Bad auf kleinem Raum im Flying Space von Schwörerhaus.
Bad auf kleinem Raum im Flying Space von Schwörerhaus.

Endlich auch für Frauen



Die ISH, die Weltleitmesse für Wasser, Wärme, Klima in Frankfurt am Main ging am vergangenen Freitag nach fünf Tagen zu Ende. Rund 190 000 Besucher waren dort, ich auch.

Gerade im Bereich Bad gab es viel zu sehen und zu bestaunen. Als bekennender Fan von freistehenden Badewannen kam ich voll auf meine Kosten. Es gab sie in schneeweiß, oval, rund, kantig, mit farbigen Schürzen, aus Stahl-Email, Keramik und und und…

…und ich musste leider – wie immer, mit Ernüchterung feststellen, dass in dem schmalen Bad meiner Wohnung wirklich keine freistehende Wanne Platz finden wird. Niemals. Schließlich braucht so ein Luxusding Raum zum Wirken.

knallrote Wanne von Villeroy & Boch
Ein besonderer Eyecatcher: die knallrote Wanne von Villeroy & Boch, die allerdings (erst einmal) nicht in Serie geht.

Gold und schwarz sind angesagt wie nie. Goldene Armaturen oder Badaccessoires, schwarze WC´s, Badmöbel oder Waschtische in matt oder glänzend. Schwarze Toiletten sind irgendwie etwas gewöhnungsbedürftig, für mich zumindest. Waren tief dunkle Küchenfronten allerdings anfangs auch. Mittlerweile finde ich sie sehr schick und edel. Dieser Trend ist auch bei mir angekommen.

schwarze Sanitärobjekte (Hersteller: Roca).
Angesagt: schwarze Sanitärobjekte – auf Hochglanz poliert ebenso wie matt schwarz (Hersteller: Roca).

Auffällig: Jeder namhafte Hersteller hat eine Regendusche im Programm. Bevor ich vor rund einem Jahr in einem Hotel in München erstmals selbst unter einer stand, dachte ich: was für ein tolles Extra. Sich berieseln lassen und relaxen. Von wegen.

Gerade eingecheckt, wollte ich vor Beginn der Abendveranstaltung einfach noch schnell unter die Dusche. Zack, rein in Bad. Zack, Wasser an. Zack… Haare nass! Mist! Die Armaturen ließen auf Anhieb nicht erkennen, ob die Handbrause oder die Regendusche aktiv sein würde.

Haare waschen stand nicht auf meiner To-Do-Liste. Und Zeit zum Trocknen und Stylen war ebenfalls nicht eingeplant.

Also dann doch noch schnell Shampoo rauf und ausspülen. Letzteres nahm durch die feinen Tropfen und meine langen Haare relativ viel Zeit in Anspruch. Nicht die Spur von Entspannung.

Aufgrund dieses Erlebnisses startete ich eine kleine Umfrage in unserer Redaktion und bei Freunden. Wie findet ihr Regenduschen? Und siehe da, es gibt geschlechterspezifische Unterschiede.

Die Männer (mit kurzen oder keinen Haaren) geraten sofort ins Schwärmen. Frauen finden Regenduschen grundsätzlich gut, bestätigen allerdings meine Erfahrungen.   

Wie ich nun auf der ISH erfuhr, machten die Hersteller ähnliche Beobachtungen und reagierten darauf. Good news, denn die neuen Regenduschen sind nun auch für Ladys traumhaft entspannend und komfortabel zugleich.

Die neue Art des Duschens: mit Handbrause, Schulter- und Regendusche (Rainfinity von hansgrohe).
Die neue Art des Duschens: mit Handbrause, Schulter- und Regendusche (Rainfinity von hansgrohe).

So lässt sich zum Beispiel der Duschstrahl so ausrichten, dass er als sanfter Sommerregen nur auf den Nackenbereich fällt. Ebenso möglich ist aber auch ein kraftvoll prasselnder Regenstrahl von oben, ideal zum Haare waschen oder ein extrafeiner Regen.

Regendusche Shower Heaven Axor
Bei dieser Regendusche lässt sich der Winkel der äußeren Auslässe stufenlos verändern, so dass für jedes Familienmitglied die individuelle Wohlfühldusche verfügbar ist (Shower Heaven von AXOR).

Bei den Armaturen und Bedienelementen, die ich gesehen habe, ist sofort erkennbar, welche Dusche Wasser spendet. Solche hätten mir damals im Hotel echt Stress erspart.

Mich haben die aktuellen Regenduschen überzeugt, optisch genauso wie funktional. Beeindruckend! Jetzt gibt’s Rainshowers also auch für Frauen und Männer mit langen Haaren.

1 Kommentar
  1. Lange Haare und Hotelbäder – waren bisher oft nicht kompatibel. Die feinen Tröpfchen einer Regebrause sind wunderbar auf der Haut, aber lange Haare lassen sich damit definitiv nicht waschen. Wenn die Düsen der Handbrause dann noch verkalkt sind, verdoppelt sich die Zeit unter der Dusche ganz schnell. Und noch so ein Ärgernis:
    Oft hat der Fön nur 1000 oder 1200 Watt, der macht dann schon nach wenigen Minuten
    schlapp – aus ist es mit dem duftigen Look. Hilft nur warten und Frau kommt zu spät zum Date.
    Da bin ich auf die neuen Modell gespannnt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

About me

Melina Rost Ich heiße Melina Rost, bin eine echte Berlinerin – habe zum Glück nie so gesprochen – und lebe gerne in der Hauptstadt. Ich arbeite als Moderatorin und Redakteurin; seit mittlerweile 8 Jahren für das Magazin mein schönes zuhause°°°.

Ästhetische Designs, Schönes und Außergewöhnliches, inspirierende Begegnungen: all das liebe ich. Allen voran meine kleine Tochter. Als Redakteurin darf ich viel unterwegs sein – in modernen Domizilen, auf interessanten Messen oder in schicken Hotels. Hier möchte ich über meine Lieblingswohnideen, über Architektur und den Hausbau bloggen. Über Dinge, die mich begeistern oder Erinnerungen wach werden lassen.

P.S.: Es kann ironisch werden. Ich verzichte aber auf Smiley-Zwinker oder Smiley-Lach. Sonst macht Ironie keinen Spaß... Ich freue mich auf unseren Austausch!



Melina Rost