Gräser: Ein Trend in modernen Gärten. Hier vor der Klinker-Putz-Fassade vom Gussek-Musterhaus in Frechen. (Foto: zuhause3.de)
Gräser: Ein Trend in modernen Gärten. Hier vor der Klinker-Putz-Fassade vom Gussek-Musterhaus in Frechen. (Foto: zuhause3.de)

Was darf euer Garten kosten?



Als Kind durfte ich im Garten meiner Großeltern inmitten der Großstadt Berlin mein eigenes Beet „bewirtschaften“. Aus einem Urlaub in Bayern brauchte ich mal eine Minifichte mit. Im Sommer säte ich Radieschen und Schnittlauch. Und alles gedieh prächtig. Mittlerweile kenne ich auch den Grund dafür und wurde durch dieses Wissen meiner Illusion beraubt, dass ich zumindest als Kind einen grünen Daumen gehabt hatte. Denn: Meine Omi kümmerte sich um meine Sprösslinge, wenn ich nicht da war. Mit viel Liebe, Wasser und Zuspruch.

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Den Garten auch einfach mal genießen und andere arbeiten lassen. (Foto: Gardena)

Nicht jeder ist zum Gärtnern berufen

Ich mag Pflanzen! Es ist so traumhaft schön, wenn alles blüht und die unterschiedlichsten Düfte in der Luft liegen. Ich bin wohl gemerkt niemand, der in Gartenarbeit aufgeht und seine Berufung darin gefunden hat, aber ich gebe mir Mühe, damit kein Pflänzlein sein Köpfchen hängen lassen muss. Und ich erkenne Unkraut (das hat mir meine Mutter beigebracht). Dennoch mache ich wohl irgendetwas falsch. Anfänglich scheint alles zu gedeihen und dann: das große Pflanzensterben.

Wer von euch einen Garten hat, weiß, dass das gleich in vielerlei Hinsicht ärgerlich ist. Gärtnern nimmt viel Zeit in Anspruch, Pflanzen kosten Geld und am Ende ist man frustriert, weil sich einem kein üppig blühendes Paradies, sondern ein kläglich gescheitertes Projekt präsentiert.
Von daher ist es schon sinnvoll, sein eigenes Können richtig einzuschätzen. Und ehrlich zu überlegen, wie viel Zeit und Geld man investieren möchte. Erfahrungsgemäß wird gerne unterschätzt, was es heisst, einen Garten anzulegen und welche Kosten damit verbunden sind.

400 Quadratmeter Gartenanlage können schon mal 40.000 Euro verschlingen. Das habe ich nicht einfach so geschätzt, sondern unser Gartenprofi in der Redaktion hat das knallhart recherchiert. Ihr findet hier viele Infos auch darüber, wie ihr berechnen könnt, was euch ein Garten kostet.

Garten anlegen Kosten Sträucher
Wunderschöne Frühjahrsblüher: Magnolien sind meine absoluten Lieblingspflanzen. (Foto: Olaf Krohn)

Welcher Gartentyp seid ihr?

Spannend oder? Wenn ihr dann den ersten Schock überwunden habt (aber vielleicht wart ihr euch der möglichen Kosten auch schon vorher bewusst), könntet ihr noch herausfinden, welcher Gartentyp ihr seid.

Also ich bin der Typus: Soll ansprechend aussehen und so wenig Arbeit wie möglich machen. Denn meine Mühen wissen die grünen Dinger eh nicht zu schätzen.

Ach übrigens, in diesem Jahr war ich schon sehr aktiv. Ich habe Samen für eine Wildblumenwiese und Tomaten gesät.
Ergebnis Wiese: Vermehrter Zuflug von Spatzen (Meine Tochter fand das super). Die Tierchen waren gut beschäftigt, haben zuverlässig gearbeitet und anscheinend keinen Blumensamen übrig gelassen.
Ergebnis Tomaten: Ich habe Samen von vier verschiedenen alten Sorten gesät. Alle kamen und entwickelten sich prima, so dass ich sie raus setzte. Innerhalb von zwei Tagen war der Traum einer möglichen Ernte dann auch schon gestorben. Zwei Pflänzchen konnte ich retten. Die stehen jetzt wieder (mickrig) am Küchenfenster. War vielleicht nachts doch noch zu kalt und tagsüber zu windig? Keine Ahnung… Mein Omi hätte es mir sagen können.

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About me

Melina Rost Ich heiße Melina Rost, bin eine echte Berlinerin – habe zum Glück nie so gesprochen – und lebe gerne in der Hauptstadt. Ich arbeite als Moderatorin und Redakteurin; seit mittlerweile 8 Jahren für das Magazin mein schönes zuhause°°°.

Ästhetische Designs, Schönes und Außergewöhnliches, inspirierende Begegnungen: all das liebe ich. Allen voran meine kleine Tochter. Als Redakteurin darf ich viel unterwegs sein – in modernen Domizilen, auf interessanten Messen oder in schicken Hotels. Hier möchte ich über meine Lieblingswohnideen, über Architektur und den Hausbau bloggen. Über Dinge, die mich begeistern oder Erinnerungen wach werden lassen.

P.S.: Es kann ironisch werden. Ich verzichte aber auf Smiley-Zwinker oder Smiley-Lach. Sonst macht Ironie keinen Spaß... Ich freue mich auf unseren Austausch!



Melina Rost