rems-murr / rappenau
Es gibt Bekenntnisse, die so verklausuliert sind, dass sie ratlos machen oder misstrauisch. Das wird einem bei...

„Wir wollten ein Haus schaffen, dessen Räume bestmöglich mit direktem und indirektem Tageslicht durchflutet werden, das gut aussieht, individuell veränderbar ist und auch noch Energie spart“, erklärt der Geschäftsführer der Bauunion 1905, Andreas Schurig. Gesagt, getan. Heraus kam das „Sonnenhaus“, konzipiert vom vielfach ausgezeichneten Architekten Professor Gernot Schulz.
Seine Besonderheit liegt für den Lehrstuhlinhaber der Hochschule Bochum auf der Hand: Selbst bei einem nach Norden ausgerichteten Grundstück ist das Haus durch die Charakteristik seiner tiefen Einschnitte für Terrasse und Wintergarten von direktem Sonnenlicht erhellt. Ein halbes Jahr lang stellte sich der Kölner Architekt der Herausforderung „Sonnenhaus“. „Wir haben ein zeitgenössisch gestaltetes Eigenheim mit hoher Variabilität der Größe und Funktionen und mit maximal lichtdurchfluteten Räumen entwickelt, das so auf den unterschiedlichsten Grundstücken gebaut werden kann“, sagt Professor Gernot Schulz. Egal, ob mit Pult- oder Flachdach, Klinker- oder Putzfassade. Hochwertige Einrichtungsideen sind inklusive: Eichenparkett, Fußbodenheizung und ein Kamin etwa. Die großzügige Wohnfläche beginnt bei 144 Quadratmetern.
Das „Sonnenhaus“ steht auch für energieeffizientes Wohnen und verfügt immer über eine moderne 20-kW-Heiztechnik, welche den Anforderungen des KfW-Effizienzhaus 70 entspricht. Ohne Mehrkosten. Es kann, wie jedes andere Haus aus dem Programm des Unternehmens, als Effizienzhaus gebaut werden. Andreas Schurig beschäftigt sich mit diesen Themen schon seit mehr als zehn Jahren: „Wir sehen uns in unserer Vorreiter-Rolle für die Branche bestätigt. Denn wir waren schon 2007 der erste deutsche Massivhaus-Hersteller, dessen gesamtes Hausprogramm ausschließlich aus besonders sparsamen 20-kW- und 30-kW-Häusern bestand. Ohne Aufpreis!“ Dieser Entscheidung sind im Laufe der Jahre viele Wettbewerber gefolgt.
Ebenso auch die Gesetzgebung: Was für die Bauunion 1905 schon jahrelang praktischer Alltag auf der Baustelle war, wurde erst später zur gesetzlichen Regel. Dazu Andreas Schurig: „Wir verfügen über eine sehr große Erfahrung mit dem Bau von solch anspruchsvollen, energiesparsamen Häusern. Wir waren die ersten, die vor mehr als zehn Jahren ein massives 3-Liter-Haus in Ostdeutschland gebaut haben. Bei uns existiert die Technik nicht bloß auf dem Papier.“
Durch individuelle Planung und Ausführung auf Grundlage des Hausbuchkatalogs können die Bauherren vielerlei Vorzüge nutzen. Unter www.bauunion1905.de finden sich das Einzugsgebiet und wertvolle Informationen über die 16 Musterhäuser in den Massivhausparks in Netzen, nahe Berlin an der A2, und in Gröditz, nahe Dresden an der B169. Täglich von 10 bis 17 Uhr auch am Wochenende geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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