Einen stressfreien Umzug organisieren

  • article-2566-06544727a3f6

  • article-2566-2e056ae611a8

    © Jupiterimages/Goodshoot/Thinkstock

Die meisten Menschen verbinden mit einem Umzug nur Hektik, Zeitmangel und völliges Chaos. Das liegt auf der Hand, denn es benötigt viel Aufwand und damit auch viele Nerven, um einen gesamten Haushalt von A nach B zu bringen. Doch es gibt durchaus auch ein paar Tricks, um den ganzen Stress zu vermeiden.

Organisation ist das A und O

Statistiken beweisen, dass ein Großteil der Deutschen bereits mindestens zwei Umzüge hinter sich hat. Das bedeutet auch, dass die meisten schon mal Kisten packen und Möbel beziehungsweise Haushaltsgeräte schleppen mussten. Bis die alte Unterkunft leer und die neue komplett eingerichtet ist, dauert es immer eine gewisse Zeit.

Damit der Prozess reibungslos verläuft, muss man genau und langfristig planen. Das ist vor allem der Fall, wenn man auf professionelle Umzugsunternehmen verzichtet und alles selbst organisieren möchte. Das ist heute gar kein Problem, denn das Internet bietet vielerlei Hilfen bei der Planung. So kann man zum Beispiel Seiten wie jobmensa.de nutzen. Dort werden Umzugshelfer vermittelt. Das sind meist Studenten, die sich über einen kleinen Nebenverdienst freuen und dem Umziehenden viel Arbeit abnehmen können. Doch damit ist es natürlich noch nicht getan.

Helfer gekonnt auswählen

Neben den Helfern aus dem World Wide Web sollten Sie auch bei Freunden anfragen, ob diese Ihnen ebenfalls zur Hand gehen könnten. Dabei ist es wichtig, auf eine gute Mischung zu achten: Ein paar Kräftige zum Zupacken und Schleppen, ein paar handwerklich Geschickte und mindestens ein Koordinator, der weiß, was im neuen Zuhause wohin kommt, sind nötig, um wirklich effektiv zu arbeiten. Da Ihnen freiwillig geholfen wird, sollten Sie für das leibliche Wohl aller Helfer sorgen. So ein Umzug ist anstrengend und dauert gerne mal den ganzen Tag, stellen Sie also genügend Getränke und Snacks bereit. Sind die Beteiligten satt, helfen sie auch lieber und somit schneller und engagierter. Auflerdem sollten Sie natürlich einen Umzugstransporter mieten. Dieser darf auf keinen Fall zu klein ausfallen, ansonsten muss man die gleiche Strecke immer wieder fahren. So wird kostbare Zeit verschenkt und zudem viel Treibstoff verbraucht. Viele Autovermieter bieten deshalb Umzugs-Rechner für ihre Fahrzeuge auf ihren Internetseiten an. Nachdem das Fahrzeug ausgewählt ist, sollte es schleunigst reserviert werden, damit der Umzug auch wirklich am geplanten Tag über die Bühne gehen kann.

Umzugsutensilien & Co.

Da das Packen der Umzugskisten der aufwendigste Teil beim Umziehen ist, sollten die Kartons und Kisten möglichst früh fertig gepackt werden. Hierzu kann man eine Faustregel nutzen: Pro Quadratmeter Wohnfläche sollte ein Umzugskarton mit zirka 62 Liter Volumen verwendet werden. Diese können Sie auch gebraucht erwerben oder mieten. Außerdem sind Sackkarren, Packdecken, Möbelroller, Trageriemen und Zurrgurte nützlich. Luftpolsterfolie beziehungsweise Altpapier wird gebraucht, um die Glasgegenstände sicher zu verpacken. Auf Bananenkisten oder alte Verpackungskartons sollte man hingegen verzichten, da sie meist nicht stabil genug sind. Schwere Gegenstände gehören natürlich nach unten, leichte nach oben. Man sollte aber nie zu viel in einen Karton packen, ansonsten wird dieser zu schwer zum Tragen oder geht mitten beim Umzug womöglich kaputt. Schlussendlich sollten Sie die Kartons oben und an den Seiten mit Inhalt und Zimmer beschriften, sodass im neuen Zuhause alles gleich am richtigen Ort abgestellt werden kann.

Keine Kommentare vorhanden

Kommentare sind geschlossen.

Skyscraper Baufritz