Haus Nolte von Baumeister-Haus

  • Haus Nolte von Baumeister-Haus. Gartenansicht

    Die Ansicht vom Garten aus lässt die Atmosphäre im Inneren erahnen. Die vielen großen Fensterflächen sich das Highlight des Hauses. (Foto: Baumeister-Haus)

  • Haus Nolte von Baumeister-Haus. Straßenansicht

    Die Straßenansicht des Hauses ist geprägt von Symmetrie. Selbst die drei Dachfenster gliedern sich diesem System unter. (Foto: Baumeister-Haus)

  • Haus Nolte von Baumeister-Haus. Wohnen

    Der Wohnbereich im Erdgeschoss ist offen mit der restlichen Fläche verbunden, wird aber optisch durch die Treppe abgetrennt. (Foto: Baumeister-Haus)

  • Haus Nolte von Baumeister-Haus. Essen

    Der Essbereich bekommt im Grundriss einen besonderen Platz. Der sonst rechteckige Baukörper verlängert sich an dieser Stelle zum Garten hin. (Foto: Baumeister-Haus)

  • Haus Nolte von Baumeister-Haus. Küche

    Die frei in den Raum stehende Küche lässt sich von beiden Seiten aus nutzen, dadurch nimmt sie deutlich weniger Platz im Grundriss ein. (Foto: Baumeister-Haus)

  • Haus Nolte von Baumeister-Haus. Schlafen

    Der im Erdgeschoss verlängerte Essbereich des Hauses bildet im Obergeschoss eine großzügige Sonnenterrasse aus. (Foto: Baumeister-Haus)

Modernes Unterstatement

Von der Straße aus wie ein Bungalow wirkend, offenbart sich Haus Nolte von Baumeister-Haus auf der Gartenseite als architektonisch hochwertiges Hanghaus mit zwei Vollgeschossen. Innen bietet der individuelle Entwurf drei Bewohnern ein außergewöhnlich komfortables Wohnambiente mit rund 200 m² Wohnfläche.

Durchdachtes Stilkonzept

Es gibt Häuser, denen sieht man ihre Qualitäten auf den ersten Blick nicht an. Haus Nolte von Baumeister-Haus gehört auf jeden Fall dazu – zumindest von der Straße aus betrachtet. Obwohl man auch hier schon eine erste Ahnung bekommt, dass die unauffällige Fassade mit Satteldach Teil eines durchdachten Stilkonzepts sein könnte. Indizien dafür sind eine klare Linienführung, ein als Wandscheibe ausgeführtes Eingangsvordach und ein gelungenes Spiel mit den Symmetrieachsen, zu dem auch die Platzierung der drei Dachfenster in der Dachmitte gehört.

Auf der Gartenseite wächst der vermeintliche Bungalow dank Hanglage auf zwei Geschosse an. Große, symmetrisch angeordnete Glasflächen lassen die Grenze zwischen Innen- und Außenraum verschwimmen. Linienführung und Farbkonzept stehen unverkennbar in der Tradition der „Weißen Moderne“. Dazu passend wird das Haupthaus durch einen kubischen Anbau ergänzt. Dieser bereichert die beiden Wohnebenen um jeweils 15 m² Wohnfläche und einen attraktiven Freisitz. Unten sitzt man witterungsgeschützt mit Zugang zum Garten. Oben hingegen auf einer Pergola, deren weiße Träger und Stützen dem Freisitz eine exakte räumliche Fassung geben.

Traumhaftes Wohnerlebnis

Im Hausinneren wird das zeitgemäße Stilkonzept fortgeschrieben. Dies spiegelt sich in einer klaren Formensprache, den Bauhausfarben Weiß und Anthrazit und in Details wie dem filigranen Metallgeländer in der Galerie nieder. Letztere bildet direkt hinter dem Windfang einen Verteiler zu den übrigen Räumen und einen attraktiven, bis in den First offenen Aufenthaltsbereich. Die drei hoch in der Dachfläche liegenden Fenster und der Blick hinunter ins Untergeschoss verleihen dem Raum Luftigkeit und Weite. Die großen Glasflächen öffnen den Blick ins Tal und ein direkter Zugang zur Dachterrasse tragen ebenfalls zum atemberaubenden Raumcharakter bei.

Beim Erdgeschoss handelt es sich um eine Ebene mit Individualräumen. Klar durch Treppe und Galerie wird diese in Eltern- und Kindertrakt gegliedert. Letzterer besteht aus einem 21 m² großen Kinderzimmer mit eigenem Arbeitszimmer und Duschbad. Den Eltern steht ein funktional bemessener Schlafraum zur Verfügung, der durch eine Ankleide und ein komfortables Wohnbad ergänzt wird. Ein Arbeitszimmer gehört auch auf dieser Seite des Hauses mit dazu, ebenso wie der weite Blick ins Tal. Die großen Fensterbänder in den beiden Schlafräumen – ein im doppelten Sinne des Wortes traumhaftes Wohnerlebnis.

Wohnen auf Gartenniveau

Gewohnt wird in Haus Nolte im Untergeschoss mit vollflächig verglaster Fassade, die in den Hang gebauten Räume werden als Keller genutzt. Treppe und Galerie setzen auch auf dieser Ebene eine Zäsur in der Baukörpermitte, die hier zwischen Wohnbereich und Küche mit Essplatz verläuft. Ein Wandsegment neben der Treppe erweist sich dabei als idealer Ort für die Sitzecke. Es schafft eine verborgene Nische, in der man sich fern von den geselligeren Bereichen des Hauses zurückziehen kann. Der Blick in den von Hecken begrenzten Garten bildet den passenden Hintergrund. Ein Kaminofen im Wohnbereich sorgt für behagliche Atmosphäre.

Essplatz und Küche fungieren im Gegensatz dazu als familiärer Treffpunkt, an dem man gemeinsam kocht und gemütlich mit Familie oder Freunden zusammensitzt. Die passende Ergänzung bildet der Freisitz im Garten, der, überdacht und mit guter Anbindung an die Küche, als angenehm schattiger oder regengeschützter Essplatz dient.

Noch mehr Häuser zeigen wir in unserem Hausfinder.

Grundrisse

Erdgeschoss
Obergeschoss