„Waldblick“ von Becker 360

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    Meisterhafte Fenster für den Blick auf den Waldrand: links der Gästebereich, durch die Diele getrennt rechts der private Trakt.

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    Die Gartenfront spielt die Stärken des auch auf Fenster spezialiserten Holzfertighaus-Anbieters voll aus: raumhohe Glasflächen holen den Himmel ins Haus und halten die Kälte draußen.

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    Bei Sonne werden die Riesenfenster von Außenraffstores beschattet, damit sich das Haus nichtaufheizt. Die Erdwärmepumpe kühlt dann zusätzlich.

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    Mit Understatement gibt sich das moderne Haus mit den knappen Dachüberständen zur Straße hin. Hinter dem Garten beginnt der Wald.

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    Der Essbereich mit reichlich Platz für Gäste. Abgeteilt ist das Wohnzimmer hinter der Tür.

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    Die offene Küche ist durch die L-Form des Raums etwas abgeschirmt.

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    Wem nach einer Wanne ist, wechselt ins Gästebad. Apart auch dort: die Kombination aus Stein und Holz.

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    Erdgeschoss

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    Dachgeschoss

In diesem Holzhaus wird Verschwendung zur Tugend: Es bietet seinen Bewohnern Raum und Licht in Hülle und Fülle – und ist dabei ökologisch auf dem neuesten Stand.

Ein Grundstück am Waldrand ist schon ein Glücksfall. Wer noch mehr Glück hat, hat von der Gartenfront aus Blick auf die Bäume. Da stand natürlich beim hier gezeigten Haus der Name – Waldblick – rasch fest. Aber den ökologisch orientierten Bauherren war nicht nur Idylle wichtig. Es sollte ein umweltgerechtes Haus werden. Das Paar aus dem Rheinland – er Unternehmer, sie Malerin – wollte mit nachhaltigen Materialien bauen. Gewünscht waren gesundes Raumklima, perfekte Isolierung und ein großzügiges, modernes Haus. Der letztgenannte Wunsch gab den Ausschlag für Becker 360, deren moderner Holzfertigbau qualitativ und stilistisch den Bauherren besonders auffiel. Hinzu kam, dass sie viel Eigenleistung einbringen konnten und dass Becker 360 neben dem Holzfertigbau auf hochmoderne Fenstertechnik spezialisiert ist. Ein wichtiger Aspekt bei der gewünschten großzügigen Verglasung des Waldblicks. Natürlich hatte bei der Hausform das Bauamt ein Wort mitzureden: Weißer Außenputz und Satteldach waren durch die ortsübliche Bebauung in der Siedlung nahe Köln vorgegeben. Diese Vorgaben kombinierte die Beckerhauseigene Architektin gekonnt mit ihrer konsequent reduzierten Architektursprache. Knappe Dachüberstände, die bodentiefen Flachdachgauben, die grauen Betondachsteine und die anthrazitgrauen Fenster sowie Haustür und Garagentor in derselben Farbe geben dem Äußeren des Hauses seinen schlicht-modernen Charakter. Die gewünschte – übrigens altersgerechte – Großzügigkeit macht sich schon beim Betreten des Hauses bemerkbar. Von der Haustür fällt der Blick vorbei an der fast körperlosen Holztreppe über die Terrasse und den Schwimmteich bis zum Waldrand am Ende des Gartens. Der linke Teil des Erdgeschosses ist dem Rückzug in den Schlaftrakt oder ins Wohnzimmer vorbehalten. Den offenen rechten Teil mit Essbereich und Küche erschließt die lichte Diele. Der ökologische Charakter des Holzhauses zeigt sch im Inneren mit viel Holz an Decken und Wänden. Um den geweißten, modernen Charakter dieser Flächen zu erhalten, hat die Hausherrin mit verschiedenen Oberflächenprozeduren experimentiert. Bis sie schließlich ein schwedisches Verfahren für die Fußbodenbehandlung mit Lauge entdeckte. Die wäscht das Harz aus dem Holz und verhindert so das unschöne Nachdunkeln. Auch Wände und Böden erfüllen die hohen ökologischen Anforderungen. Für die Innenwände wurde Lehm genutzt. Erst gutes Zureden bewegte die ortsansässigen Handwerker, die Holzständerwände mit dem uralten Naturbaustoff zu verputzen. Die Fußböden wurden aus Zement gegossen und poliert. Die Kosten? Mit 1.000 Euro schlug der Lehm zu Buche, fürs Putzen derselbe Betrag. Und die Kosten für den Boden waren vergleichbar mit denen für hochwertige Bodenplatten.
Mit Becker 360 kamen zwei hochqualifizierte Spezialitäten zusammen: die hochgedämmte, luftdichte Gebäudehülle des modernen Fertigbaus und die perfekten Fenster und Türen eines Spezialisten mit jahrzehntelanger Erfahrung. Etwa 50 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet Becker 360 mit Fassaden- und Fensterbau. Haus Waldblick hat Fenster mit Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung. Die Slimline-Fenster aus Fichte mit Aluminium-Deckschale zeichnen sich durch nur 60 Millimeter breite Flügel und sehr schlanke Ansichtsbreiten aus. Eine ihrer Scheiben setzt sich obendrein besonders wirkungsvoll gegen Einbrecher zur Wehr. Der Wärmedurchlasswert der Fenster, auch Ug-Wert (g steht dabei für Glas), liegt bei hervorragenden 0,60 Wm² K. Im Obergeschoss konnte trotz bodentief verglaster Gauben auf konventionelle Geländer verzichtet werden. Deren Aufgabe übernehmen nahezu unsichtbar integrierte Glasbrüstungen. Der Effekt: Sie schließen jede Blickbeeinträchtigung aus. Die beiden riesigen 2,70 Meter hohen und 5,30 Meter breiten Hebeschiebetüren im Erdgeschoss bilden zusammen mit dem feststehenden Mittelelement in der Achse der Eingangsdiele die Erdgeschoss-Gartenfront, die somit komplett aus Glas besteht. Auch die Haustür ist eine Holz-Aluminium-Konstruktion von Becker 360. Sie wird per Fingerabdruckscanner geöffnet. Eingefasst wird der Sicherheitsflügel von fest verglasten Seiten und einem Oberlicht.