Plusenergiehäuser heute und morgen

  • FingerhausFellbachMEDLEY_außen

    Das Musterhaus Fellbach ist ein Plusenergie-Modell und in der Musterhausausstellung zu besichtigen. (Foto: Fingerhaus)

  • Fingerhaus_Fellbach_Hauswirtschaftsraum

    Ein Kompaktgerät vereint Wärmepumpe, Lüftung und Warmwasser. Rechts Wechselrichter und Batterie. (Foto: Fingerhaus)

  • Vaillant-HufHausMannheim

    Technikzentrale mit Wärmepumpe, Trinkwasserspeicher, Batterie und Abluftabsaugung mit Wärmerückgewinnung. (Foto: Huf Haus)

  • Huf_Waermepumpe

    Die Außeneinheit der Wärmepumpe befindet sich im Garten. (Foto: Huf Haus)

  • Vitovalor_Viessmann

    Mehr als 90 Prozent Unabhängigkeit vom Stromnetz verspricht die Kombination aus Brennstoffzellenheizung, Photovoltaik und Hausbatterie. (Foto: Viessmann)

Endlich unabhängig

Man nehme modernste Dämmtechnik und wahlweise eine Prise oder eine Menge Hightech. Plusenergiehäuser machen einen Traum wahr: keine Sorgen mehr um Energieknappheit und steigende Öl- oder Gaspreise.

Der Schlüssel zur künftigen Energieversorgung ist die dezentrale Stromerzeugung. Sie verteilt sich mehr und mehr auf viele Schultern. Auch auf die privater Eigenheimbesitzer, denn moderne PV-Module liefern 80 Prozent ihrer Leistung über Helligkeit und nur 20 Prozent durch direkte Strahlung.

Photovoltaik produziert den Strom mittlerweile unschlagbar günstig und umweltfreundlich. Der günstig selbst erzeugte Strom sorgt zum Beispiel im E-Auto für umweltfreundliche und konkurrenzlos günstige Kurz- oder Mittelstrecken. Zudem erweitert die Batterie des E-Autos die Stromspeicherkapazität des Hauses.

Wem der Mehrpreis für ein Plusenergiehaus heute noch zu hoch ist, tut gut daran, in seinem Neubau zumindest die Leitungen für die private Stromerzeugung und -speicherung schon verlegen zu lassen.

Heute geht es im Plusenergiehaus darum, den eigenen Strombedarf so weit wie möglich aus eigener Produktion zu decken und möglichst wenig Überschuss zu produzieren. Die Entwicklung der Solarstromspeicher macht es möglich. So hat heute jedes Plusenergiehaus eine Batterie. Sie stellt den selbst erzeugten Strom auch dann zur Verfügung, wenn nichts produziert wird.

Laut einer Branchenumfrage des Bundes Deutscher Fertigbau (BDF) realisierten im vergangenen Jahr 15,1 Prozent der Fertighaus-Bauherren ihre Eigenheime bereits im Effizienz­hausstandard 40 Plus. So die Bezeichnung der staatlichen KfW-Bank für das Plusenergiehaus. Die Bank fördert diesen Baustandard mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen bis 15.000 Euro pro Wohneinheit.

Mehr zum Thema in der Ausgabe Juli/August von "mein schönes zuhause°°°"
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