Staubsauger-Roboter im Test – Fleissige Flitzer

Staubsauger-Roboter im Test – Fleissige Flitzer (Foto: iRobot)

In den USA gehören die mechanischen Haushaltshelfer längst zum Alltag, nun blüht das Geschäft mit den Staubsauger-Robotern auch in Deutschland. Wir haben vier aktuelle Modelle getestet.

Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach Hause und ein Teil der lästigen Hausarbeit ist bereits erledigt: Der Staub ist wie von Geisterhand weggesaugt, dank eines kleiner Roboters. Zukunftsvision? Nein. Solche Geräte kann man heute schon kaufen. Doch: Sind diese Flitzer auch wirklich leistungsfähig beim Staubeinsammeln?


Vier aktuelle Modelle sausten durch die Wohnung mit „Testdreck“. Sie kosten alle zwischen 250 Euro und 600 Euro. Natürlich werden auch günstigere Sauggeräte unter 200 Euro angeboten, aber bei solchen Modellen ist die Ausstattung oft mangelhaft. So fehlt bei günstigeren Geräten z. B. meist eine Ladestation oder Handbürsten.


In der Regel arbeiten solche Staubsauger-Roboter alle nach demselben Prinzip: Ein kleiner runder Sauger fährt durch den Raum und fängt unter ihm liegenden Staub in einen integrierten Auffangbehälter auf. Ein Akku liefert den Strom, ein abnehmbarer Behälter fängt den Staub auf und diverse Sensoren erkennen die verschiedenen Hindernisse.


Fazit: Generell sind Saugroboter praktisch, sie erledigen immerhin einen Teil der Hausarbeit. Allerdings muss man in Ecken noch nachsaugen. Und ganz billig ist es auch nicht.


Lesen Sie auf den folgenden Seiten unsere Testberichte!



LG Hom-Bot Square 3.0


Sehr praktischer Staubsauger-Roboter, dessen Navigation mithilfe von Kameras und Sensoren ohne Probleme gelingt. Der Sauger kann Kanten und Ecken präzise und schnell ausfahren und überzeugt mit seinen innovativen Sensorund Intelligenzsystemen und einem zusätzlichen Turbomodus. Der Staubbehälter fasst üppige 0,6 Liter, die Laufzeit liegt bei ca. 100 Minuten, die Ladedauer bei drei Stunden und das Gerät ist knapp neun Zentimeter hoch.


Preis: rund 615 Euro. Infos: lg.com/de



iRobot Roomba 780


Für die Navigation und Orientierung sorgen beim Roomba 780 keine Kameras, sondern akustische und optische Sensoren. Die Saugleistung ist gut. Den Fußboden bekommt er zum größten Teil sauber, der Nutzer muss nur noch die Ecken und einige unzugängliche Stellen von Hand saugen.


Allerdings verwendet der Roomba nur einfache, realtiv schnell abgeladene Nickel-Metall Hybrid-Akkus. Gut: Im Lieferumfang enthalten sind Ersatzbürsten und zusätzliches Putzwerkzeug.


Preis: rund 500 Euro. Infos: irobot.com



Philips FC8802/01 EasyStar


Der Philips EasyStar überzeugt vor allem durch seine extrem flache Bauweise – nur fünf Zentimeter hoch. Damit kommt er um Sofas, Eckbänke und auch Tische. Er ist mit einem zweistufigen Reinigungssystem ausgestattet, das perfekt für die Schmutz- und Staubaufnahme geeignet ist. Die Seitenbürsten und eine Saugfunktion entfernen Schmutz und Staub problemlos.


Das Gerät bewegt sich einfach und schnell mittels Infrarot-Sensoren. Die Akkuladung reicht ungefähr 70 Minuten.


Preis: 250 Euro. Infos: philips.de



Samsung NaviBot VR-10F71


Samsungs NaviBot CornerClean (VR-10F71) hat ein interessantes Extra: so genannte Popout-Bürsten: Dank dieser ausfahrbaren Bürsten kann er auch in den Ecken saugen. Und dank der hochwertigen Sensoren plus Kamera erstellt das Gerät ein virtuelles Abbild des Raumes und berechnet somit den effektivsten Reinigungsweg.


Mit einer Höhe von acht Zentimetern ist der Roboter angenehm flach und die Betriebszeit liegt bei 90 Minuten, die Ladedauer bei drei Stunden entspricht dem derzeitigen Durchschnitt.


Preis: ca. 600 Euro. Infos: samsung.de


Torsten Könekamp

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