Hausbauplanung: Schritt für Schritt zum Traumhaus

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    Von der Lage und Beschaffenheit des Baulands und den Bauvorschriften hängt ab, was und wie gebaut werden darf. (Foto: iStock_schulzie)

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    Im Bebauungsplan legt eine Gemeinde fest, welche Nutzungen auf einer bestimmten Gemeindefläche zulässig sind. (Foto: Bayerische Hausbau)

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    Meist bereits vor Vertragsabschluss findet die Bemusterung im Ausstattungszentrum des Hausanbieters statt. (Foto: Fingerhut Haus)

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    Auch das Objekt in der Bauphase braucht bereits einen Versicherungsschutz. (Foto: BMF Verbraucherschutz)

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    Je mehr Vorfertigung, desto schneller steht der Rohbau. (Foto: Weberhaus)

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    Nachdem der Innenausbau abgeschlossen ist, erfolgen Abnahme und Übergabe und schließlich endlich der Einzug. (Foto: Weberhaus)

Von der Haus-Idee bis zum Einzug

Zuerst das Haus oder das Grundstück kaufen? Was steht im Bebauungsplan und wer beantragt die Baugenehmigung? Welche Versicherungen sind nötig, wie lange dauert die Bauzeit, wann ziehen wir ein? Wir beantworten wichtige Fragen zum Hausbau.

Phase 1: Grundstück suchen und kaufen

Auch wenn Sie Ihren Wunsch-Haustyp kennen, kaufen Sie erst, wenn Sie ein Grundstück für Ihr Bauvorhaben gefunden haben. Von der Lage und Beschaffenheit des Baulands sowie den Bauvorschriften hängt nämlich ab, wie sie dort bauen können und dürfen. Besonders die Vorgaben des Bebauungsplans sind insbesondere in Fragen der Bauweise- und höhe oder Dachgestaltung oft sehr detailliert. Aber auch natürliche Gegebenheiten Topografie und Bodentyp beeinflussen die Baupläne. Deshalb beginnt die konkrete Hausplanung erst, wenn das Grundstück bereits vorhanden ist. Nur in Ausnahmefällen stellen Fertighaushersteller auch das Bauland zur Verfügung.

Phase 2: Das Haus planen

Das Grundstück ist da, nun beginnt die Planung. Entscheiden Sie, ob sie in Fertig- oder Massivbauweise bauen wollen. Aus den Planungsgesprächen mit dem Hausanbieter entstehen dann der Entwurf und schließlich das Angebot mit ausführlicher Baubeschreibung. Prüfen Sie das Angebot sorgfältig geprüft und unterschreiben Sie dann erst den Kaufvertrag.

Phase 3: Startklar zum Hausbau

Damit der Bau beginnen kann, muss das Bauamt eine Baugenehmigung erteilen. Den dafür erforderlichen Bauantrag stellt in der Regel der Bauherr gemeinsam mit einem sogenannten Bauvorlageberechtigten, einem Architekten oder Planer des Hausunternehmens. Wer für was zuständig ist, sollte im Kaufvertrag festgelegt werden, denn Bauherren alleine sind mit dem „Papierkrieg“ überfordert. Außerdem müssen jetzt Versicherungen abgeschlossen und einige sonstige Bauvorbereitungen getroffen werden.

Phase 4: Von Keller bis Innenausbau

Die Baugenehmigung liegt vor, Sie haben alle Vorbereitungen erledigt, die Baustelle eingerichtet – der Bau kann beginnen. Während vor Ort Fundament, Bodenplatte oder Keller erstellt werden, entstehen bei einem Haus in Holzbauweise die Bauteile in der Fabrik. Auch der Massivhausbau arbeitet teilweise mit vorgefertigten Wand- und Deckenelementen. Je mehr Vorfertigung, desto schneller steht der Rohbau. Nachdem der Innenausbau abgeschlossen ist, erfolgt die Abnahme und Übergabe des fertigen Hauses und Sie können Ihren Umzug vorbereiten.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Ausgabe März/April von mein schönes zuhause°°°.
Baufritz