Plusenergiehaus „Classico 310“ in Massivbauweise von Viebrockhaus

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    Plusenergiehaus "Classico 310" in Massivbauweise von Viebrockhaus

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    Geschlossen gibt sich die Eingangsseite im Norden. Die 40 Zentimeter dicken Außenwände sind zweischalig aufgebaut.

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Wir haben alles bekommen, was wir wollten! Kann es ein schöneres Lob geben bei einer Hausübergabe? Familie Schilling jedenfalls zieht höchst zufrieden in ihr lichtdurchflutetes kleines Kraftwerk.

Die Schillings sind überzeugte Wiederholungstäter. Sie bauen nicht nur schon zum zweiten Mal, sondern auch mit demselben Massivhausbauer: Viebrockhaus. Beim ersten Mal war es noch eine Vernunftentscheidung für den einzigen Anbieter vor Ort mit Musterhäusern. Außerdem gefielen die gute Ausstattung und der faire Preis.

Beim zweiten Haus dann stand die Entscheidung praktisch gleich fest. „Bei einem Besuch der Hafencity in Hamburg haben wir gemerkt, dass sich unsere technischen Ansprüche und unsere Wohnbedürfnisse über die Jahre weiterentwickelt hatten. Und wie wir halt so sind, wollten wir nichts auf die lange Bank schieben“, berichtet die 45-jährige Christina Schilling-Bohmbach. Zum neuen Wunschprogramm gehörten neben dem Plusenergiestandard, der die Schillings von Stromverbrauchern zu Stromerzeugern machen würde, massive Innenwände im Erd- und Obergeschoss, ein massives Dach, elektrische Außenjalousien und ein Kamin.

Die vierköpfige Familie – Mama Christina, Papa Uwe, Söhne Maik und Nicolas – entschied sich für das Viebrockhaus-Modell „Classico 310“ mit 142 Quadratmeter Wohnfläche. „Wichtiges Ansinnen beim Neubau war die größtmögliche Unabhängigkeit von Energiepreisen und -anbietern“, so der 44 Jahre alte Sachbearbeiter Uwe Schilling. „Dafür kam nur das ‚Energieplus‘-Konzept von Viebrockhaus infrage.“

Voraussetzung dafür ist die gut gedämmte und luftdichte Gebäudehülle. Neben dem KfW-55-Dämmstandard, dem alle Viebrock-Häuser ohne Aufpreis entsprechen, bildet eine Thermosohle mit Frostschirm die Bodenplatte. Hinzu kommen die Dreifachverglasung der üppig dimensionierten Fenster und die Fußbodenheizung. Im neuen Haus von Familie Schilling sorgt die 8,16-kWp- Photovoltaikanlage mit 96 Modulen auf dem Dach für die ersehnte energetische Unabhängigkeit. Die Dachziegel sind übrigens farblich perfekt auf das elegante Schwarz der Photovoltaikanlage abgestimmt.

Für die Wärme der Fußbodenheizung und der 180 Liter Trinkwasser ist die Abluftwärmepumpe zuständig. Sie sorgt zugleich über die zentrale Lüftungsanlage zugfrei und geräuschlos ständig für frische Luft, die sie über spezielle Ventile mit effizienten Staub- und Pollenfiltern von außen hereinholt. Die warme Abluft wird über Küche und Bad abgesaugt; dabei wird ihr die Wärme entzogen, die dann Heizung und Warmwasser zugute kommt.

„Allein im ersten halben Jahr blieben von den 5.100 Kilowatt Strom, die wir produziert haben, 4.100 Kilowatt übrig“, freut sich Uwe Schilling mit Blick auf den Stromzähler über sein kleines Kraftwerk. Auch ihre neue Wohnwelt gefällt der Familie ausnehmend gut: Im großzügigen Wohn-, Koch- und Essbereich haben sich alle im Blick, wenn erwünscht. Wer in der Küche werkelt, ist nicht mehr vom Rest der Lieben abgeschnitten. „Wir haben alles bekommen, was wir wollten“ – so das Resümee der glücklichen Hausbesitzerin Christina Schilling-Bohmbach.


Das Plusenergie-Konzept

Alle Viebrock-Häuser entsprechen dem KfW-55-Standard als Voraussetzung für ein Plusenergiehaus mit entsprechend dimensionierter Photovoltaikanlage geeignet ist. Sollte die Dachfläche nicht ausreichen, bietet Viebrockhaus auch den KfW-40-Standard an, der sich dank höherer Dämmung mit weniger Energie bescheidet. („55“ und „40“ bedeutet, dass ein Haus mit 55 beziehungsweise 40 Prozent der in der Energieeinsparverordnung festgelegten Energie auskommt.) Jedes Plusenergiehaus von Viebrockhaus verfügt über die „Thermosohle“, eine Bodenplatte mit einem speziellen Frostschirm.

Geheizt wird mit hocheffizienten Wärmepumpen: Häuser bis 200 Quadratmeter mit einer Abluftwärmepumpe mit Außenluftanteil, Häuser ab 200 Quadratmeter mit zwei Wärmepumpen – einer Luft-Wasser-Wärmepumpe kombiniert mit einer Abluftwärmepumpe.

Das eigentliche Kraftwerk besteht aus einer leistungsstarken, mindestens 5,04 kWp großen Photovoltaikanlage („Energieplus“-Standard). Ihre Größe richtet sich aber letztendlich nach Parametern wie der prognostizierten Sonneneinstrahlung, der verfügbaren Fläche und Ausrichtung des Dachs, dem Energiebedarf des Hauses und seiner Bewohner. Der Eigenverbrauchsanteil des Photovoltaikstroms liegt bei etwa 30 Prozent.

Mit einer mindestens 7,2 kWp großen Anlage werden die Plusenergiehäuser für den ebenfalls angebotenen „Aktiv-Energieplus“-Standard ausgerüstet. Die Anlage wird ergänzt durch eine 3,66 Kilowattstunden starke Lithium-Ionen-Hausbatterie. Die speichert den selbst erzeugten Strom, stellt ihn zeitversetzt zur Verfügung und ermöglicht auf diesem Wege, den Eigenverbrauchsanteil am Photovoltaikstrom auf 70 Prozent zu steigern.

Die Anschlüsse der Stromtankstelle für Elektromobile gehören zum „Aktiv-Energieplus“-Standard.


Zahlen, bitte!

Wohnfläche: 142 m²
Mittlerer U-Wert: 0,211 W/m²K
Endenergiebedarf: 17,7 kWh/m²a (3.260 kWh/a)
Heizung: Abluft-Wärmepumpe inklusive kontrollierter Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

/Energieüberschuss/ (Photovoltaikanlage 8,16 kWp, Ertrag 5.580 kWh/a): ~ 2.320 kWh/a