Entwurf Cretin von SchwörerHaus

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    Fotos: Schwörer Haus

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    Grundriss

Der Entwurf Cretin verbindet perfekt zwei Lebenswelten und wird so allen Bedürfnissen seiner Bewohner gerecht.

Es gibt Lebensumstände, die völlig neue Denkansätze erfordern und die mit Standardlösungen nicht bewältigt werden können: So wie bei der französischen Familie Cretin, deren Situation sich vor einigen Jahren auf einen Schlag änderte: Mutter Karin hatte einen so schweren Autounfall, dass sie trotz langer Reha-Maßnahmen dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen ist und eine 24-stündige Betreuung benötigt. Nach vielen Umbaumaßnahmen in der alten Wohnung wollte der Bauherr noch einmal neu bauen, damit alle Familienmitglieder zusammen in einem Zuhause leben können, das allen Bedürfnissen gerecht wird und individuelle Freiräume bietet. Aus langjähriger Erfahrung wusste er, dass er mit seinem Sohn einen Rückzugsbereich braucht, um abzuschalten und Kraft zu tanken. Seine Frau sollte ein Heim bekommen, indem sie selbstbestimmt mit ihren Betreuerinnen wohnen kann. Ausschlaggebend bei der Suche nach einem geeigneten Bauunternehmen waren hervorragende Qualität und individuelle Planungsmöglichkeiten. Die Wahl fiel auf SchwörerHaus, nachdem er den Firmensitz und ein Musterhaus für Kunden mit Mobilitätseinschränkungen besichtigt hatte. Die Hölzer werden in einem ökologischen Verarbeitungsprozess im firmeneigenen Sägewerk zu hochwertigsten Baustoffen veredelt, alle stammen aus nachhaltig bewirtschafteten Forstbetrieben der Stuttgarter Region. Für Denis Cretin war das ein weiteres wichtiges Kaufkriterium, denn als Ingenieur weiß er die ökologischen und bauphysikalischen Qualitäten des natürlichen Rohstoffs zu schätzen. Auch im Ausland erfolgt die Montage bis zur schlüsselfertigen Übergabe unter der Regie von Schwörer. Selbstverständlich können sich Kunden auch in Frankreich auf den Fixpreis, feste Liefertermine und einen reibungslosen Bauablauf verlassen. Nach intensiven Vorgesprächen mit der einfühlsamen Bauberaterin Annette Marsand und einem örtlichen Architekten kristallisierte sich ein Grundriss heraus, der den Wunschvorstellungen des Bauherren perfekt entsprach:


Zwei Gebäude, durch einen Technikraum getrennt, waren die Ideallösung, und sie ließen sich auf dem großen Grundstück auch problemlos realisieren. Vater und Sohn leben im zweigeschossigen Haupthaus, Karin Cretin bewohnt einen eingeschossigen Gebäudeteil mit eigenem separaten Eingang für die Betreuerinnen. Oberste Priorität bei der Planung hatte hier selbstverständlich die Barrierefreiheit. Wohn-, Ess-, Küchen- und Schlafbereich lassen sich problemlos mit dem Rollstuhl befahren. Natürlich sind die Radien vor der bodenebenen Dusche und dem WC groß genug, auch die Terrasse lässt sich stufenlos erreichen. Trotz ihrer Behinderung hilft Karin Cretin gerne beim Kochen. Am unterfahrbaren Tisch in der Küche bereitet sie das Essen mit vor, hilft beim Salatmachen, Gemüseputzen oder beim Backen.
Dank der Zweiteilung des Entwurfs werden Vater und Sohn nicht durch das Kommen und Gehen der im Schichtdienst arbeitenden Pflegekräfte beeinträchtigt, dennoch besteht eine enge Anbindung über kurze Wege. Ihr eigenes Domizil haben beide farbenfroh gestaltet. Rote und lila Töne setzen überall Akzente. Im Erdgeschoss liegen ihr Wohn- und Essbereich mit Küche. Neben dem Gäste-WC ist der Hauswirtschaftsraum untergebracht: Waschen und Bügeln ist hier Männersache! Bodenebene Fenster öffnen die Räume nach draußen. Im Obergeschoss befinden sich das Arbeitszimmer des Bauherren, ein großzügiges Bad und die beiden Schlafzimmer, jeweils mit eigenem Zugang zum Balkon. Er bietet einen herrlichen Blick auf die grandiose Bergwelt.


Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 76 in der Ausgabe Juli/August 2016 mein schönes zuhause°°°