Drei sinnvolle Versicherungen für Hausbesitzer

*Für Schäden am Haus: Wohngebäudeversicherung*

Eine Wohngebäudeversicherung schließt als Schadensursachen Feuer, Sturm, Hagel, sowie Leitungswasserschäden ein. Versichert sind
– das Gebäude
– Gebäudezubehör wie Terrasse
– mit dem Gebäude fest verbundene Gegenstände wie der Bodenbelag
– Einbaumöbel, die individuell angefertigt sind
– sonstiges Gebäudezubehör wie Carport, wenn es ausdrücklich vereinbart wurde.
Sie kann als sogenannte verbundene Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden, die mehrere Schadensursachen einschließt. Sind bestimmte Schäden wahrscheinlicher als andere, lohnt es sich mitunter die Schäden einzeln zu versichern, weil man sich dadurch Kosten spart. Die Höhe der Versicherungsbeiträge hängt von dem Wert des Hauses und der Lage des Wohnortes ab. Es gibt unterschiedliche Risikozonen, die davon abhängig sind, wie wahrscheinlich bestimmte Schäden in dieser Gegend sind.

Hausbesitzer sollten die Leistungen genau vergleichen und sich über Zusatzleistungen informieren. In Einzelfällen sind zusätzliche Absicherungen beispielsweise für die Photovoltaik-Anlage empfehlenswert. In der Gebäudeversicherung grundsätzlich nicht eingeschlossen sind Elementarschäden, die durch Schneelasten, Hochwasser oder Erdrutsch entstehen. Für sie ist eine Elementarschaden-Police notwendig.

Auch wer nicht in einem stark gefährdeten Gebiet wohnt, sollte eine Elementarschadensversicherung abschließen. Flut- und Schneekatastrophen in der jüngsten Vergangenheit haben gezeigt, dass das Wetter durch den Klimawandel immer unberechenbarer wird und Gebiete, die früher nicht oder kaum gefährdet waren, von verheerende Schäden betroffen sein können. In der Gebäudeversicherung ebenfalls nicht versichert, sind bewegliche Einrichtungsgegenstände, für die eine Hausratversicherung notwendig ist.

*Für Schäden im Haus: Hausratversicherung*

Durch Elementarschäden, Unwetter oder einen Rohrbruch können auch Schäden im Haus verursacht werden. Der Abschluss einer Hausratversicherung kann sich für Hausbesitzer lohnen, da im Eigenheim in der Regel doch eine höhere Gesamtsumme der Wertgegenstände zusammenkommt. Mit der Hausratversicherung sind alle Einrichtungsgegenstände innerhalb der Immobilie gegen Schäden und Diebstahl versichert. Hierzu gehören
– das Mobiliar
– Elektrogeräte
– Arbeitsmittel
– Freizeitgegenstände
– Kleidung
– Wertsachen wie Schmuck
– und Kleintiere.
Der Versicherungsschutz bezieht sich auf einen konkreten Haushalt, greift aber auch bei Versicherungsfällen in Garage, Keller oder Balkon bzw. Terrasse. Er ist jedoch auf bewegliche Gegenstände beschränkt. Ein Schaden an einem Fenster ist nicht Sache der Hausratversicherung. Kommen bei einem Einbruch Fenster zu Bruch, zahlt die Versicherung nicht. Hierfür wäre eine zusätzliche Glasversicherung abzuschließen. Sie macht allerdings nur Sinn, wenn man sehr viele und große Glasfenster hat. Ansonsten stehen Kosten und Nutzen nicht im Verhältnis.

Die Kosten für eine Hausratversicherung, die Sie beispielsweise bei cosmosdirekt.de abschließen können, sind abhängig vom Umfang der Leistungen. Je größer die Immobilie ist und je höher der Wert des Hausrats, desto höher sind die Versicherungsbeiträge.

*Damit die Restschuld gedeckt ist: Lebensversicherung*

Neben der Versicherung von Schäden am und im Haus sollten Hausbesitzer an eine weitere Versicherung denken: die Lebens- bzw. Berufsunfähigkeitsversicherung. Verstirbt einer der Ehepartner oder wird berufsunfähig, bedeutet das im schlimmsten Fall den Verlust des Eigenheims. Aus diesem Grund ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung immer empfehlenswert. Ist das Eigenheim mit Schulden belastet, empfiehlt sich auch eine Lebensversicherung. Diese ist eine Absicherung für die Hinterbliebenen und kann zur Tilgung des Kredites verwendet werden.

Als Alternative können Hausbesitzer eine Restschuldpolice abschließen, die im Todesfall eines Ehepartners die Restschuld deckt. Bei dieser Police handelt es sich nicht um eine kapitalbindende Lebensversicherung, bei welcher Geld angespart wird. Aus diesem Grund sollte der Versicherungsbeitrag mit der Tilgungsrate für den Kredit sinken. Wird der Schutz nicht fällig, erhalten die Versicherten auch kein Geld zurück.

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