Entwurf Plan 550 von SchwörerHaus

  • house-2529-halbzeit-monitoring-des-plan-550-von-schwoerer-2

    Halbzeit: Monitoring des Plan 550 von Schwörer

  • house-2529-der-wohnraum-grenzt-an-eine-offene-kueche-die-sich-hinter-der-einlaeufigen-treppe-verbirgt-1

    Der Wohnraum grenzt an eine offene Küche, die sich hinter der einläufigen Treppe verbirgt.

  • house-2529-die-besonderen-zimmerhoehen-wiederspiegeln-reizvoll-die-ebenso-besonderen-fensterformen-2

    Die besonderen Zimmerhöhen wiederspiegeln reizvoll die ebenso besonderen Fensterformen.

Plan 550 heißt dieses Haus – und der Plan geht auf: Das Musterhaus in der Fertighauswelt Frechen ist Teilnehmer am Plusenergiehaus-Monitoring des Bundes und erfüllt zur Halbzeit alle hochgesteckten Erwartungen mit Bravour.

Das vertraute, aber ohne Überstand aufgesetzte Satteldach mit der elegant-schwarzen Photovoltaikanlage und die unregelmäßige Holzlamellenfassade wirken ungewohnt, die extravaganten Fensterformate wie mit dem Messer eingeschnitten. Eine pistaziengrüne Wohnbox, der 31 Quadratmeter große transportable Bungalow aus dem Programm Flying Spaces, ist auf der anderen Seite des gläsernen Eingangswindfangs als Gästewohnung schräg angedockt. Architektur, die Akzente setzt!
Das bis auf ein Duschbad und den Haustechnik-/-wirtschaftsraum offen gestaltete Erdgeschoss wird von der einläufigen geraden Treppe nach oben gegliedert. Darunter sind geschickt die Einbaugeräte der dahinterliegenden Küche eingepasst.
Was von außen extravagant wirkt, nämlich die hohen, angeschrägten Fenster, komplettiert im Obergeschoss höchst sinnhaft die luftig hohen, bis unter den First ausgebauten Zimmer. Sie nutzen die Raumhöhen für mit Leitern erschlossene Emporen, die besonders natürlich Kinder begeistern dürften. Das Elternschlafzimmer betritt man durch einen geräumigen, L-förmigen Ankleideraum.
Auf der Erschließungsgalerie ist vor einem bodentiefen quadratischen Fenster Platz für den Schwörer-Hometrainer, eine Spezialität von Schwörerhaus. Dort wird unter Schweißperlen abgerufene Energie nicht verschwendet, sondern in Heiz­energie fürs Warmwasser umgesetzt. Den Hauptenergieanteil erwirtschaftet natürlich die dachintegrierte Photovoltaikanlage, die von Solarthermiemodulen ergänzt wird.

Plus-Energiehaus-Fakten

  1. Die /Frischluftheizung/ – eine kontrollierte Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung plus Luft-Luft-Kleinwärmepumpe – sorgt für Wärme. In die Lufteinlassventile der Räume sind elektrisch-keramische Heizelemente eingebaut, die sich an besonders kalten Tagen zuschalten.

  2. Eine /Thermosolaranlage/ aus vier mit der Photovoltaik im Dach eingelassenen Modulen unterstützt mit einer Luft-Wasser-Kleinwärmepumpe die Trinkwassererwärmung im 500-Liter-Speicher.

  3. Die /KfW-40-Gebäudehülle/ weist dank ihrer 49 Zentimeter starken Wände einen U- Wert von nur 0,10 W/m2K auf, das Dach liegt noch darunter. Auch die dreifach verglasten Passivhausfenster halten die Wärme im Haus.

  4. Ein /Hometrainer/ im OG dient als Generator, der die Wassererwärmung unterstützt. Die Körperwärmeabstrahlung bei sportlicher Betätigung wird über die Wärmerückgewinnung der Lüftung zum Heizen genutzt.