Balkon und Dachterrasse: Sitzplatz in luftiger Höhe

  • Balkone Dachterrassen Marcus Gloger biz Verlag

    Rückzugsort mit Weitblick: Eine geräumige Dachterrasse ist ein Gewinn an Lebensqualität. (Foto: biz Verlag/Marcus Gloger)

  • Balkone_Dachterrassen_Baufritz

    Wie aus einem Guss: Das Geländer in Holz und Metall passt perfekt zum Stil des Hauses. (Foto: Baufritz)

  • Balkone Dachterrassen Fingerhuthaus

    Auch Nebendächer, zum Beispiel über einer Doppelgarage, eignen sich als Basis für eine Dachterrasse. (Foto: Fingerhuthaus)

  • Balkone Dachterrassen Schueco

    Bei solch fantastischer Aussicht ist eine Ganzglas-Brüstung definitiv die erste Wahl. (Foto: Schüco)

  • Balkone Dachterrassen Leeb Balkone

    Witterungsbeständig, leicht, vielseitig verwendbar: Aluminium als Balkongeländer. (Foto: Leeb Balkone)

  • Balkone Dachterrassen Baufritz

    American Style: Die Holzbalkone auf mehreren Ebenen bieten viel Auslauf und sind zugleich architektonisches Stilmittel.(Foto: Baufritz)

Balkon, Loggia oder Dachterrasse?

Gute Aussicht, Schutz vor Einblicken, mehr Sonnenstunden – drei von vielen Gründen für einen Freisitz in der Höhe. Statt klassischer Balkone liegen großzügige Dachterrassen im Trend.

Zum Traum vom eigenen Haus gehört so gut wie immer auch der Wunsch nach privatem Freiraum außerhalb der vier Wände. Erste Wahl hierfür ist die Terrasse, meist dem Wohnbereich vorgelagert und zur Gartenseite gelegen. Bis vor einigen Jahren gehörte zum typischen Einfamilienhaus meist als zweiter Freisitz noch ein Balkon. Inzwischen sieht man immer öfter Neubauten ohne Vorbauten am Obergeschoss, häufig ersetzt durch bodentiefe Fenster oder eine „Balkontür ohne Balkon“, den sogenannten französischen Balkon.

Dachterrassen im Trend

Im Trend hingegen liegen Dachterrassen, die mehr Platz bieten und vielseitiger nutzbar sind als Einzelbalkone. Besonders der aktuell sehr gefragte, an der Bauhaus-Tradition orientierte klassisch-moderne Architekturstil mit kubischen Bauformen und Flachdächern bietet sich für Dachterrassen geradezu an. Voraussetzung ist, dass der Bebauungsplan sie zulässt und dass bestimmte bautechnische Voraussetzungen erfüllt sind. Für Statik, Dämmung und Entwässerung der betreffenden Dachflächen ist einiges an Mehraufwand notwendig. Deshalb können die Kosten für eine Dachterrasse je nach Größe und Ausstattung bis zu 10 Prozent der Baukosten betragen. Die Dachterrasse ist also in der Regel eine deutlich größere Investition als der Balkon, bietet aber auch den entsprechenden Mehrwert, wie beispielsweise:

  • freie Aussicht verschiedene Richtungen
  • mehr Sonnenstunden zu unterschiedlichen Tageszeiten
  • Ausblick in den Sternenhimmel bei Nacht
  • weniger Einsicht aus der Umgebung
  • Raum für kleine Aufbauten wie Pavillons, Zierbrunnen und ähnliches
  • Ausbaumöglichkeiten, vom bepflanzten Dachgarten bis zur Wellness-Oase mit Sauna

Manchmal ist auch beides sinnvoll – die Dachterrasse und der Balkon. Manchmal macht es für die Nutzung der Außenfläche auch gar keinen großen Unterschied, ob sie technisch gesehen nun ein Balkon oder eine Dachterrasse ist. Die baulichen Möglichkeiten sind vielfältig, von der balkonähnlichen Mini-Dachterrasse auf dem Erker über eine umlaufende Außengalerie bis zur weit geöffneten Loggia im Dachbereich Auf den folgenden Seiten sehen Sie einige gelungene und Inspirierende Beispiele für Freiräume in der Höhe.

Mehr zum Thema in der Ausgabe September/Oktober von "mein schönes zuhause°°°"
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