Bau-Fritz GmbH & Co. KG

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Baufritz: Der Ökohaus-Pionier

Die Bauphilosophie des Familienunternehmens aus dem Allgäu charakterisiert der Satz „Gut für Mensch und Natur“. Der Unterallgäuer Holzbaubetrieb wurde im Jahr 1896 von Sylvester Fritz gegründet. Seit 2004 führt Dagmar Fritz-Kramer ihn in vierter Generation. Das Engagement für ökologisches Bauen kommt nicht von ungefähr: 1988 stirbt die Mutter an Krebs. Ein Schock für ihren Vater Hubert Fritz und sie, damals erst 17 Jahre jung. Schnell gerät das damalige Wohnhaus der Familie als Auslöser der Krankheit ins Visier. Grund sind die Chemikalien, die aus den dort eingesetzten Dämm- und Baumaterialien entweichen. Der schmerzliche Verlust wird zur Antriebsfeder, um das konventionelle Bauen zu revolutionieren und Häuser zu konzipieren, die auf einem ganzheitlichen Gesundheitskonzept basieren und in der Branche ihresgleichen suchen. Unter Leitung von Hubert Fritz entstehen Ende der 1970er-Jahre die ersten Voll-Werte-Häuser. Er war es auch, der die Ausrichtung auf eine konsequent ökologische Bauweise vorantrieb.

Nachwachsendes Baumaterial: Die Basis der Häuser ist Holz, das mit vielen Pluspunkten aufwartet. Dem Kreislauf der Natur schonend entnommen, steht es bei nachhaltiger Aufforstung ausreichend zur Verfügung – ganz ohne Emissions- und Müllprobleme. Unschlagbarer Vorteil: Holzhäuser binden schädliches Kohlendioxid anstatt neues abzugeben

Natürliche, energie- und ressourcensparende Fertigungsmethoden: Ein biologischer Mineralputz und/oder thermobehandelte Holzverschalungen umschließen die „Voll-Werte-Wand“. Ihr Kernstück ist ein Tragwerk aus heimischen Konstruktionsvollholz. Das übrige Holz wird nicht einfach entsorgt oder verbrannt, sondern zu Spänen weiterverarbeitet. Zusammen mit Molke und Soda werden diese zu der schadstofffreien Biodämmung HOIZ verarbeitet, eine Innovation. HOIZ senkt den Energieverbrauch der Häuser um bis zu 50 Prozent unter den gesetzlichen Maximalwert. Für den optimalen Schutz vor elektromagnetischen Strahlen sind die Gebäudehüllen mit einer patentierten Schutzebene versehen. Diese schirmt bis zu 99 Prozent aller hochfrequenten Mobilfunk-Strahlungen ab. Hocheffiziente Techniken mit intelligenter Steuerung reduzieren außerdem den Stromverbrauch auf ein Minimum. Hierzu zählt auch die neu entwickelte LED-Beleuchtung. Diese erzeugt ein dem Sonnenlicht sehr ähnliches, zu 100 Prozent flimmerfreies und augenschonendes Lichtspektrum. Die unzähligen Patente und Neuentwicklungen kommen natürlich nicht von ungefähr: Mit Ideenwettbewerben im Unternehmen fördert Baufritz Innovationen im Hausbau.

Allergiker Gütesiegel: Ein ausgeklügeltes Konzept sorgt für eine hohe Raumluftqualität. Die Holzspäne-Dämmung reguliert das Klima auf einzigartige Art und Weise. Im Sommer hält sie die Temperatur im Innern des Hauses angenehm kühl, im Winter wohlig warm. Auch der Luftfeuchtehaushalt wird durch die Eigenschaft der Holzspäne, Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen und wieder abzugeben, natürlich gesteuert. Das verwendete Baumaterial und alle Hilfsstoffe werden auf Schadstoffe geprüft. Fenster und Türen werden so passgenau angefertigt, dass beide luftdicht schließen und bei der Montage auf bauchemische Stoffe verzichtet werden kann. Eine intelligente Bedarfslüftung sorgt zudem für ein perfektes Klima. Durch diesen ausgefeilten Maßnahmenkatalog erhielt Baufritz als erstes Hausbau-Unternehmen Europas 2003 das Allergiker-Gütesiegel ALLÖKH vom Institut für Umwelt und Gesundheit (IUG) in Fulda.

Produktion in Deutschland: Der Hauptsitz von Baufritz mit mehreren Produktions- und Verwaltungsgebäuden liegt etwa eine Autostunde westlich von München. Hier entstehen jedes Jahr zirka 160 Häuser. Die Firma ist heute eines der erfolgreichsten Holzhausunternehmen Europas und beschäftigt über 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein bundesweites Architektennetzwerk ist der Garant dafür, dass die hohen wohngesunden Qualitätsstandards immer mit außergewöhnlichen Designansprüchen gepaart sind und regionaltypische Anforderungen in den Entwurf einfließen können.

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