unpraktisch? Wie lässt sich Kabelsalat im Arbeitszimmer vermeiden? Matthias Triebe rückblickend: „Unser Architekt verdient ein großes Lob. Er hat alle Ideen bestens umgesetzt und wertvolle Tipps beigesteuert. Er hat uns zum Beispiel überzeugt, dass ein Haus auch einen einladenden Eingang braucht. Wir hätten uns mit einem Seiteneingang vom Carport aus begnügt. Der Einwand des Architekten: ‚Stellen Sie sich vor, Gäste rücken an und finden die Haustür unter dem Carportdach nicht.‘ Jetzt haben wir einen repräsentativen Haupt- und einen nützlichen Nebeneingang, der über den Vorratsraum ins Haus führt.“

Die gründliche Planung hat sich ausgezahlt, die Raumaufteilung zeigt unverkennbar die Triebe-Curat-Handschrift. Der geschlossene Windfang mündet in einen breiten Flur, an dessen Ende eine Podesttreppe nach oben führt. „Wir mögen es nicht, wenn man von der Diele aus quer durchs Haus in den Garten sehen kann. Das empfinden wir als ungemütlich“, erklärt Matthias Triebe. „Uns war die räumliche Nähe von Küche und Essplatz sehr wichtig – wir sind eine deutsch-französische Familie und da ist die Küche Lieblingsort. Ich möchte beim Kochen in den Garten schauen, auch, um zu sehen, was die Kinder so machen“, fügt seine Frau hinzu.

Von der Küche aus – mit Kochinsel, Frühstückstheke und langer Esstafel – verschaffen mehrere Terrassentüren Zugang ins Freie. Eine Wand mit Schiebetüren trennt den Bereich auch schalltechnisch vom Wohnzimmer. „Wenn wir Gäste zum Essen eingeladen haben – Cyrile kocht gern und gut –, lassen wir die Schiebetüren offen. Dann können die Leute ungezwungen herumschlendern, am Esstisch verweilen, sich mit Cyrile in der Küche unterhalten oder sich zu den Gesprächsrunden im Wohnzimmer gesellen“, erzählt der Hausherr.

Übernachtungsgästen steht ein großes, ruhiges Zimmer mit eigenem Duschbad auf der anderen Seite des Flurs zur Verfügung. Cyrile Curat: „Unsere Familien besuchen uns oft, aber sie wohnen jeweils 1.000 Kilometer entfernt in Toulouse und Magdeburg. Wir freuen uns auf diese Familientreffen, wollen aber, dass unsere Gäste auch mal für sich sein können.“ Die Speisekammer sowie ein kleiner Technik- und Garderobenraum haben gleichfalls unbeengt im Erdgeschoss Platz gefunden.

Im Obergeschoss ohne Dachschrägen liegen die Räume von Franz, Marc und der kleinen Jeanne. Am Ende des Gangs wurde für die drei ein Kinderbad eingerichtet. Die Eltern haben sich ein eigenes Bad mit Wanne und Dusche gegönnt, das über das Schlafzimmer mit begehbarer Ankleide zugänglich ist. Statt Eichenparkett wie im Erdgeschoss liegt hier oben robustes Laminat auf den Böden. Da können den Kindern ruhig mal die Bauklötze aus der Hand fallen, ohne dass es Spuren gibt.

„Bei den Kinderzimmern herrscht Gerechtigkeit, alle sind gleich geschnitten. Aber wir können bei Bedarf eine Trennwand herausnehmen, um zwei Zimmer zu einem großen zusammenzulegen“, erklärt Matthias Triebe. Das großzügige Arbeitszimmer wird dagegen vermutlich unverändert die 4 nächsten Jahre seinen Dienst erfüllen.