Küchenarbeitsflächen: Cooler Look und wohnliche Holzoptik

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    Ein Kurvenstar der Extraklasse ist diese ovale Kücheninsel. Die veredelte Durinox-Oberfläche ist deutlich härter als Edelstahl. (Foto: Blanco)

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    Holzliebhaber werden begeistert sein, denn diese Fronten sind zu 100 % aus Naturholz. (Foto: Team7)

  • Nolte_Vida_Cotton_Papyrus

    Dieses zeitlose und schicke Modell Vida Cotton Papyrus in lichtem Grau besteht aus recycelten Materialien. (Foto: Nolte Küchen)

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    Auf den ersten Blick wirken die eleganten goldfarben bedruckten Glasplatten, als wären sie aus Messing gefertigt. (Foto: Lechner)

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    Die grifflosen Fronten dieser Küche bestehen aus einem schichtstoffkaschierten Holzkern mit Anti-Fingerprint. (Foto: Leicht)

Neue Zutaten für die Küche

Küchenarbeitsflächen müssen besonders viele Herausforderungen bestehen. Neben den Fronten bestimmen sie das Design der Küche ganz erheblich. Spezielle Oberflächenbehandlungen sorgen bei einigen Herstellern für den Anti-Finger-Print-Effekt. Zudem macht neue Materialtechnik die Arbeitsflächen jetzt hauchdünn.

Beton

Küchenarbeitsflächen aus Beton bringen mit ihrer rauen Oberfläche urbanen Loft-Charme in die Küche. Leider ist das Material sehr schwer. Nur eine synthetische Versiegelung schützt dauerhaft vor Flecken. Behandlungen mit Öl oder Wachs müssen regelmäßig wiederholt werden.

Naturstein

Wer viel kocht und einen robusten Stein sucht, wählt Küchenarbeitsflächen aus Granit. Er ist einerseits unempfindlich gegen Flecken und Kratzer. Andererseits lässt er sich aber auch gut leicht reinigen. Zudem hält er hohe Temperaturen aus. Für Natursteine gilt: Platten regelmäßig mit Pflegeprodukten imprägnieren.

Massivholz

Hölzer haben eine warme, seidige Optik. Sie sorgen für eine wohnliche Stimmung. Arbeitsflächen aus Holz können mit Öl imprägniert oder mit einem Lack geschützt werden.
Nachteile: Mit der Zeit entstehen Gebrauchsspuren. Töpfe dürfen nur mit Untersetzer abgestellt werden, da sonst Brandflecken entstehen.

Corian

Dieser pflegeleichte Kunststein besteht aus dem Mineral Aluminiumhydroxid und Acrylharz. Er hat eine angenehme Haptik und fühlt sich seidenweich an. Heiße Töpfe sind auch hier nicht empfehlenswert. Der Vorteil von Corian ist die große Farbpalette. Es gibt den Kunststein in mehr als 100 Varianten.

Quarzkomposite

Quarzkomposite wie Silestone oder Zodiaq werden zu über 90 Prozent aus Quarz hergestellt. Das Hightech-Material ist fleck-, stoß- und kratzfest. Flüssigkeiten können nicht eindringen, weil es sehr glatt ist. Keime haben hier normalerweise keine Chance. Heißes Kochgeschirr ist auch hier tabu und würde das Material irreparabel schädigen.

Glas

Die spiegelnden Küchenarbeitsflächen passen zu moderner Architektur mit viel Beton und Metall. Glas ist sehr hitzebeständig, scharfe Messer können schnell Kratzer hinterlassen. Es kann nach Wunsch gefärbt werden von mattschwarzem Farbglas bis zu meergrün glänzenden Oberflächen.

Kunststoff

Unschlagbarer Vorteil der Schichtstoffe sind ihr günstiger Preis und die große Bandbreite der Dekore. Pressspanholz dient hier als Trägerplatte. Sie können leicht gereinigt werden,
heiße Töpfe und Pfannen aber unbedingt auf einen Untersetzer stellen!

Keramik

Keramik-Arbeitsplatten besonders kratzfest und hitzebeständig. Heiße Töpfe kann man bedenkenlos auf der Fläche abstellen. Auch Säuren und Flecke richten keinen Schaden an. Von authentischen Naturstein- und Holzimitationen bis zu trendstarken Beton- und Terrazzo-Ausführungen ist alles möglich. Keramik ist besonders hygienisch und lässt sich problemlos reinigen.

Edelstahl

In Profiküchen ist Edelstahl das Material der Wahl. Edelstahlplatten sind korrosionsbeständig. Dank ihrer absolut porenfreien Oberfläche sind sie leicht zu reinigen und äußerst hygienisch. Edelstahl bildet mit Sauerstoff eine passive Schutzschicht. Diese erneuert sich kontinuierlich selbst. Er hält extremen Temperaturen stand und ist zudem rostfrei. Mit neuen Veredelungen haben auch hier Fingerabdrücke keine Chance.

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Schlagwörter: Arbeitsplatte, Designküche, Küche