Plusenergiehaus Mannheim J 159 von Haas Fertigbau

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    Plusenergiehaus MH Mannheim J 159 von Haas

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    Plusenergiehaus MH Mannheim J 159 von Haas

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    Plusenergiehaus MH Mannheim J 159 von Haas

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    Plusenergiehaus MH Mannheim J 159 von Haas

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    Grundriss Erdgeschoss: Plusenergiehaus MH Mannheim J 159 von Haas

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    Grundriss Dachgeschoss: Plusenergiehaus MH Mannheim J 159 von Haas

Das erste Plusenergiehaus von Haas Fertigbau im Deutschen Fertighauscenter in Mannheim ist eine gelungene Kombination aus durchdachter
Architektur und ausgeklügelter Technik. Mit Photovoltaik, Lüftungs- und Heizsystem stellt es die eigene Energieversorgung sicher.

Erst, wenn ein Haus nicht nur viel Energie erzeugt, sondern auch wenig Energie verbraucht, kann man es intelligent nennen. Genau das kann man dem ersten Plusenergiehaus, das die bayerische Haas Fertigbau GmbH entwickelt und im Fertighaus Center Mannheim der Öffentlichkeit vorstellt, zuschreiben.
Das 22-Grad-Satteldach trägt eine Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von 9,6 kWp. Damit liefert sie mehr Strom als die Bewohner für Heizung, Warmwasserbereitung und für den Betrieb der elektrischen Geräte verbrauchen. Gleichzeitig wird der Energiebedarf durch eine sparsame Lüftungsheizung deutlich reduziert. Das innovative System nutzt zur Heizung, Kühlung, Ent- und Belüftung die Energie der Außen- und der Abluft. Der damit verbundene Wämetauscher sorgt für bemerkenswerte 95 Prozent Wärmerückgewinnung.
Energiesparpotenziale erschließt aber auch die intelligente Gebäudeautomation. Verlassen die Bewohner das Haus, können sie per Knopfdruck alle Lichter ausschalten.Gleichzeitig sorgt eine sonnenstandgeführte Beschattung für optimal temperierte Räume. Schließlich muss hier noch das Beleuchtungskonzept des Mannheimer Hauses genannt werden. Es setzt auf Energie sparende LEDTechnik, die darüber hinaus wegen ihrer Langlebigkeit auch ökonomisch sehr interessant ist.
Diese geballte Technik bietet ein Haus, das auch architektonisch auf der Höhe der Zeit ist. Das Erdgeschoss mit seiner offenen Küche zum Wohn- und Essbereich empfängt die Eintretenden großzügig. Nur eine einzelne Wandscheibe, die zwischen die Sitzgruppe und den Speiseplatz gestellt ist, organisiert diese Etage, indem sie Esszimmer und Küche dezent vom Wohnbereich trennt. An ihr entlang führt eine geradlinige Eichenholztreppe ins Obergeschoss.
Am Fuß dieser Treppe zweigt rechts der Zugang zum Gästezimmer ab, das natürlich auch ein Heimbüro aufnehmen könnte. Gegenüber liegen Gäste- WC und Technikraum. Es sind die beiden einzigen Bereiche innerhalb des Erdgeschosses, die streng von den an deren lichtdurchfluteten Wohnbereichen getrennt sind.
Kommt man in die obere Etage, fällt der hohe Kniestock von 2,26 Metern angenehm auf. Er macht die Räume unter den schrägen Decken vollwertig. Das gilt für das Elternschlafzimmer ebenso wie für die beiden gleich großen Kinderzimmer, die Ankleide und das Bad. Dieses Bad kann übrigens sowohl vom Elternzimmer als auch von der Galerie aus betreten werden, der Zugang ist also für Erwachsene und Kinder getrennt.
Geschickt ist auch der Außenbereich dieses Hauses gestaltet. Das gilt vor allem für die Terrasse, die mit einer Überdachung und zwei versetzten Wandelementen Schutz sowohl bei Regen als auch bei Sonne bietet. Außerhalb dieser Überdachung erstreckt sich die Terrasse bis um die nächste Hausecke. Zu ihr führen aus dem Ess- und Wohnbereich gleich drei unterschiedliche Zugänge.
Am überdachten Eingangsbereich schließt sich ein großzügig dimensionierter Carport an, den man so auch bei Regenwetter trocknen Fußes erreichen kann.


Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab der Seite 118 im Magazin "Das dicke deutsche Hausbuch 2015"