Heizen mit Holz – die Alternative zu Öl und Gas

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    Mit Holzpellets beheizte Öfen sind sehr effiziente Wärmelieferanten. (Foto: Tulikivi)

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    Der größte Teil des in Privathäusern verfeuerten Holzes ist Restholz. (Foto: epr/Verband der keramischen Industrie)

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    2,5 Kilo Scheitholz liefern die gleiche Energie wie ein Kubikmeter Erdgas oder ein Liter Öl. (Foto: Viessmann)

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    Auch moderne Stückholzkessel sind hocheffiziente, klimaschonende und umweltfreundliche Heizsysteme. (Foto: Solarbyer)

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    Hier werden die in Tanks gelagerten Pellets per Vakuumsaugsystem in die stromerzeugende Heizung befördert. (Foto: Baufritz)

Natürlich klimafreundlich

Keine Energiewende ohne Wärmewende: Wenn wir die Klimaerwärmung aufhalten wollen, müssen wir jetzt auch beim Heizen auf erneuerbare Energien umsteigen – zum Beispiel auf Holz. Besonders umweltschonend heizt der älteste Brennstoff der Welt in Kombination mit modernster Technik.

Auch in Zeiten hochmoderner Heizsysteme hat ein Holzfeuer nichts von seinem Reiz verloren. Deshalb entscheiden sich viele Bauherren für einen Kaminofen als Ergänzung zum primären Heizsystem, etwa einer Wärmepumpe. Doch auch ein Einzelofen hat mehr zu bieten als das schöne Flammenspiel im verglasten Brennraum. Er kann die Heizungsanlage durch die zusätzliche Wärme entlasten oder ihr in der Übergangzeit noch etwas Pause verschaffen. Mit einem speziellen Wärmeüberträger (Wassertasche) lässt sich die Ofenwärme sogar direkt in den Heizkreislauf einspeisen.

Kaminöfen

Mit Scheitholz betrieben, sind vor sie allem dann sinnvoll, wenn das Brennmaterial vor Ort erworben und möglichst selber eingelagert werden kann. Dann ist die Klimabilanz am besten, die Heizkosten bleiben gering und das Holz kann ausreichend lange trocknen.

Holzpelletöfen

Sie sind effiziente Kraftpakete mit hohem Wirkungsgrad von mehr als 90 Prozent. Neueste Geräte sind zudem mit viel High-tech ausgestattet, von automatischer Befüllung über elektrischem Anzünden bis zu elektronischer Steuerung, bei manchen Modellen sogar per Sprachassistent. Ein weiterer Vorteil: Pellets beanspruchen wenig Lagerplatz.
Einzig in Sachen Romantik kann der Pelletofen mit dem Scheitholz-Modell nicht ganz mithalten, das Flammenbild wirkt etwas technischer.

Zentrale Holzheizung

Es muss nicht immer eine Wärmepumpe sein. Manchmal sind die Voraussetzungen für die Nutzung von Luft- oder Erdwärme auch im Neubau einfach nicht ideal. Wer dennoch von Anfang an weitgehend CO2-neutral heizen will, findet oft in der Holzheizung eine gute Alternative, vorausgesetzt es ist Lagerraum fürs Brennmaterial vorhanden. Kann Brennholz lokal bezogen werden, bietet sich eine Stückholzheizung an.

Stromerzeugende Holzheizung

Zweifache Ausbeute: Mit Kraft-Wärme-Kopplung wird ein Energieträger gleichzeitig zum Heizen und zur Stromerzeugung genutzt. Das funktioniert auch mit Holz.

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Schlagwörter: Holz, Kamine