Entwurf „Generation 5.5“ von WeberHaus

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    Das Pultdach schafft viel Platz für die Photovoltaik.

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    Lichtdurchflutete großzügige Räume prägen das Erdgeschoss.

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    Weitgehend automatisierte Techniksteuerung via Touchscreen an der Wand oder per Tablet.

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    Im Schlafzimmer ist genug Platz für einen begehbaren Kleiderschrank.

Ein intelligentes Energiemanagementsysten sorgt im neuen Plusenergiehaus „Generation 5.5“ für maximale Energieeffizienz. Das System vernetzt und steuert Stromerzeuger und -verbraucher so, dass der Bezug aus dem Netz minimiert und die Nebenkosten gesenkt werden.

Seit der Mensch die Sonne zur Stromgewinnung nutzen kann, lässt sich immer klarer erkennen: Die Zukunft ist elek­trisch. Obendrein lernen Technikkomponenten über moderne Informationstechnik miteinander zu kommunizieren: die Waschmaschine und der Geschirrspüler zum Beispiel, die Photovoltaikanlage auf dem Dach, der Stromzähler und das öffentliche Stromnetz.
„generation 5.0“ erzeugt nicht nur mehr Energie, als es selbst und seine Bewohner benötigen. Es vernetzt und steuert zudem Stromerzeugung und -verbraucher über ein intelligentes Energie-Managementsystem. Der Bedarf aus dem öffentlichen Stromnetz wird so minimiert. Das senkt die Nebenkosten natürlich drastisch. Weitere Plus­energie-Voraussetzungen, die das Haus bestens erfüllt, sind eine optimale Dämmung im KfW-55-Standard und eine energieeffiziente Haus- und Gerätetechnik.
Der Clou des Hauses jedoch ist seine Batterie. Sie speichert die Solarstrom-Überschüsse, die nicht aktuell verbraucht werden, anstatt sie ins Stromnetz einzuspeisen. Sie stehen dann zur Verfügung, wenn die Photovoltaik bei Dunkelheit keinen Strom mehr erzeugt.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Der Anteil des selbst erzeugten und verbrauchten Stroms steigt, während weniger Energie aus dem öffentlichen Netz bezogen wird. Das macht sich natürlich im Portemonnaie bemerkbar, denn der Ertrag aus eigenem Solarstrom ist dank ständig steigendem Strompreis höher als die entsprechende Einspeisevergütung.
Wird Strom günstig selbst erzeugt, ist klar, dass er auch bei der Heizung die Hauptrolle spielt. „generation 5.0“ bedient sich dazu der „Frischluft-Wärmetechnik“. Um deren Verbrauch wiederum optimal zu regulieren, messen Sensoren nicht nur die Temperatur, sondern auch den CO2-Gehalt der Raumluft. So stellen sie fest, ob Personen im Haus sind und regeln die optimale Luftwechselrate.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht sowie umfangreiche Infos zum Energie-Management ab der Seite 60 im „Das dicke deutsche Hausbuch 2014“.