Fußböden: Verbindung zwischen Architektur und Einrichtung

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    Das stark gemusterte Logoclic-Silentos-Laminat ist dank Trittschalldämmung ein besonders "leiser" Bodenbelag. (Foto: Bauhaus)

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    Der Boden "Eiche Workshop" aus der Linie Trendline lässt sich ohne Leim gut verlegen. (Foto: Terhürne)

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    Diese großformatigen Bodenpaneele erinnern an die typischen Landhausdielen klassischer Bauernhäuser. (Foto: Haro)

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    Das Modell "Designer's LVT three stone" in Terrazzooptik ist mit seiner Klick-Mechanik schnell verlegbar. (Foto: Jab Anstötz)

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    Der Designboden "Taiga" mit integrierter Trittschalldämmung passt gut zum skandinavischen Design. (Foto: Kährs)

Die neuen Tritt-Stars

Sie liegen uns täglich zu Füßen. Obwohl sie den Raum entscheidend prägen, werden Bodenbeläge von Bauherren oft zu wenig beachtet. Mit diesen Böden aus Holz und Kunststoff bekommen Räume Persönlichkeit.

Fußböden sind das verbindende Element zwischen der Architektur und der Einrichtung eines Hauses. Stabil sollten sie sein und langlebig, schließlich wechselt man sie eher selten aus, wenn sie erst einmal liegen. Parkett und Dielen sind wahre Bodenschätze. Das über Jahrzehnte gewachsene Holz bringt Wärme und Atmosphäre ins Haus. Die Maserung jeder Holzoberfläche ist so unverwechselbar wie ein Fingerabdruck. Und mit den Jahren werden die Böden immer schöner, denn sie können in Würde altern und bekommen eine natürliche Patina. Wer es pflegeleicht möchte und eine preiswertere Variante sucht, sollte sich dagegen für Laminat oder Designböden aus Kunststoff entscheiden.

Fußböden aus Massivholz

Dielen und Parkettböden aus massiven Hölzern haben sich über Jahrhunderte bewährt. Im Neubau werden Dielenböden vollflächig auf dem Untergrund verklebt und/oder mit Klammern und Schrauben befestigt, Stabparkett wird ausschließlich verklebt. Bodenöle
schützen das Holz vor Schmutz und Nässe. Weil die Oberfläche offenporig bleibt, kann das Holz atmen. Absolut umweltfreundlich ist auch weiß pigmentierte Holzbodenseife. Damit lassen sich Douglasiendielen reinigen und pflegen. Sie erzeugt eine matte Optik.

Fertigparkett

Mehrschicht-Parkett besteht aus mit Hartholz furniertem Weichholz. Es setzt sich aus zwei oder drei Lagen zusammen. In der Regel werden die Parkettbretter mit Nut und Feder oder einem Klick-System miteinander fixiert. Besonders pflegeleicht sind lackierte Böden. Soll der natürliche Charme erhalten bleiben, sind geölte Produkte die erste Wahl. Das Angebot der Hölzer reicht von heimischem Nussbaum, Esche, Eiche bis zu mediterranem Oliven- oder Zedernholz oder afrikanischem Merbau oder Wenge.

Laminat

Laminat ist einer der beliebtesten Bodenbeläge. Gedruckte Dekore werden auf eine Trägerschicht aus Holzfasern aufgebracht. Eiche-, Pinie- oder Nussbaumdekore zum Beispiel sehen so perfekt aus, dass sie vom Original fast nicht mehr zu unterscheiden sind. Stimmig bis ins kleinste Detail lassen sich sogar Poren, Strukturen oder Risse nachbilden. Bei der Verlegung auf eine vollflächig verlegte Dampfbremse achten und dann eine Trittschalldämmung aus Kork, Filz oder PE-Schaumfolie unterlegen.

Designböden

Vinyl – mit der guten alten Schallplatte und den PVC-Böden von anno dazumal haben die trendigen Böden nichts gemein. Bei den meisten Herstellern heißen sie jetzt Designböden und sind PVC- und weichmacherfrei. Die hochwertigen Produkte verbinden die Schönheit von Naturmaterialien mit der Funktionalität moderner Kunststoffböden. Fragen Sie für die Küche oder das Bad nach Produkten, die einen besonderen Nässeschutz bieten. Es gibt auch Modelle, die wasserfest sind. Diese müssen dann jedoch vollflächig verklebt werden.

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