Plusenergiehaus “Westfalen” von BECKER-HAUS

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    Plusenergiehaus "Westfalen" von BECKER-HAUS

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    Zwei versetzte Pultdächer, ein Korpus mit mittigem, verglastem Einschnitt und ein durchdachtes Farbkonzept ergeben eine ausdrucksstarke Architektur.

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    Gemütliche Abendrunde der Hausherren mit Sohn und dessen Freundin.

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    Blick von der Galerie im Obergeschoss auf den Essbereich im Erdgeschoss, den Garten sowie die angrenzenden Zimmer.

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    Naturnähe und Holzverliebtheit kennzeichnen das Becker­-Haus.

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    Der großzügige Wohn­-Ess-­Bereich mit direktem Zugang zur windgeschützten Sitzecke auf derTerrasse.

Bewährte Holzbaukompetenz und gestalterische Kreativität fügen sich mit einem lichtdurchfluteten Raumkonzept und höchsten Energiestandards zu einem Domizil, das ein unbeschwertes Leben garantiert.

Ostwestfalen ist die Heimat des Rentnerehepaars (sie 64, er 67 Jahre) – und die sollte es auch für den neuen Altersruhesitz bleiben. Mit jedem Hausbau sind die Ansprüche an Materialien, Architektur und Heimtechnik der beiden gestiegen. Etliche Male bereisten sie Musterhausparks in ganz Deutschland, aber wirkliche Euphorie wollte sich nicht einstellen. Da kam der Zufall zu Hilfe.

Der Sohn besuchte einen Freund in Medebach und erzählte vom Bauwunsch seiner Eltern. „Schaut euch das Becker-Haus von Marcus Hellwig an. Er ist Berater und Verkäufer bei der Firma, sein Zuhause steht in der Nachbarschaft“, steuerte der Freund einen, wie sich herausstellen sollte, genialen Vorschlag bei. Begeisterung, Liebe auf den ersten Blick. „Die Architektur hatte das gewisse Etwas, nach dem wir suchten. Eine gestalterische Ausgewogenheit, die uns beeindruckte“, so der Bauherr.

„Was uns wichtig war? Es sollte schnell gehen. Schließlich sind wir nicht mehr die Jüngsten“, schmunzelt die Hausherrin. „Außerdem wollten wir uns energetisch auf die sichere Seite begeben – mit einem Plusenergiehaus aus natürlichen Materialien. Hell, geräumig, wohnlich.“ Der Ort der Entspannung im Grünen steht mittlerweile. „Wir haben Landidylle pur direkt vor unseren großen Fenstern: Kühe, Pferde, sanfte Hügel …“ Architektin Andrea Becker hat die Vorstellungen des Ehepaars ambitioniert umgesetzt.

Zur Straße hin nur wenige Fenster, in die nicht eingesehen werden kann, zum Garten hin große Glasfronten für viel Tageslicht und Nähe zur Natur. Die Wände bestehen aus Massivholz, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Die weißen und roten Putzflächen zwischen den Holzdecken und -wänden sorgen für Struktur und Rhythmus. Bei der Farbgestaltung bevorzugte die Hausherrin rote Akzente. So beim Fahrstuhlschacht, der vom Keller (mit Wellness- und Fitnessbereich) bis ins Obergeschoss reicht.

Der Lift für alle drei Geschosse ist eine Vorsorge: Das Paar will auch später die Etagen mit den 173 Quadratmeter Wohnfläche ohne Anstrengung nutzen. Die Böden in den Bädern – es gibt zwei voll ausgestattete – sind gefliest, auf allen anderen wurde ein Massiveiche-Parkett verlegt. Im Obergeschoss sind neben dem Bad und dem Schlafzimmer mit Ankleide zwei weitere Gästezimmer, ebenfalls mit Bad, untergebracht. Auch hier wurde mit Weitblick agiert: Es gibt eine fantastische Aussicht und die Option, dass später Pflegepersonal diese Zimmer bewohnen könnte.

Wegen steigender Energiekosten müssen sich die Pensionäre keine Sorgen machen. Die Photovoltaikanlage auf ihrem Dach erzeugt mehr Strom, als im Haus benötigt wird. Eine Wärmepumpe versorgt die Heizung mit der selbst produzierten Energie.