Rundum geschützt: Sicherheit im ganzen Haus

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    Zusatzverriegelungen für Terrassentüren gibt es auch zum Nachrüsten. (Foto: Burg-Wächter)

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    Mit einer Verschlusshülse im Rahmen kann die Schwingfunktion im Dachfenster blockiert werden. (Foto: Velux)

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    Beleuchtung und Türkommunikation lassen sich in Smart-Home-Lösungen integrieren. (Foto: Theben)

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    Im Fenster integrierte Sensoren erfassen verdächtige Bewegung und alarmieren gegebenenfalls. (Foto: Rehau)

Rundum geschützt

Von mechanischen Helfern bis zur smarten Technik für Ihre Sicherheit: Wie immer im Leben lassen sich auch in den eigenen vier Wänden nicht alle Risiken vollständig ausschließen. Doch es gibt ein großes Angebot an technischen Möglichkeiten, um Gefahren wie Einbruch, Hausbrand oder Wasserschäden vorzubeugen oder sie im Ernstfall rechtzeitig zu erkennen und so den Schaden klein zu halten.

Wenn vom „sicheren Haus“ die Rede ist, geht es oft an erster Stelle um Einbruchschutz. Tatsächlich machen Einbrüche bei den gemeldeten Schäden der Hausratversicherungen mit einem Drittel den größten Einzelposten aus. Allerdings gehen die Einbruchzahlen laut polizeilicher Kriminalstatistik seit 2015 zurück und sanken 2018 zum ersten Mal seit 1997 wieder unter die Marke von 100.000. Diese positive Entwicklung dürfte auch dem vermehrten Einsatz von Schutzmaßnahmen in Privathäusern zu verdanken sein. Glücklicherweise heißt Einbruchschutz heute nicht mehr, sich hinter hohen Mauern, Gittern und schweren Schlössern verschanzen zu müssen.

Moderne Sicherheitstechnik ist diskret bis unsichtbar – insbesondere wenn es sich um Smart-Home-Lösungen handelt. Vernetzte intelligente Technik kommt auch beim Schutz vor Feuer oder Wasserschäden in Form von elektronischen Warnsystemen immer öfter zum Einsatz.

Trotz smarter Technik bleiben aber – nicht nur beim Einbruchschutz – die einfachen mechanischen Mittel die Grundlage der Gefahrenabwehr. Eine Überwachungskamera etwa ersetzt keine stabile Haustür mit Sicherheitsverriegelung. Zudem sollte man trotz technischer Hilfssysteme weiterhin ein sicherheitsbewusstes Verhalten pflegen, beispielsweise auf offene Fenster achten oder Wertgegenstände nicht für jeden sichtbar herumliegen lassen. Dazu gehört auch der Kontakt zur Nachbarschaft. Auch mit Anwesenheitssimulation oder Alarm anlage kann es nicht schaden, wenn während des Urlaubs ab und zu ein wach sames menschliches Auge auf das verlassene Haus blickt.

Rund um den Hauseingang

Als Visitenkarte des Hauses soll der Eingangsbereich freundlich und einladend wirken, aber gleichzeitig Schutz vor ungebetenen Gästen bieten.

Garage und Nebengänge sichern

Auto, Fahrräder, Garten- und Sportgeräte – in der Garage lagern oft hohe Werte. Nicht das Garagentor, sondern sämtliche Öffnungen sollten einbruch hemmend ausgestattet sein.

Fenster und Fenstertüren: Einstiegswege dicht machen

In rund 80 Prozent aller Einbruchsfälle wählen Eindringlinge den Weg über Fenster beziehungsweise Terrassenoder Balkontüren. Mechanischer und elektronischer Schutz sind hier besonders gefragt.

Sicherheit in allen Räumen

Manche Risiken im Eigenheim sind im wörtlichen Sinne hausgemacht. Brand-, Wasser- und Unfall gefahren sollten nicht unterschätzt werden.

Alarmanlagen: Frühzeitig gewarnt

Alarmanlagen ersetzen keine mechanische Sicherungen am Haus, können aber als Ergänzung sinnvoll sein. Das gilt insbesondere, wenn sie nicht nur vor Einbruch, sondern auch anderen Gefahren warnen.

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