Moderne Flachdacharchitektur – von Zimmermeisterhaus

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    Fotos: ZimmerMeisterHaus

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    Erdgeschoss

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    Obergeschoss

Ein Holzfertighaus mit moderner Flachdach-Architektur, lichtdurchflutet, aber sparsam beim Energieverbrauch – das waren die Bauherrenwünsche. Es sieht auf den ersten Blick nicht so aus, aber selbst das Flachdach wurde wahr.

Fünf Personen und ein Bad – das wurde den Kallenbachs einfach zu eng. Ein Grundstück gab es schon und so war es zum Entschluss, neu zu bauen, nicht weit. Ein Holzfertighaus sollte es werden. „Einmal wegen des besseren Wohnklimas und auch wegen der schnellen Bauweise“, berichtet Axel Kallenbach, der als selbstständiger Unternehmer keine Zeit hatte, sich mit der gebotenen Intensität um den Hausbau zu kümmern.
Die Suche nach einem geeigneten Anbieter ging er nach ästhetischen Gesichtspunkten an. Sie führte ihn prompt zu Zimmermeisterhaus, einer Gruppe regionaler Baumanufakturen, die durch gemeinsame Weiterbildung und Erfahrungsaustausch für die stete Verbesserung der Bau- und Servicequalität sorgt. Dieses Konzept und ein Haus mit einem speziellen Satteldach hatten es dem Flachdachfan moderner Architektur Axel Kallenbach gleichermaßen angetan. Der durfte auf seinem Grundstück nämlich kein Flachdach realisieren. Da kam ihm der Entwurf der Zimmermeisterhaus-Manufaktur Adolf Schulze gerade recht: Das Gebäude hatte ein flaches Dach, das mit einem giebellosen Satteldach überbaut war. Das Ei des Kolumbus war gefunden! Nur ein einziges Planungsgespräch war nötig. „Der von der Architektin gezeichnete Grundriss passte auf Anhieb“, erinnert sich Lydia Kallenbach. Das Elternschlafzimmer mit privatem Bad liegt im Erdgeschoss – praktisch im Alter! Der elterliche Rückzugsbereich nimmt mit Diele, Abstellraum und Gäste-WC eine Hälfte des Erdgeschosses ein. Die andere ist der Wohn- und Essbereich mit offener Inselküche. Dahinter nach Norden der Hauswirtschaftsraum mit Ausgang zum Carport. Das Dachgeschoss ist den Kindern und Besuch vorbehalten, der sich ebenfalls über ein eigenes Bad freuen kann. Die drei Kleinen genießen den langen sonnigen Spielflur mit vorgelagertem Balkon.
Energetisch wollten die Kallenbachs kein Passivhaus. „Da hätte einfach die Kosten-Nutzen-Relation nicht mehr gestimmt“, bemerkt Axel Kallenbach. Geworden ist es ein Effizienzhaus 40, das fast vollständig vom wasserführenden Kamin geheizt wird, der die Fußbodenheizung unterstützt. Die Gastherme springt nur bei extremen Minusgraden an.


Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab der Seite 80 im "das dicke deutsche hausbuch 2016"