Bauen mit Danhaus – Entwurf Sonnholm

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Geniales Energiekonzept – nur 20 Euro Stromkosten

Wir haben Ronny und Stefanie in ihrem skandinavischen Danhaus besucht und sind begeistert von ihrem nachhaltigen Stromkonzept: nur 20 Euro Stromkosten im Monat dank Photovoltaik und einer Stromflatrate.

Nachhaltig leben

Der nachwachsende Rohstoff Holz hatte es den Bauherren schon immer angetan. Die warme Atmosphäre, die angenehme Raumluft und die Einzigartigkeit der Oberflächen.

Aus diesem Grund haben sie die tragenden Deckenbalken zum gestalterischen Element gemacht und sichtbar gelassen.

Klar war auch, dass sie ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten möchten. Die Bauherren entschieden sich für eine effektive Infrarotheizung von Welltherm. Diese ist in der Anschaffung erfreulich preiswert, so dass ein Teil des gesparten Geldes in eine hauseigene Photovoltaikanlage, samt Stromspeicher investiert werden konnte. Mit dem selbst produzierten Strom können sie sich größtenteils selbst versorgen. Damit die Zusatzkosten überschaubar bleiben, haben Stefanie und Ronny eine Stromflatrate abgeschlossen, für die sie monatlich nur 20 Euro bezahlen. Dieser Betrag umfasst nicht nur den Strom für die Heizung, sondern beinhaltet alle elektrischen Verbräuche im Haus – inkl. Warmwasser! „Das gibtuns finanzielle Planungssicherheit. Und das ist ein gutes Gefühl!“, erklärt die Bauherrin.

Der Hausbau

„Wir wollen nicht bauen! Wir möchten unabhängig bleiben, uns finanziell nicht binden. Reisen.“ Doch dann kam alles anders. Mittlerweile lebt die junge Familie seit 2019 in ihrem neuen, nordisch-gemütlichen Zuhause südlich von Berlin.

Vier Jahre alt ist der Sohn der Bauherren Stefanie und Ronny mittlerweile. Und er änderte ihre Sichtweise erheblich. Mit ihm wuchs auch der Wunsch, etwas Grün ums Zuhause herum zu haben, etwas mehr Platz und gerne ein Haus anstelle der Mietwohnung. „Aber bauen wollten wir damals trotzdem nicht“, erklärt der Familienvater.

Das Paar schaute sich verfügbare Reihenhäuser in Potsdam an und musste feststellen, dass es für diese Preise auch etwas Eigenes errichten lassen könnte. Nicht in Potsdam, aber unweit von Berlin in einem großen, gerade neu erschlossenen Baugebiet in Seenähe.

Überzeugendes Raumklima

Und dann ging es schnell: ein Ausflug in die Musterhausausstellung in Werder, der erste Kontakt mit Danhaus. Es war für die Bauherren Liebe auf den ersten Blick. Nordisch, hyggelig und ein Fachberater, mit dem sie auf einer Wellenlänge waren. Nicht nur das Klima zwischen allen Beteiligten stimmte, auch das Raumklima überzeugte sie absolut. „Die Atmosphäre war eine ganz andere, als die in unserer Wohnung. Das haben wir sofort wahrgenommen“, erinnert sich Stefanie.

Auch die anfängliche Sorge des Bauherren bezüglich der Tragfähigkeit der Wände hatte sich schnell verflüchtigt. Die Frage: „Kann ich an diesen Wänden auch voll gefüllte Küchenschränke montieren?“ beantwortete der Fachberater überzeugend mit „Ja“. Die Fertighauswände könnten bewiesener Maßen sogar noch größere Lasten tragen.

Und so kam es, dass aus den Mietern Stefanie und Ronny schnell begeisterte Bauherren wurden, die mit viel Spaß und Energie auch eine Menge Eigenleistung in ihr typisch skandinavisches Holzhaus eingebracht haben.

Grundriss und Extras

Schon im ersten Gespräch konkretisierten die Bauherren ihre Wünsche und Vorstellungen sowie ihren Platzbedarf. Der Fachberater legte dem Paar den Entwurf Sonnholm vor, der grundsätzlich viele Übereinstimmungen aufwies. „Es war sehr praktisch, sich an einem erprobten Grundriss und Konzept durch das Haus zu hangeln und dieses auf unsere Bedürfnisse hin zu verändern. Wir haben Wände verrückt, Zimmer vergrößert, verschiedene Dinge, wie zum Beispiel die Dusche aus dem Gästebad entfernt“, erklärt der Bauherr. Stefanie und Ronny entschieden sich stattdessen für einen größeren Hauswirtschaftsraum und eine Ankleide im Schlafzimmer. All diese Veränderungen waren ohne Aufpreis möglich. Zusätzlich gönnten sie sich eine Hauseingangsüberdachung sowie einen Erker. „Es erwies sich als großer Vorteil, einem bestehenden Entwurf zu verändern. Das spart Zeit und Nerven“, so die Bauherrin. 

Moderne Gemütlichkeit

Helligkeit, natürliche Farbgebung und Offenheit: Das sind die Zutaten für den gemütlichen Koch-, Essbereich der Baufamilie. Der große Holztisch bildet dabei das Zentrum. Hier sitzt der vierjährige Sohn zum Malen, genauso wie zum Spielen und Quatschen. Und auch die Eltern nutzen ihn vielfältig: zum Telefonieren, Lesen, als Ablage und natürlich auch zum gemeinsamen Essen.

Und was macht ein Haus individuell und besonders? Es sind die Kleinigkeiten, die oftmals eine große Wirkung haben. So wie die weißen Holzleisten an allen Ecken des Hauses – die sogenannten Faschen.

Betritt man das Badezimmer, fällt der Blick nicht direkt auf die Toilette. Diese versteckt sich gekonnt hinter einer halbhohen Schamwand. Dieser Trick sorgt für eine Extraportion Wohnlichkeit im Bad.

Bauherren-Tipps

  • Entspannt bleiben und mit dem Bauteam direkt reden. Kommunikation hilft und räumt Missverständnisse schnell aus dem Weg.
  • Keine Angst vor Eigenleistung. Wenn man zeitlich nicht gebunden ist, kann das eigene Mitwirken viel Spaß bringen und Geld sparen.
  • Auf die Symmetrie der Fenster achten. Das ist ein kleines Detail mit großer Wirkung.
  • Immer ausreichend Kaffee für die Bauarbeiter und sich selbst machen.
FAKTENCHECK
  • Kundenhaus Entwurf Sonnholm individuell von Danhaus
  • 120 m² Wohnfläche, kein Keller
  • Danhaus Polarwand mit Holzfassade, Holzfachwerkkonstruktion
  • Infrarot-Heizung, Photovoltaikanlage und Stromspeicher
  • Gesamtkosten für technikfertig: 230.000 Euro
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