Treppe(n) mit Stil

  • Treppenmeister_Glaswand

    Angesagt: Anstelle eines traditionellen Geländers zieren hohe Glaswände die Bolzentreppe. (Foto: Treppenmeister)

  • epr_Treppen Intercon_Spindeltreppe

    Filigraner Mittelpunkt: Die Spndeltreppe wird zum raumbildenden Element. (Foto: epr/Treppen Intercon)

  • Treppen Wiehl Treppenregal

    Die „möblierte“ Treppe: Anstelle einer Brüstung wurden maßgefertigte Regale eingebaut.(Foto: WIEHL Treppen)

  • Spitzbart_Schnittguttreppe

    Strahlender Hingucker: Die weiße Treppe vermittelt Offenheit, Leichtigkeit und Loft-Feeling. (Foto: Spitzbart Treppen)

  • Fuchs Treppen Spindeltreppe

    Dynamisch: Die Spindeltreppe bringt kühlen Stahl und warmes Holz zusammen.(Foto: Fuchs Treppen)

  • Treppenmeister kindersichere Treppe

    Baurechtsleisten, auch Kinderschutzleisten genannt, verhindern bei Treppen ohne Setzstufen das Durchrutschen von kleinen Kindern. (Foto: Treppenmeister)

  • epr/Kenngott_Treppen LED

    In die Pfosten gesetzte LEDs mit Bewegungsmelder. (Foto: epr/Kenngott Treppen)

Treppenräume gestalten

Der Klassiker: das Einfamilienhaus mit Erd- und Obergeschoss. Eine Treppe verbindet die Etagen – und das auf vielfältige Art und Weise. Es gibt sie in unzähligen Formen, Materialien und Konstruktionen. Im Wohnraum oder Eingangsbereich. Als Eyecatcher oder ganz schlicht. Da sich die Treppe im Haus oft auffällig präsentiert, will gut überlegt sein, wo und in welcher Form der Aufsteiger die Geschosse verbindet. Schließlich lässt sich die Positionierung im fertigen Haus nicht mehr verändern. Vorausschauende Planung wird daher zum Muss.

Die Treppe – ein optischer Genuss

Die Kinder sind klein, es klingt verlockend: eine moderne Treppe inmitten des großzügigen, offenen Wohnbereichs. So haben Eltern den Nachwuchs stets im Blick. Klingt praktisch. Aber wie schaut es einige Jahre später aus, wenn die Teenager Freunde mit nachhause bringen? Oder den Freund beziehungsweise die Freundin? Möchten Sie dann auf dem Sofa sitzen und jedes Kommen und Gehen kommentieren? Und wie fühlt sich das für die Heranwachsenden mit Anhang an, immer an Mama und Papa vorbei zu müssen?

Akustik bedenken

Sind die Kinder längst im Reich der Träume, wird im Erdgeschoss noch ferngesehen oder in netter Runde geplaudert und gelacht. Diese Geräuschkulisse ist nicht zu unterschätzen und gelangt ungehindert durch den Aufgang in die obere Etage, wo sich ja – nur getrennt durch eine Tür – die Kinderzimmer befinden. Aber auch umgekehrt kann es störend wirken: wenn die Kids laut Musik hören zum Beispiel.

Die Treppe im Eingangsbereich

Ein Aufgang im geschlossenen Eingangsbereich schafft Optionen: Es besteht die Möglichkeit, zwei separate Wohneinheiten zu gestalten. Sei es, um eine zu vermieten oder die erwachsenen Kinder drin wohnen zu lassen. Jeder Bewohner kann das Haus betreten und verlassen, ohne andere zu stören oder ihnen begegnen zu müssen.

Welche Treppe darf´s denn sein?

Ist die Platzierung geklärt, wartet schon die nächste Entscheidung: Soll es eine gerade, eine gewendelte oder eine Podesttreppe werden?
Die gerade Treppe ist die einfachste Form mit geringem Platzbedarf, denn sie kann relativ schmal ausgelegt sein. Wendeltreppen verlaufen schneckenförmig, es gibt sie aber auch viertel- oder halbgewendelt mit einer 45- beziehungsweise 90-Grad Kurve. Eine Podesttreppe ist mit einem ebenen Podest an der Stelle ausgestattet, an der eine Kurve verläuft. Der Typus ist aufgrund der geraden Stufen bequem und trittsicher zu begehen.

Materialvielfalt

Natürlicher Stein, kühler Stahl, warmes Holz, elegantes Glas, urbaner Beton? Zur Gestaltung von Treppen stehen Bauherren eine große Auswahl an Materialien zur Verfügung. Dabei hat jeder Werkstoff eine besondere Ausstrahlung und ist somit ein entscheidender Faktor für die Wirkung im Haus.

Es werde Licht

Licht ist ein gestalterisches Element, das sich in jede Treppe einfügen lässt und für eine stimmungsvolle Optik sorgt. Zusätzlich erhöht es die Sicherheit beim Treppensteigen. Die Beleuchtung kann dabei entweder in die Wangen, die Wand entlang des Treppenverlaufs, unter den Trittstufen, im Pfosten oder unter dem Handlauf integriert werden.

Sicher rauf und runter

Treppen zählen im Haus zu den häufigsten Unfallquellen – gerade nachts. Riskant sind vor allem die erste und letzte, sowie glatte Stufen. Sind kleine Kinder im Haus, sollte darauf geachtet werden, dass der lichte Abstand bei offenen Treppen zwischen zwei Stufen nicht mehr als 12 Zentimeter beträgt, damit die Kleinen nicht durchrutschen können. Zudem sollte die Brüstung mindestens 90 Zentimeter hoch sein.

Altersgerechte Treppen

Wenn die Mobilität nachlässt, stellen Treppen eine besondere Herausforderung dar. Eine gerade Bauweise, bequeme Steigungshöhen und tiefere Stufen können das Auf- und Absteigen erleichtern. Ein Zwischenpodest zum Ausruhen entlastet zusätzlich. Gerade konzipierte Treppen mit einer Breite von mindestens einem Meter eignen sich gut für das Nachrüsten eines Treppenlifts.

Auf leisen Sohlen

Das Getrappel auf den einzelnen Stufen kann ganz schön nerven! Für eine optimale Lebensqualität existiert auch bei Treppen eine Trittschalldämmung.

 

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