Der Eingangsbereich – zwischen innen und aussen

Eingangsbereich

Aufgeräumt und klar, aber vor allem alltagstauglich – das sollte der Eingangsbereich eines Hauses sein

Der Flur ist der erste Raum, den man betritt – und stimmt den Eintretenden auf alles Folgende ein. Für die Bewohner beginnen die zentralen Erschließungswege – von außen nach innen, von unten nach oben – an der Eingangstür. Deshalb sollte der Flur sowohl funktional geplant, als auch schön und einladend gestaltet sein.

Der Trend geht zum Eingangsbereich als ein direktes Bindeglied zum Wohnbereich des Hauses, alle Bereiche gehen offen ineinander über. Große Fenster neben dem Eingang und ein über das zweite Geschoss geöffneter Raum bringen Licht und Weite. Eine solch großzügige Gestaltung schafft ein freies Wohngefühl, durch einen fließenden Übergang von außen nach innen.

Hier einige Gestaltungsmöglichkeiten:



Die Treppe

Häufig schließt eine Treppe an den Eingangsbereich an, gestalterisch sollte auch sie daher in das Gesamtkonzept einbezogen werden. Ob aus Holz, Beton oder Glas – das im Rest des Hauses dominierende Material darf sich auch in der Treppe wiederfinden. Beliebt ist dabei eine offene Treppensituation, die wie in unserem Beispiel mittels Holzstreben inszeniert werden kann. Überhaupt liegt auf der Gestaltung der Treppe ein besonderes Augenmerk des Architekten, hier kann er kraftvolle Raumakzente setzen oder clevere Nutzungskonzepte umsetzen. Je nach Anordnung kann die Treppe auch als Raumteiler fungieren und den Eingangsbereich vom Wohnbereich trennen.



Die Garderobe

Ein großzügig geplanter und offener Eingangsbereich macht aus einem Ort, an dem man nur Schuhe und Mantel abstreift, einen Vorhof des Wohnzimmers. Eine kleine Sitzecke in einer hellen Fensternische lädt zum Verweilen ein und entschleunigt den auf bloße Funktionalität angelegten Raum. Schon ein gemütlicher Sessel ist ein toller Blickfang und ein freundliches Willkommen für alle Besucher. Letztendlich bringt all das diesen Raum zu seiner Bestimmung zurück – ein repräsentativer Ort, die „Visitenkarte des Hauses“ zu sein.


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Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 126 in der Ausgabe September/Oktober 2016 mein schönes zuhause°°°


Charlotte Häusler

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