Lebendig und zeitgemäß – Holzhaus-Architektur von Sonnleitner

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    "Ein Haus ganz und gar aus Holz, am liebsten ein Blockhaus wie in Kanada“, war Ulrike Fischers größter Wunsch.

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    "Ein Haus ganz und gar aus Holz, am liebsten ein Blockhaus wie in Kanada“, war Ulrike Fischers größter Wunsch.

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    "Ein Haus ganz und gar aus Holz, am liebsten ein Blockhaus wie in Kanada“, war Ulrike Fischers größter Wunsch.

"So viel Natürlichkeit und Ausstrahlung wie möglich für ein harmonisches Lebensgefühl", erhofften sich Ulrike und Ludwig Fischer für ihr Haus im niederösterreichischen Pulkau. Da war Holz logischerweise die erste Wahl.

"Ein Haus ganz und gar aus Holz, am liebsten ein Blockhaus wie in Kanada“, war Ulrike Fischers größter Wunsch. „Holz ja, Blockhaus nein. Das wäre mir zu erdrückend“, hielt ihr Ehemann Ludwig dagegen. Sieben Jahre lang suchten die Fischers nach einem geeigneten Grundstück im Weinviertel und nach einer Architekturform, die beiden gefallen würde.

Der Zufall half nach, gleich zweimal: Das Paar erbte ein schönes Grundstück in Hanglage im Weinörtchen Pulkau, mit herrlichem Blick über die Landschaft. Und beim Besuch einer Musterhausausstellung begeisterte sich Ulrike Fischer auf der Stelle für die Holzhäuser von Sonnleitner. „Es war Liebe auf den ersten Blick.“

Die auch kritischem Hinterfragen standhielt. „Holz steckt voller Energie, es ist keine tote Materie wie etwa Beton. Es hat Charme. Außerdem sorgt es verlässlich für ein angenehmes Raumklima, bei Hitze genauso wie bei Kälte“, erklärt der Hausherr. Seiner Frau fallen noch ein paar weitere Sympathiepunkte ein. „Das Musterhaus wirkte auf mich lebendig und zeitgemäß. Der Fakt, dass Holz ein nachhaltiger Baustoff ist, macht ihn noch gewinnender. Was uns außerordentlich gefällt: Sonnleitner-Häuser sind nicht nur mit dünnem Holz verblendet, es werden dicke Holzblöcke verbaut.“

Schöne Erinnerung

Die Wände und Decken im Haus Fischer bestehen aus Fichtenholz. Um ein Nachdunkeln zu verhindern, wurden sie mit Wachsbeize bearbeitet. Bei den Fußböden entschied sich das Paar für Eiche, weiß geölt. „Die Lärchenbohlenfassade im oberen Geschoss haben wir nicht geölt, denn das müssten wir alle ein bis zwei Jahre wiederholen. Und darauf haben wir, ehrlich gesagt, keine Lust“, gesteht der Bauherr. Hausbau kann ein schönes Abenteuer sein, erlebten die Fischers. Ein bisschen wollten sie selbst teilhaben am Werden und Wachsen ihrer künftigen Wohnwelt.


Einzelne Teilbereiche von Haus und Carport selber zu streichen, schien ihnen ein realisierbarer Part. Vor Ort zu kompliziert, winkte Sonnleitner ab und bot an, die Arbeiten direkt im Werk in Ortenburg zu erledigen. Ulrike und Ludwig Fischer nahmen zwei Tage Urlaub, reisten nach Niederbayern und strichen tapfer vor sich hin. Zwölf Stunden täglich. „Und neben- bei durften wir mit ansehen, wie Teile unseres Hauses gefertigt wurden. Da hieß es dann: Seid ihr nicht die Fischers? Schaut, das sind eure Fenster!“ Eine tolle, unvergessliche Zusammenarbeit zwischen Bauherren und Baupartner.

Mit Romantikfaktor

Seinen Arbeitsalltag verbringt das Ehepaar in einer Bank, privat ruft der Berg. Die freien Tage genießen beide besonders gern in einer urigen Selbstversorgerhütte. Ein Stück dieser Romantik haben sie sich in ihr Holzhaus geholt: einen Kachelofen mit angeschlossenem Küchenherd und Backofen. Kochen auf knisterndem Feuer – unschlagbar schön, finden beide.

Ludwig Fischer sieht sich mittlerweile als leidenschaftlicher Brotbäcker, seine Frau übernimmt dann die Zutaten für eine zünftige Brotzeit: Schmalz, Schweinebraten, Frischkäse mit Kräutern und Tomaten. Letztere natürlich bio, im Sommer aus dem eigenen Garten. Nachhaltiger Hausbau und gesunde, natürliche Ernährung – ja, bitte, was denn sonst?, sind sich beide in ihrem Lebensanspruch einig.